kleinejenniegrossewelt

Mit stolzen 1,50 m beschreite ich die Welt und begebe mich auf mutige Abenteuer - ans andere Ende der Welt! Seid dabei, wenn ich in Bali atemberaubende Wasserfälle und Sonnenuntergänge sehe, in Australien mit heißen Beachboys das Surfen lerne und zu wilden Beats am Strand von TelAviv tanze - und in dieser Zeit lerne, was "Solo-Reisen" wirklich bedeutet!

Noosa, Surfers Paradise, Byron Bay , Sydney!

Wow , wenn Ich so die Überschrift zusammen fasse, sehe Ich erst , was Ich alles erlebt habe - die letzten Tagen. 

In Noosa war es etwas schwer alles nieder zu schreiben, denn die 3 Tage vergingen wie im Flug! Als Ich ankam war ich erst einmal überwältigt, da Ich ein deutsches Mädel, welches Ich in Airlie Beach kennen gelernt und nun dort wieder gesehen habe. Wir haben uns natürlich super gefreut , sofort über alles geupdatet und haben uns entschieden an der "Glowparty" vom Hostel teilzunehmen. Ziemlich witziges Event in der Hostel-eigenen Bar und ich ergatterte gleich 2 x 20$ Getränkegutscheine für die Bar nur für ein bisschen Limbo. (Vorteile, wenn man flexibel und klein ist - yes!)

Der Abend war super lustig und kunterbunt ( Wortwitz! ) 


Trotz bisschen Kopfschmerzen am nächsten Morgen, zog Ich meine Turnschuhe an, schnappte mir meine Zimmergenossin namens Ella ( aus England ) und wir liefen los zum Nationalpark. Das Wetter war großartig und ich hatte schon lange im Vorraus geplant den 10,8 km Weg zu beschreiten. Wir wurden mit traumhaften Ausblicken, wunderbaren Momenten und am Ende mit einem einsamen Strand belohnt. 
Ich war super zufrieden mit diesem Tag und genoß jede Sekunden, jeden Atemzug und jeden Sonnenstrahl auf meiner Haut. In solchen Landschaften vergisst man ziemlich schnell alles um sich herum und ich hatte für kurze Zeit das Gefühl, mein Leben würde auf Pause stehen. 



Leider verknackste Ich mir etwas den Fuß beim reinspringen ins Wasser und somit war der dritte und letzte Tag in Noosa ein entspannter Pooltag. 

Am Tag darauf reiste Ich weiter nach Surfers Paradise und erwartete Sonne und wie es der Name besagte : ein Paradies ! Aber dem war nicht so , 2 windige und kalte Tage folgten und brachten mich dazu viel, viel Geld im Shoppingcenter von Broadbeach zu lassen. 


Dem entsprechend war Ich froh, weiter nach Byron Bay zu reisen und siehe da- eigentlich mental abgeschlossen mit dem Sommer - durfte Ich Bikini und Flip Flops doch noch ein mal hervor kramen. 

Ich verliebte mich in einen weiteren wunderschönen Sonnenuntergang am Leuchtturm von Byron Bay und machte mich bereit für meinen ersten Surfkurs ever! 


Zuerst fuhren wir zu 3 verschiedenen Spots um die besten Wellen für uns Frischlinge zu finden. Angekommen , angezogen und vorbereitet ging es an die ersten Übungen am Land. Es gibt eine Schrittfolge die es einem ermöglicht ziemlich leicht aufzustehen. Als alle es drauf hatten gingen wir ins Wasser und siehe da - klein Jennie stellte sich nicht all zu doof an ! Klar sah es bestimmt zum Brüllen lustig aus, wie Ich versuchte das 2 Meter große Surfbrett neben mir zu ins Wasser zu ziehen, jedesmal hochzuspringen und doch von den Wellen getroffen zu werden...aber ! .. wenn ich es dann zum Trainer in die Wellen geschafft hatte , legte Ich mich drauf und mit einem Countdown wurde man in die Wellen geschubst. Natürlich flog ich gefühlt 1000x hin aber zum Schluss schaffte Ich 5 oder 6 Wellen bis zum Strand zu reiten und selbst die Trainer waren sehr stolz auf mich! Wer weiß , vielleicht werde Ich mich nach meiner Cheerleaderkarriere auf das Surfbrett schwingen ?!


Danach hieß es tatsächlich schon - SYDNEY!
Ich stand immer noch mit Jemanden aus Bali in Kontakt ( Hannes , Surfertyp aus Canggu ) , der jetzt seit 3 Wochen in Sydney arbeitete und somit verbrachte Ich viel Zeit mit Sightseeing , guter Gesellschaft und verdammt guten Essen. Die Zeit verging super schnell! 
Am ersten Tag saß ich in einem Cafè zwischen der Sydney Brücke und dem Opernhaus und konnte wieder einmal nicht fassen, wie Ich es hier her geschafft habe. Viel verrückter wurde es als 2 Papageien vorbei flogen und sich an meinem Wasser bedienten. Von solch kleinen aber einprägenden Momenten hab ich sonst nur geträumt: 

Die Stadt wirkt ziemlich unreal, vieles kennt man nur aus dem TV,  Sydney ist groß und erinnert mich ein wenig an Berlin. 
Gebäude aus den 80er reihen sich neben futuristischen Neubauten, die wiederum neben kleinen Häusern im englischen Baustil stehen. Nichts scheint zusammen und niemand hinein zu passen und doch ist es ein wunderschönes Durcheinander. Wenn jedoch die Sonne untergeht, bleibt jeder noch wie angewurzelt stehen und dann sieht jedes Haus und jeder Mensch gleich aus - eingetaucht in orange roten Tönen , bis die Stadt anfängt zu glitzern. 



Nach unzähligen Stopps , Bekanntschaften und vielen Tagen, sollte Ich dran gewöhnt sein mich zu verabschieden..aber hier fällt es mir besonders schwer. Hannes war der Jenige der mir in Bali schon gesagt hatte, dass auf Reisen man viele "Hello's" und viele "Goodbye's" miterlebt ..diesmal jedoch entschieden wir uns für ein "Bis nächstes mal!" 

Aber je länger Ich reise, wachse und neue Dinge lerne, desto mehr beschäftigt mich die Frage, ob Ich in mein altes Leben überhaupt noch hinein passe..und wie ich es anstelle, wenn Ich wieder daheim bin und mein Herzchen aber weiter reisen möchte? Denn ja, Ich hab mich verändert und ja, ich mag diese Veränderung - auch wenn Sie angsteinflössend ist..

Vielleicht fällt es mir einfach so schwer, weil ich weiß das ich nur noch 1 Busfahrt, eine Stadt und 1 Woche in diesem Land übrig habe..vielleicht liegt es daran, dass ich mich schnell wie Zuhause gefühlt habe hier in Sydney, dass erste mal seit Bali ein wenig Heimweh hatte oder vielleicht liegt es an den wunderbaren Freundschaften die man schließt .. fakt ist, reisen ist wunderschön und traurig zu gleich..

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