Kein Plan war der Plan
Heute war es plötzlich fast windstill und damit endlich Zeit, unseren eigentlich geplanten Hardcore Chilltag nachzuholen. Direkt nach dem Aufstehen wollte ich natürlich erstmal...

Veröffentlicht: 17.05.2026
Heute mussten wir unser Airbnb verlassen und weiter Richtung El Amparo fahren, wo unser nächstes Airbnb auf uns gewartet hat. Das Problem war nur, dass wir erst um 16 Uhr einchecken konnten und deshalb plötzlich ziemlich viel Zeit hatten.
Also haben wir erstmal das Cinnamon Atelier angepeilt. Allein der Name klang schon nach einer sehr guten Entscheidung. Ich liebe schon alleine den Namen... eine kleine Obsession habe ich schon für Zimt 😇
Während der Fahrt Richtung Norden ging es durch wunderschöne Berglandschaften und zwischendurch konnten wir sogar kurz einen Blick auf den Teide werfen, den höchsten Berg Spaniens und gleichzeitig einen der grössten Vulkane der Welt. Auch wenn wir ihn nur kurz aus dem Auto gesehen haben, war dieser riesige Vulkan irgendwie sofort beeindruckend.
Beim Cinnamon Atelier angekommen haben wir uns dann erstmal Kaffee und natürlich Cinnamon Rolls gegönnt. Eins mit Pistazie und eins mit Zitronencreme. Ehrlich gesagt hatten beide ungefähr das Niveau von sehr nice... obwohl die etwas zermatscht aussahen, waren die sehr gut.
Nach einer kleinen Fotosession an der Promenade ging es dann mit weiterem Café con leche in der Hand weiter.
Bis zum Checkin hatten wir nämlich immer noch Zeit und deshalb machten wir noch einen Abstecher ins Mariposario del Drago, einen Schmetterlingspark voller tropischer Pflanzen und freifliegenden Schmetterlingen, die einem teilweise einfach direkt vors Gesicht fliegen. Direkt daneben liegt der Parque del Drago, der vor allem wegen seines berühmten Drachenbaums bekannt ist. Dieser Baum soll mehrere hundert Jahre alt sein und gilt als eines der Wahrzeichen Teneriffas. Generell wirkte der ganze Park ein bisschen wie eine Mischung aus botanischem Garten und Mini Dschungel.
Als wir später endlich im Airbnb ankamen, mussten wir erstmal kurz die Aussicht verarbeiten. Berge, Meerblick und dieses Licht kurz vor Sonnenuntergang. Wirklich absurd schön.
Währenddessen haben wir direkt nach einem Restaurant gesucht und uns ziemlich schnell für das Casa del Drago entschieden, das uns schon vorher vom Park aus aufgefallen war. Die entspannte Atmosphäre, das warme Licht und die chillige Klaviermusik hatten uns irgendwie direkt überzeugt.
Das Restaurant selbst ist bekannt für seine kanarische Küche und die Lage mit Blick auf den berühmten Drachenbaum macht das Ganze nochmal besonderer. Genau die Art von Restaurant, in der man automatisch länger sitzen bleibt als geplant.
Zurück im Airbnb haben wir uns dann mit Laptop und Wein noch den Sonnenuntergang angeschaut.
