Evora
Mit der Fahrt über die beeindruckende Ponte de 25 Abril (Tag der Nelkenrevolution, 1974 spielte der Radiosender „Radioclub Portugues“ um Mitternacht das Lied „Grandola, Vila...


Veröffentlicht: 09.09.2023
Aufgrund eines Museumstipps ging es morgens nochmals ins Städtchen, zur Kirche San Francisco. Direkt neben der Kirche die Capela des Ossos, eine historische Kapelle mit Menschenknochen. Absicht des Baus war damals, durch ihr Bild über die Vergänglichkeit menschlichen Lebens und die daraus resultierende Verpflichtung zu einer dauerhaften christlichen Erfahrung anzuregen. Über der Tür prangt der Satz: “Nos ossos que aqui estamos pelos vossos esperamos” bzw. „Wir, die Knochen, die hier liegen, erwarten die deinen“. Insgesamt bekleiden Knochen von mehr als 500 Skeletten den Raum, schon eine besondere Atmosphäre.
Daneben gibt es weitere Ausstellungen, welche wir natürlich auch besuchten. Das eine war eine Ausstellung von Krippen aus aller Welt, speziell, würd ich sagen.
Unsere Fahrt ging weiter durch das wellige Hinterland Portugals. Korkeichen, Olivenbäume und endlose Felder säumten den Straßenrand der heißesten Gegend Portugals. Besonders schön anzusehen waren die roten Böden im Kontrast mit dem Grün der Bäume oder aber auch den weißen Häusern und bestimmt auch mit dem blauen Himmel (wenn er denn blau ist).
Irgendwie fanden wir es ganz nett und somit landeten wir auf einem einsamen Camping mit weitem Blick über die Landschaft und sogar mit herrlichem Pool für uns alleine. Beim Abendessen war es so unglaublich ruhig, nach den ganzen Städten eine unglaubliche Wohltat. Und der Sternenhimmel nachts war einfach nur bezaubernd!
