La Gomera ist anders...
Am ersten Tag auf La Gomera startete der Morgen erstmal mit Fokus Time. Sachen erledigen, konzentriert arbeiten oder einfach mal in Ruhe ein Buch lesen. Natürlich alles mit Kaffee...

Veröffentlicht: 22.05.2026
Nach erneuter Fokuszeit und einem guten Frühstück haben wir uns auf den Weg in den Parque Nacional de Garajonay gemacht. Dieser Ort fühlt sich wirklich an wie eine Mischung aus Märchenwald und Filmkulisse.
Der Nationalpark gehört zum UNESCO Weltnaturerbe und ist vor allem für seine uralten Lorbeerwälder bekannt, die es so heutzutage kaum noch gibt. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die ständig vorbeiziehenden Wolken entsteht dort eine komplett mystische Stimmung. Überall Moos, verdrehte Bäume und Nebel, der plötzlich zwischen den Wegen auftaucht. Teilweise habe ich nur darauf gewartet, dass irgendwo eine Fantasy Figur aus dem Wald spaziert.
Bei einem Aussichtspunkt konnten wir besonders gut beobachten, wie die Wolken mit zunehmender Höhe direkt an den Berghängen vorbeiziehen. Das sah teilweise komplett unreal aus, fast wie langsam fliessendes Wasser aus Nebel.
Nach ungefähr einer Stunde Wanderung waren wir zwar nicht komplett zerstört, aber definitiv hungrig genug, um direkt ins nächste Restaurant zu gehen. Also ging es ins Restaurante La Fortaleza, das sich praktischerweise ganz in der Nähe unseres Airbnbs befand.
Und natürlich mussten dort erstmal Papas Arrugadas bestellt werden. Wenn man schon auf den Kanaren ist, gehört das einfach dazu.
Mit einem Kaffee to go in der Hand ging es danach wieder zurück auf unsere Terrasse, wo wir den späten Nachmittag und Abend verbracht haben.
