Zurück in Asien: Bangkok
Nach knapp 5 Jahren ist es wieder soweit, unserer erster neuer Eintrag auf unserem ReiseBlog während unserer 3 Montaigne Reise durch Asien. Der erste Halt: BANGKOK. ...


Veröffentlicht: 16.11.2023





























Und schon ist unsere zweite Woche reisen vergangen.
Dieses Mal in: TOKIO
Angefangen hat unsere Reise mit einem Nachtflug mit „Zipair“ von Bangkok nach Japan. „Zipair“ ist eine japanische Billigfluglinie, deren Angebot Ryanair wenig Konkurrenz macht, mit wenig Platz, keinem Essen oder Trinken und fehlendem Board-entertainment. Die Freundlichkeit der japanischen Flugbegleiter, unsere Snacks vom thailändischen Convenience Store, Katis ausgeklügeltes Reise-Setup und der Blick auf Mt. Fuji während des Landeanflugs haben dies aber schnell in Vergessenheit geraten lassen.
Uns erwartete in Tokio ein wunderbarer Tag mit Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad und wir nutzen dies direkt für einen Spaziergang im „Shinjuku Gyoen“ einem großen und unglaublich schönen Park nahe unseres Hotels. Diese hatte einige Ähnlichkeiten mit dem englischen Garten in München. Unser Aufenthalt hier war allerdings nur kurz, da wir bereits einen Platz zum Mittagessen in einem beliebten Restaurant ergattern konnten.
Bei den beliebten Restaurants in Tokio funktioniert es meistens so: Man geht zum Lokal, zieht eine Nummer & erhält einen QR Code der einen über die Warteschlange auf dem Laufen hält und die Zeit für den eigenen Tisch aufzeigt. Dieses Prinzip führt dazu, dass man teilweise 3h auf einen Tisch wartet, aber diese eben nicht wartend vor dem Lokal, sondern nur wartend vor seinem Handy (bspw. Im Shinjuku Gyoen) verbringen kann. Unserer Meinung nach ein Super Prinzip, wenn es einen zu den beliebtesten lokalen verschlägt, wobei es oft meistens für uns keinen großen Unterschied zu den vielen anderen hochqualitativen Restaurants gab.
Insgesamt stand die Woche natürlich wieder ganz im Stern des Essens. So haben wir uns durch einige Gerichte der japanischen Küche probieren können und auch Neues entdeckt:
Neben vielem Essen haben wir versucht möglichst viel von Tokio zu erlaufen.
Einige Stadtteile Tokios sind für jeweils unterschiedliche Dinge bekannt und so haben wir uns einen Vormittag auf das durchstöbern der Kappabashi Street mit seinen Hunderten von Küchen & Geschirr-Läden fokussiert, sind an einem anderen Tag auf der Suche nach Technik (bzw. Kamera-Filmen) durch Akhiabara gebummelt und haben Ginza (eher Luxus-Shopping), Harajuku & Omotesando (benachbarte Stadtteile mit vielen kleinen Läden) unsicher gemacht.
Zwei weitere Highlights sind aber etwas Natur-näher. An unserem letzten Tag haben wir es endlich und mit viel Sonnenschein zum Meiji Shrine geschafft, einem wunderschönen Shrine in der Mitte Tokios in einem Park gelegen. Außerdem haben wir uns einen Tag genommen um Tokio zu verlassen und den Mount Takao, bekannt für Mitsufuku Dango, wie oben beschrieben, einen Tempel am Gipfel & die herbstliche Laubblüte.
Insgesamt waren wir begeistert von der Stadt, dem Essen, den Menschen und besonders der Ruhe & Ordnung, die Tokio trotz seiner Größe & der Anzahl an Menschen verstrahlt. So haben wir beispielsweise in einem der belebteren Stadtteile jeden Abend mit offenem Fenster schlafen können ohne von Verkehr oder Stimmen aufzuwachen. Bestimmt ein Luxus. Nur an einem Morgen sind wir morgens wach geworden. In der benachbarten Region Kanagawa gab es ein kleines Erdbeben (6.4 Richterskala). Genug aber, dass auch unser Zimmer geruckelt hat und wir uns kurz erschrocken haben.
Unsere Reise geht nun weiter in Hakone & Ito, beides Regionen bekannt für warme Quellen & ihre schöne Natur. Ein guter Ausgleich zur Hektik der Stadt, obwohl wir uns insgeheim schon auf den Trubel Osakas freuen.
Liebe Grüße,
Kati und Philipp
