Avignon
Wir fahren mit den Rädern in die Stadt, Gabi und Stefan haben ihr Zelt schon abgebaut, da sie eine Nacht im Hotel in Bahnhofsnähe übernachten.

Veröffentlicht: 16.06.2026
Nun sind wir wieder allein zu zweit. Heute geht es bis nach Arles.
Wir müssen noch Brot und Lebensmittel kaufen und orientieren uns schlank an google maps: Les Angles bietet beides und liegt auf der anderen Rhone-Seite. Nur ein Katzensprung entfernt.
Wenn denn die Katze auch 50 Höhenmeter springt.
Wir kurbeln zum Tagesbeginn steil den Berg hoch und werden beim Bäcker mit den besten Pain au Raisin belohnt. Ein Traum! Knuspriger, buttriger Blätterteig mit Rosinen und Apfelstücken. Das beste Gebäck bislang auf unserer Tour. Leider hatten wir die letzten beiden Rosinenschnecken abgegriffen. Wer selbst probieren möchte: Patisserie Amaudry, einfach den Berg hochfahren.
Nach den Einkäufen fahren wir wieder in Richtung Fluss und landen bei einer Straßensperre.
Momentan kann die Straße nicht gequert werden, da die Probeläufe beginnen. Bei der Höhe, die wir erstrampelt haben, bekommen die Seifenkisten bestimmt ein ordentliches Tempo drauf.
Außer einem TGV ist auch ein Silberpfeil, ein Stock-Car dabei. Später können wir die Absperrung überqueren und treffen nach einigen Umwegen wegen weiterer Straßensperrungen im Tal Seifenkisten, die wieder mit einem Traktor nach oben geschleppt werden. Super Stimmung im Ort.
Und es geht weiter auf dem regulären Radweg nach Arles.
Die Altstadt von Beaucaire wirkt am Sonntag Mittag wie ausgestorben, wir machen Rast im Café Le Sam bevor es in der Mittagshitze weiter geht.
