Zeit zu warten...
Nachdem ich das Wochenende bei Max und Diego verbracht habe, bin ich unter der Woche wieder zuruck ins Hostel gegangen. Dort passierte nicht viel denn ich wartete auf die...

Veröffentlicht: 17.02.2017
Nachdem ich den insgesamt 8 Stunden langen Flug mit Zwischenstopp über dem schönen Island gut überstanden habe, hat es am Flughafen eine Weile gedauert, bis ich das Working Holiday Visum erhalten habe. Insgesamt eine Stunde hat das Ganze gedauert und man hatte das Gefühl das die Beamten an der Grenze eine lange Kaffeepause hatten zwischen 5 und 6 Uhr. Zum Glück traf ich im Wartebereich noch eine deutsche Familie die Urlaub bei Bekannten machen wollten und auch genervt von der Warterei waren. Nachdem ich mich dann mit meinem Visum auf dem Weg zur meiner Unterkunft gemacht habe, habe ich schon gleich das Vorurteil der gastfreundlichen Kanadier bestätigt bekommen: Da ich noch keine Internetverbindung unterwegs hatte, habe ich immer nach dem Weg gefragt und schnell Rat erhalten.
Eingecheckt in der ersten Unterkunft, konnte ich dort sofort gut einschlafen, da ich nach einem anstrengenden Tag müde geworden bin. Am darauffolgenden Tag konnte ich bei einem guten Frühstück gleich mit vielen verschiedenen Touristen aus aller Welt über die Tagespläne sprechen und ich schloss mich gleich einer Amerikanerin an die mit Ihrem Mietwagen die Stadt erkunden wollte. Zusammen besichtigten wir die verschiedensten Sehenswürdigkeiten Montréal: Das Casino, St. Joseph Oratorium, Biosphere und Chinatown. Dort kauften wir auch unser Abendessen und fuhren zurück zur unserer Unterkunft.
Am nächsten Tag schaute ich mich schon mal einige Hostels an für die darauffolgenden Tage an und wurde schnell fündig. Ein Art Jugendherberge zu einem guten Preis, jedoch waren die Betten nicht ganz mein Fall, da ich schon nach 2 Nächten Rückenschmerzen bekam. Doch dank des freundlichen Inhabers konnte ich das Problem schnell in den Griff bekommen, indem ich in ein Zimmer kam, wo die Matratzen weitaus bequemer waren. Die erste Woche verbrachte ich damit mich nach Jobs umzuschauen und zu erkundigen. Damit einher ging natürlich auch die Berwerbungen und die Verbesserung meines Lebenslaufes. Da Montréal auch die Stadt der Videospielhersteller ist habe ich mich bei unterschiedlichen Videospieltester-Unternehmen beworben, um dort die deutsche Übersetzung der Spiele zu kontrollieren und zu verbessern. Deutsche Muttersprachler wurden dringend gesucht, sagte man mir! Nachdem ich teilweise schnelle Antworten erhalten habe von den Unternehmen, musste ich auch gleich verschiedene Tests machen, indenen ich meine Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch unter Beweis stellen musste. Daneben wurde auch das Wissen über Videospiele generell abgefragt. Die Antworten und verschiedene Test zogen sich über die ganze Woche hin und nebenbei habe ich nebenbei zu Fuß die Umgebung erkundigt.
Das Wochenende verbrachte ich bei Diego, einem Freund meines ehemaligen Arbeitskollegen. Dieser wohnte ca 50 Minuten zu Fuß enfernt von dem Hostel und teilte sich eine Wohnung mit seinem Mitbewohner Max. Beide arbeiten als Köche und am ersten Abend konnte ich den Kochkünsten von Diego gleich zuschauen. Man sah sofort, dass er das professionell macht. Er sagte jedoch, dass sie normalerweise zu Hause nicht so viel selber kochen. Vermutlich, weil sie bereits häufig genug auf der Arbeit kochen. Diego studiert hauptberuflich und möchte später einmal ein eigenes Restaurant besitzen. Am nächsten Tag bestieg ich bei - 14 Grad Celsius den kleinen Hügel im Stadtzentrum, den Mont Royal. Insgesamt 45 Minuten war ich von der Wohnung aus unterwegs und war froh als ich oben angekommen war: Die Mühe und das Aushalten der Kälte hat sich gelohnt, denn oben hatte man einen wunderschönen Ausblick und einen tollen Überblick über die Stadt. Dort oben war ein kleines Schlösschen, in dem man sich für den Rückweg prima wieder aufwärmen konnte.
Am Abend bin ich mit Max noch in eine Sportsbar gegangen, da gerade ein Spiel von Kanadas Nationalsport - Eishockey im Fernsehen lief. Ein interessantes und hartes Spiel. Vielleicht ergibt sich noch die Gelegenheit ein Eishockey-Spiel live zu sehen. Im Anschluss nach dem Spiel gingen wir zu einem Freund, der später dazugestoßen ist und ließen den Abend mit ein paar Bier und FIFA und Eishockey-Spielen auf der PS4 ausklingen- wo wir wieder bei Videospielen wären.
