Luca's Monate in Neuseeland

Alle Erfahrungen und Informationen über meine Zeit beim Work and Travel in Neuseeland. Berichte von meinem Reisepartner: https://niklasinnz.wordpress.com/

Heyyy, es gibt doch noch andere Orte in Neuseeland als Queenstown

Sonntags war es dann wirklich endlich so weit. Wir ließen Queenstown hinter uns.

Nach dem wir Freitag unseren letzten Arbeitstag hatten, nutzten wir Samstag ein wenig als Organisationstag. Dazu trafen wir uns aber auch mit zwei Freundinnen von Niklas, die bei ihm in der Stufe waren. Die beiden waren auf dem Weg den Süden von Queenstown aus zu erkunden, zusammen mit zwei weiteren Freunden. Samstag nutzen wir die Zeit gemeinsam auf der Aussichtsplattform über Queenstown. Man kann mit der Gondel den Berg hochfahren und erhält einen genialen Blick über Queenstown und den Lake Wakatipu. Die anderen vier überredeten uns gemeinsam mit ihnen am Sonntag Richtung Milford Sound aufzubrechen. Sonntagmorgen mieteten sie sich ein Auto von Snap und so ging es Sonntag noch auf den Weg Richtung Süden nach Te Anau. Nach einem kurzen Stopp in Te Anau und am Lake Te Anau campten wir gemeinsam ca. 20 Minuten hinter Te Anau auf dem Weg zum Milford Sound.

Lake Te Anau at Campground
Lake Te Anau at Campground

Dort hatten wir für den nächsten Morgen eine Bootstour gebucht. Milford Sound liegt im Norden vom Fjordland und ist wohl der bekannteste Fjord Neuseelands. Die Cruise durch den Milford Sound startete morgens schon um 8.30. Bucht man die erste Cruise morgens, hat das den Vorteil, dass noch nicht viel los ist und man nicht von zu vielen anderen Touristen überrannt wird. Doch als wir morgens gegen 6.30 vom Camping Platz los fuhren, war es noch Stock dunkel, nebelig und es regnete. Wirklich motiviert war keiner an diesem Morgen. Zum Glück legte sich der Nebel und auch der Regen wurde weniger. Es war zwar noch sehr bewölkt doch auch die Wolken hingen nicht zu tief. Schon auf dem Weg Richtung Milford Sound merkten wir, dass es wahrscheinlich nicht mal das schlechteste war die Cruise im Regen zu machen. Von den Bergen die fast die gesamte Zeit am Rand hochragten fielen Wasserfälle in die Tiefe, wie man es sonst nur selten sieht. Am Ende kann ich nicht mal sage, ob Milford Sound in der Sonne noch viel besser hätte sein können. Doch bei 220 Regentagen im Jahr ist es wohl schwer hier Sonne zu erwischen. Milford Sound ist auf jeden Fall für mich zu einem der atemberaubendsten Plätzen in Neuseeland geworden.

Milford Sound
Milford Sound

Nach der Cruise ging es noch am selben Tag weiter Richtung Süden. Über den Highway durch das Inland fuhren wir auf Invercargill zu. Gecampt wurde am Abend ein Stück weiter westlich an der Südküste in der Nähe von Orepuki. Von dort hatte man immer wieder einen guten Blick auf Stewart Island (die „dritte“ Insel Neuseelands, ist der Südinsel südlich vorgelagert). Das Wetter hatte etwas aufgeklart doch es war immer noch ziemlich bewölkt über den Tag. Besserung war auch nicht in Sicht, da der Cyclon Gita auf dem Weg nach Neuseeland war und die Westküste sowie den Norden der Südinsel am nächsten Morgen treffen sollte. Wir waren froh, dass wir uns Richtung Süden bewegt haben und so dem schlimmsten Regen und Wind entgehen konnten. Ausläufer mit starkem Regen und Wind spürten wir aber auch im Süden.

Südküste am Pahia Beach
Südküste am Pahia Beach

Tag drei unserer Tour durch den Süden gingen wir sehr entspannt an. Nach langem ausschlafen morgens machten wir sechs uns dann auf den Weg nach Invercargill um ein paar Einkäufe zu machen. Mit einem Abstecher unterwegs nahmen wir das Schwimmbad in Invercargill mit, eigentlich nur für eine warme Dusche. Doch wir genossen letztendlich die Zeit im Whirlpool und in der Sauna doch zu sehr. So ging es gegen Abend weiter nach Bluff, einer der Südlichsten Festlandpunkte der Welt vor der Antarktis. Die Blicke waren nicht wirklich berauschend, da Neuseeland immer noch im Griff des Cylcon war und so das Wetter leider nicht wirklich mitspielte. Nach Bluff ging es für die Nacht schon wieder aus Invercargill heraus. Invercargill ist nicht wirklich sehenswert (hat schon sein Grund warum der Lonly Planet es als „the asshole of the world“ auszeichnet“). Die Nacht standen wir in Fortrose direkt am Wasser.

Der vierte Tag brachte uns in die Catlins. Über eine tolle Küstenstrecke fuhren wir an verschiedenen Aussichtspunkten wie Nugget Point vorbei, durch den Regenwald der Catlins sowie zur Curio Bay, wo man Delfine im Wasser in sieht und bei gutem Wetter eigentlich auch mit Delfinen in freier Natur schwimmen kann. Doch das Glück hatten wir leider nicht. Kurz vor Dunedin in Mosgiel stoppten wir dann für dich Nacht.

Nugget Point
Nugget Point

Für den nächsten Tag stand mit unseren Freunden noch eine Tour über die Otago Peninsula an die nicht viel besser hätte sein können. Schon am Morgen hatte es endlich wieder aufgeklart und so fuhren wir über Tunnel Beach auf die Peninsula heraus. Wir schafften es an Allans Beach und am Sandfly Bay „Yellow-Eyed Penguins“ (eine der seltensten Art der Welt) und „Blue Penguins“ (eine der kleinsten Pinguinart der Welt) zu sehen. Ich habe sehr selten so viel Glück gehabt bei den Pinguinen. Doch es wurde noch besser, als wir zur Albatros Kolonie am Ende der Halbinsel fuhren. Man konnte die Albatrosse überall um die Kolonie sehen. Die Albatrosse flogen selbst über den Besucherparkplätzen. Ein seltenes Spektakel die Vögel mit der größten Spannweite in der Luft zu sehen ohne Eintritt zu bezahlen. Beeindruckend! Die Nacht verbrachten wir alle gemeinsam bei den Leahys. Ein super Abschluss eines genialen Tages.

Tunnel Beach, Dunedin
Tunnel Beach, Dunedin
Sandfly Bay
Sandfly Bay

Für Samstag, den letzten Tag der vier anderen in Dunedin hatten wir uns eine Stadtführung vorgenommen. Bei bestem Wetter erkundeten wir zusammen nochmal Dunedin und die Gegend um Dunedin. Abends hatten wir Rugby Karten für das erste Saisonspiel der Highlanders. Ein spannendes Spiel endete am Ende knapp mit einem Sieg für die Highlanders. Im Stadion herrschte eine coole Stimmung. Nach dem Spiel ging es dann noch auf Party in die Bars am Octagon.

Signal Hill, Dunedin
Signal Hill, Dunedin
Aftergame Selfie
Aftergame Selfie

Am nächsten Morgen ging es für unsere Freunde dann zurück nach Queentown den Mietwagen zurückgeben. Niklas und ich verbrachten noch ein paar mehr Tage in Dunedin um mal wieder etwas zu planen wie es weitergeht und um ein paar Tage zum Entspannen zu haben. Nach dem wir in Dunedin unseren Wagen zum Glück nur mit wenigen Reparaturen über den neuseeländischen TÜV brachten, wird die Reise jetzt bald weiter gehen. Durch den TÜV haben wir schon wieder mehr Zeit in Dunedin verbracht als gewollt. Aber wer kann es schon ändern.

Im Moment sind wir noch heiß am Pläne schmieden für die nächste Zeit, also lasst euch überraschen was wir uns wieder ausdenken;) Spannend wir die Zeit auf jeden Fall egal wo es hingeht.

Erstmal aber noch einmal ein Überlick über unsere Tour:

Unsere Tour
Unsere Tour


Bis bald

Euer Luca

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