Trier - Dangolsheim
Der Tag hat schon mit good news begonnen: es war tatsächlich die versprochenen 15 Grad kühler! Und die angekündigten Gewitter hatten sich verzogen. So war dann die Planung für...

Veröffentlicht: 28.07.2019












Der Tag ging mit einem gemütlichen Frühstück an, für das aber einige Hindernisse gemeistert werden mussten.Die erste Frage, die gelöst werden musste, war das Pfannenproblem, es sollte ja Rührei geben.Den vorhandenen Pfannen fehlte allen ein wichtiger Teil...
...nämlich ein Griff...Nach einer umfangreichen Suchaktion fanden sich separate Pfannengriffe...das muss man ja erstmal verstehen.Dann musste erst der handwerklich begabte Busenfreund an der Kaffeemaschine werkeln, damit diese auch automatisch durchläuft. Das passierte auch erst zum Mittagskaffee, zum Frühstück sägte der nämlich noch die Matratze durch.Es gab also zum Frühstück manuell abgelassenen Kaffee :-)Natürlich gibt es bei uns zum Frühstück hausgemachte, mitgebrachte Marmelade. Ja, das ist zum Staunen, oder?
Was alles in so ein Motorrad alles reinpasst...aber es ist halt alles eine Sache der Prioritäten.Wir hätten aber hier im schnuckeligen Dangolsheim auch einen kleinen Krämer, der selbstgemachte Marmelade verkauft. Ok, beim nächsten Mal wissen wir Bescheid.
Nach dem Frühstück haben wir das Dorf erkundet. Direkt vor dem Haus hat Meister Adebar ein Nest bezogen.
Der Katzinator hätte jede Menge Gelegenheit seine magische Anziehungskraft auszuüben...
...vorbei an kleinen Fachwerkhäusern
und verwinkelten Gärtchen
ging es zurück zur Wohnung zum Mittagskaffee, der alleine durchlief...aber das sagte ich ja schon.
Heute Nachmittag war dann wieder Adventure-Time...eigentlich mehr als nötig.Aber von vorne: wir wollten nach Obernai und dann ein bisschen in die Berge.In Obernai trieb uns wohl die Macht der Gewohnheit, denn die Temperatur kann es nicht gewesen sein, in die Kirche.
Das Städtchen ist sehr nett, hat aber für unseren Geschmack zu viele Touristen. Geschäfte, die am Sonntag geöffnet haben, stimmen mich immer misstrauisch.
Ich konnte dann in einem Geschäft mit sehr leckerer Schokolade doch nicht widerstehen und habe ein bisschen Nugatschokolade mit feinen Mandelblättchen und Fleur de Sel mitgenommen.
Gerhard hat noch eventuelle Temperaturprobleme bei der Lagerung im Motorradkoffer ins Rennen geworfen, wurde aber überstimmt :-) wie sich hinterher herausstellte, waren seine Bedenken vollkommen unbegründet.
Schaut mal, wie hier unser Guglhupf geschrieben wird:
Wieder auf dem Motorrad führte die Route in die Berge zum Mont St. Odile. Es wurde immer nebeliger und auf der enger werdenden Straße war immer weniger los. Dazu war die Straße nass und man konnte oben auf dem Bergkamm kaum 20m weit sehen...mir wurde leicht mulmig...und das will schon etwas heißen. Irgendwann waren wir bei 1099 über den Pass rüber und es ging weiter zum Col de Kreuzweg (sehr passender Name!). Nach gefühlten 10 Grad (naja, es waren 14) und 1000 Kurven waren wir in Saales angekommen und müssten auf dieses Abenteuer erstmal einen starken Kaffee trinken.Zuhause angekommen musste ich mich erst mal unter einer Decke aufwärmen, während mein Süßer gebrutzelt hat. Die leckere Fischpfanne hat dann bei mir die Lebensgeister wieder geweckt und ich bin neugierig, was wir heute Abend in Straßburg machen. Es gibt irgendeine Überraschung.
Bis bald meine Lieben!