Lützis Reisekoffer
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Fernab von South Beach..

Veröffentlicht: 25.10.2017

  Da wir nun das zweite Mal hier in Florida sind und wir ja schon letztes Mal Miami vernachlässigt haben, wollten wir uns diese gigantische Metropole heute mal genauer anschauen.
Davor machten wir aber noch einen Stopp in einem größeren Sportfachhandel. Patrick erhofft sich immer noch NFL Hoddies und Tshirts zu bekommen, die NICHT von den Miami Dolphins sind. Aber auch hier wurde er leider enttäuscht. Allerdings befand sich direkt nebenan eine Tierhandlung. Da mussten wir natürlich unbedingt rein. :) neben echten Schlangen, Vögeln und Käfern, wurde natürlich Futter und Spielzeug für alle Tiere verkauft. Uns interessierte natürlich nur die Hunde-Spielabteilung. Wurden auch fündig und kauften auch direkt für unseren Barneybär ein paar Spielzeuge :)

Nun ging es nach Miami. Ich suchte für den Tag die Stadtteile Coral Gables und Coconut Grove raus und in dieser Reihenfolge führen wir sie auch ab.
Coral Gables ist eine der wohlhabendsten Gegend von Miami. Das erkannte man direkt an den tollen großen Häusern und den breiten Alleen. Die größte Bauphase dieses Viertel war in den 20er Jahren und hatte strikte bauliche Vorgaben nach dem Architek George Merrick. Diese Anweisungen gelten bis heute. Wer hier also (um-)bauen will muss diese 90 jährigen Anweisungen noch befolgen. Da Halloween kurz vor der Tür steht, waren die Vorgärten und Haustüren schon entsprechend geschmückt und gestaltet. Es ist eine wahre Freude dort durchzufahren. :)
Das Wahrzeichen von Coral Gables ist wohl das berühmte Biltmore Hotel. Es ragt aus der flachen Wohnsiedlung schon fast majestätisch heraus. Gebaut wurde dieses Hotel 1926 und hatte Gäste von königlichen Rang (Herzog und Herzogin von Windsor) bis hin zu kriminellen Oberklasse, Al Capone. Im zweiten Weltkrieg wurde das Hotel für mehr als 40Jahre zu einem Lazarett bzw Veteranenhospital umfunktioniert. Ende der 80er Jahre wurde es dann wieder renoviert und als Hotel eröffnet. Hintenraus befindet sich neben einem riesigen Pool, eine riesige Golfanlage.
Eine weitere Attraktion des Viertels ist der Venetian Pool. Ein öffentliches Freibad, dass im venezianischen Stil erbaut wurde. Da wir dort nur vorbei gefahren sind, hole ich da mal nicht weiter aus.
Von hier aus ging es nun weiter zu einem anderen Viertel: dem Coconut Grove. Die ältesten Gemeinde Miamis ist neben South Beach die lebhafteste Gegend dieser Metropole. Viele kleine Geschäfte werden umrahmt von zig Bars, Cafés und Restaurants. Wir konnten uns richtig vorstellen, dass hier abends die Post abgeht :)
Früher lebten hier viele Arbeiter von den Bahamas, die als Wrecker zu neuem Wohlstand kommen wollten. Wrecker nannte man die Menschen, die vor der Küste Miamis und besonders bei den Keys auf Grund belaufende Schiffe "retteten". Denn das damalige Seerecht sah vor, dass Schiff samt Ladung dann den Rettern gehörten! Nicht schlecht so eine Rettungsaktion...In einer Sportsbar machten wir dann bei Chilli und Burger eine Pause.
Da noch so viel Zeit war, fuhren wir Richtung Downtown und bummelten einmal durch den Bayside Marketplace. Diese Shoppingmeile ist direkt am Hafen von Miami angesiedelt. Von dort fuhren wir über/durch South Beach wieder Richtung Hotel. Denn wir wollten uns noch ein bisschen am Pool hinlegen. Dazu kam es aber nicht mehr.
Erstens brauchten wir unendlich lange zum Hotel (Rushhour) und als wir dann ankamen, schüttete es wie aus Eimern. :( kann man nix machen.
Für den Abend hatten wir uns einen tollen Plan zurecht gelegt :) es kam nämlich Football und dazu wollten wir uns eine leckere Papa Johns Pizza gönnen. So richtig schön Ami-like :)
Dies taten wir dann auch...und wie immer was die Pizza ein Genuss :-D  

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