Langkawi đ
Hallo ihr Lieben, nun bin ich schon auf meinem zweiten Stop der Reise. Die Zeit in Singapur verging sehr schnell und ich bin schon eine Woche unterwegs. Am Dienstagnachmittag...

Veröffentlicht: 11.03.2019
Hallo schon wieder!
Die Zeit vergeht wie im Flug und ich bin nun in Kuala Lumpur angekommen, nachdem ich die letzen zwei NĂ€chte in Georgetown verbracht habe.
Zum GlĂŒck bin ich nur eine Nacht hier, denn in meinem Hostelzimmer sind 33 Betten, wovon nur 2 besetzt sind. WĂ€ren alle besetzt, wĂ€re es wahrscheinlich noch schlimmer, aber es ist schon ein bisschen gruselig in so einem riesigen Raum alleine zu schlafen...
Morgen geht nĂ€mlich von hier die 4 tĂ€gige Dschungeltour im Taman Negara Nationalpark los! Darauf freue ich mich sehrđ
So und nun zu meinen vergangenen Erlebnissen...
Am letzen Tag in Langkawi habe ich einen Roller ausgeliehen um zum Aussichtspunkt âLangkawi Sky Bridgeâ zu fahren. Die Fahrt dauerte etwa 30 min und ich habe mich trotz meines mangelnden Orientierungssinn nicht einmal verfahren. Da war ich schon ziemlich stolz... Das Rollerfahren macht mir sehr viel SpaĂ und mit Fahrtwind lassen sich die stickigen 32 Grad gut aushalten.
Zuerst fĂ€hrt man ca. 5 Minuten mit dem âSky Cabâ, einer langen Seilbahn. Schon von hier bekommt man eine tolle Aussicht. Die Landschaft ist wunderschön und neben dicht bewachsenem und bergigem Dschungel kann man ein paar StrĂ€nde erspĂ€hen. Das gleiche gilt fĂŒr die Aussicht der Langkawi Sky Bridge. Sie bietet eine malerische Landschaft und ich muss erstmal richtig realisieren, dass ich wirklich auf dieser BrĂŒcke stehe.
Ich fahre zunĂ€chst noch zu einem CafĂ© und lasse mir den ersten leckeren Cappuccino (sogar mit Latte Art) seit 4 Tagen schmecken. FĂŒr den restlichen Tag habe ich mir Strand vorgenommen - so lĂ€sst es sich wirklich gut leben!
Am Samstagmorgen mache ich mich auf den Weg zur FĂ€hre, mit der man ca. 3 Stunden nach Penang braucht. Georgetown ist die Hauptstadt der Insel Penang. Das besondere hier sind die vielen kulturellen Angebote, Museen, Streetart-Ecken und die kulinarische Vielfalt (schon eher von meinem Interesse).
Im Voraus habe ich mich ehrlich gesagt nicht wirklich ĂŒber die Must-Sees der populĂ€ren Stadt informiert. Da mein Interesse an Kunst sich in Grenzen hĂ€lt, verzichte ich darauf, mir eines der vielen Museen anzusehen. Die stehende Hitze (33 Grad) und die vielen Touristen nerven mich auch ein wenig und ich beschrĂ€nke meine Taten darin, verschiedene Restaurants auszuprobieren und genug FlĂŒssigkeit zu mir zu nehmen.
Es gefÀllt mir immer mehr, alleine unterwegs zu sein und nur das zu machen, worauf ich Lust habe.
Nach dem ausgedehnten FrĂŒhstĂŒck am nĂ€chsten Tag suche ich einen Spa auf, um mir die erste Massage (90 min fĂŒr knapp 20âŹ) in diesem Urlaub zu gönnen. Mein Leben ist schlieĂlich sehr anstrengend zur Zeitđ
Am Nachmittag besuche ich den botanischen Garten, der zur vollen Stadt eine gute Alternative darstellt. Er ist zwar nichts besonderes, aber dort lÀsst es sich gut einen kleinen Spaziergang machen.
Im Garten spricht mich ein malaysischer Chinese an, der sich sehr fĂŒr EuropĂ€er und ihren Lifestyle zu interessieren scheint. Wir unterhalten uns wirklich nett und nach einer Weile lĂ€d er dazu ein, mir die besten Local Food Spots zu zeigen. Dieses Angebot kann ich selbstverstĂ€ndlich nicht ausschlagen. Wir fahren auf seinem Motorroller zu einer chinesischen Street Food Ecke und er bestellt von allem ein bisschen. Dass ich Vegetarier bin habe ich ihm gesagt, aber Chinesen sind der Meinung, dass ein bisschen Fleisch fĂŒr Vegetarier in Ordnung ist..đ Aber da will ich mich mal nicht beschweren und probiere alles.
SpĂ€ter trinken wir noch ein Bier und danach bringt er mich zu meinem Hotel. Es war ein interessanter Abend und ich lerne hier auch einiges ĂŒber mich dazu. Wenn mich einer gefragt hĂ€tte, ob ich alleine mit einem Local zum Essen gehen wĂŒrde, wĂŒsste ich nicht was ich da geantwortet hĂ€tte. Aber im Endeffekt hat es sich gelohnt.
So das wars mal wieder, bis zum nÀchsten Mal!
hegdl đ
Eure Mary