Bei Alma
Noch immer bin ich mit dem Surfen noch nicht weiter, das sollte sich nun endlich ändern. Wir steuerten die Küste südlich von Porto an mit dem Ziel, einen netten Stellplatz mit...


Veröffentlicht: 01.09.2023
Ganz in der Nähe gab es ein weiteres Kunstwerk des Künstlers Bordalo II, dessen Hasen in Porto schon so faszinierte. Neben dem Kunstwerk, dieses mal ein Vogel, direkt eine Markthalle, das bot sich für ein Pasteis de Nata zum Frühstück prima an. Nach dem Beobachten von einigen Fischern, die mit professioneller Ausrüstung bei lautstarker Musik (ein Hit jagte den nächsten, angefangen bei Modern Talking…) am Wasser saßen, ging es am Atlantik entlang weiter südwärts. Nächster Halt in einem kleinen Fischerdörfchen, beim Hummer, dem dritten Kunstwerk von Bordalo II. In diesem Ort fand eine Festlichkeit statt, in der Hauptgasse waren überall Spiele aufgebaut, die wir munter mit ausprobierten. Es machte total Spaß und erinnerte mich an die Jugendfeste von früher.
Der nächste Stopp war in Nazaré, dem Ort mit den größten Wellen der Welt. Es gestaltete sich nicht ganz einfach, einen Parkplatz zu finden, bei dem wir Louise einigermaßen sicher stehen lassen konnten, reinfahren in die Innenstadt war aufgrund des großen Besuchermaßen auch keine Alternative. Irgendwann standen wir und es ging zu Fuß zum weltbekannten Spot. Der Wind peitschte ordentlich auf dem Weg zum Leuchtturm. Die Wellen unten waren auch größer, allerdings bei Weitem kleiner als im Oktober/November, wenn sich dort die Monsterwellen bilden.
Aus Mangel an Alternativen steuerten wir einen einsamen Platz über dem Meer an. Die Zufahrt war gut zu meistern und das Plätzchen war auch noch frei, was durchaus an dem ziemlich starken Wind gelegen haben könnte. Der Blick und der Sonnuntergang waren allerdings so traumhaft, da haben wir das Schaukeln durch den Wind gerne in Kauf genommen.
