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Tag 59: Suva, Fidschi - Hauptstadt der Republik Fidschi

Veröffentlicht: 24.12.2022

Suva ist die Hauptstadt der Republik Fidschi (Fiji) und liegt im Südosten von Viti Levu, der Hauptinsel des 332 Inseln umfassenden Archipels. Mit rund 95.000 Einwohnern ist Suva nicht nur die größte Stadt des Landes, sondern des ganzen südpazifischen Raums. Auch die „University of the South Pacific“ befindet sich in Suva und die circa 8.600 Studenten aus den Pazifikstaaten beleben das multikulturelle Stadtbild, dessen Einwohner vorwiegend melanesische, polynesische und indische Wurzeln haben. Suvas Charme ergibt sich aus den freundlichen Bewohnern sowie der Mischung aus lokalen Märkten, modernen Einkaufszentren und Kolonialbauten. Im Hinterland warten ursprüngliche Regenwälder auf Entdeckungen, weiter westlich die traumhafte Küstenlinie der 70 Kilometer langen Coral Coast.


Essen und TrinkenDas Angebot an Restaurants und Speisen in Suva ist vielfältig. Von Fast Food über italienische Pizza bis hin zu melanesischer und polynesischer Küche ist in der Hauptstadt alles vertreten. Populär ist auch die indische Küche. Rund 37,5 Prozent der Bevölkerung im Land hat indische Wurzeln und das schlägt sich auch kulinarisch nieder. Currys gibt es in fast jeder Variation, darunter auch viele vegetarische. Traditionelle fidschianische Gerichte bestehen oft aus frischem Fisch in den verschiedensten Variationen. Am beliebtesten ist Fisch in Kokosnussmilch gedünstet („Kakoda“). 

Nach bewährter Methode gehen wir zum Ausgang des Hafens. Dort treffen wir Samy. Er schlägt uns eine vierstündige Tour für 25 $ pro Person in Suva und Umgebung vor. Kaum sind wir eingestiegen, ergießt sich ein erster Regenschauer. Das ist schon mal gut gelaufen. Anschließend geht es über einen Fotostopp in den Colo-i-Suva Forest Park. Während Petra und Marion beim Taxi bleiben, gehen Pius und ich in den Dschungelpfad. Es geht über Stock und Stein, kleine Brücken und glitschige Steine zu einem Wasserfall und dann einen Bach entlang. Später geht es wieder steil nach oben. Die Luftfeuchtigkeit von 85 % treibt uns den Schweiß aus allen Poren. Der 45-minütige Weg ist dennoch ein echtes Erlebnis. Weiter geht es zu einem Restaurant, wo wir allerdings Eintritt zahlen sollen. Deshalb suchen wir einer Alternative. Samy telefoniert kurz und biegt dann in die Einfahrt seines eigenen Wohnhauses ein. Die Frau kommt, um uns bei mittlerweile wieder strömenden Regen mit einem Regenschirm trocken ins Haus zu begleiten. Wir finden uns in einer Kombination aus Wohnzimmer und Souvenirladen wieder. Bevor es weitergeht, haben wir die Gelegenheit, zu shoppen und ein Bier zu trinken. Anschließend geht es für einen weiteren Drink in den Bowling Club am Rande des Albert Garden; in Sichtweite der Regierungspalastes und das historischen Luxushotel im Kolonialstil, in dem auch Queen Elisabeth II abgestiegen war, bevor es zurück zum Schiff geht.
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