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Ein Update

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Den Blog hab ich die letzte Zeit so ein bisschen aus den Augen verloren, aber als ich immer mehr Nachrichten bekommen habe, von Leuten die nach meinem letzten Post wohl glauben das ich mein Leben hasse, dachte ich es wird mal wieder Zeit.


Im August war ich also für fünf Tage bei Lyndsey. Ich sag ständig Omi, auch weil sie sich selbst so bezeichnet, dabei wird sie im November erst 60. Nachdem ich mich – natürlich – verfahren habe, bin ich nach zwei Stunden Fahrt bei ihr und ihrer Sister-in-Law (mir fehlt das deutsche Wort) in Mangawhai angekommen. Die beiden wohnen in einem sehr süßen, kleinen Haus mit großem Garten. Sieht ein bisschen aus wie ein Sommerhaus. Hat sich nur nicht sehr wie Sommer angefühlt. In Neuseeland haben fast alle Häuser ne super schlechte Isolierung und dadurch ist es sau kalt. Der Kamin war auch – mit der Heizung in meinem Zimmer – die einzige Wärmequelle, und so schön das auch war – es war auch sehr kalt. Da war es in meinem Auto wärmer.


Bei Lyndsey sollte ich dann im Garten arbeiten, aber in der Woche war sau schlechtes Wetter und die meiste Zeit hat es nur geregnet. An meinem Anreisetag hat sie mir aber schon gesagt das ich machen soll was geht, wenn's regnet soll ich mir ne andere Beschäftigung suchen und „No pressure! You can stop whenever you want!“. War also wirklich entspannt bei ihr. Was ich in den fünf Tagen gemacht habe, ist Flax geschnitten. Furchtbare Büsche. Ist ein bisschen wie Augenbrauen zupfen. Man denkt man ist fertig, guckt nochmal das Gesamtbild an und merkt das man definitiv noch nicht fertig ist.  


Der Ort ist super klein und Montag und Dienstag war Lyndsey arbeiten, da bin ich Nachmittags dann ans Meer gefahren und hab ne Wanderung gemacht. Die hab ich dann nach 1 ½ Stunden aber abgebrochen und bin umgekehrt weil es so geregnet hat.

Mittwoch nach der Gartenarbeit ist sie dann mit mir los und wollte mir einen anderen Strand zeigen. Vorher hat sie uns noch (sehr leckeres) Eis gekauft. Bis wir aber am Strand waren, hat es schon wieder geregnet und sie hat mir dann vom Auto aus die Umgebung gezeigt und wir waren noch in der Schokoladenfabrik (mit äußerst überteuerten Schokolade). Donnerstag bin ich dann mit zu ihrer Arbeit gefahren. Sie führt ein OP Shop, also sowas wie ein rote Kreuz Laden und ich habe drei Stunden damit verbracht gespendete Klamotten aufzuhängen.

Anschließend hat sie uns Lunch gekauft und wir sind zu einem wieder anderen Strand gefahren, diesmal aber bei sehr gutem Wetter. Der Strand war auch wirklich schön und bis es wieder angefangen hat zu regnen haben wir dort ein paar schöne Stunden verbracht.

Nach den fünf Tagen war meine Zeit bei Lyndsey auf vorbei. Wir hatten am Anfang über meine Pläne für die nächste Zeit gesprochen und ich habe ihr erzählt das ich plane mit Vanessa nach Paihia zu fahren über das Wochenende. Das ich aber das folgende Wochenende meinte hat sie nicht ganz verstanden und sich dann bei Freunden für's Wochenende angemeldet, wodurch ich Freitag dann schon gefahren bin, statt Sonntag. Trotzdem hatte ich eine sehr schöne Zeit bei ihr, sie hat sehr gut gekocht und mich zweimal mit in den 'Spa-pool' auf der Farm von Freunden genommen, als es wirklich sehr kalt war.  Vanessa hat dann etwas weniger als gedacht gearbeitet und ist Donnerstag Mittag schon in Paihia angekommen. Nach der ziemlich verregneten Woche, hatten wir dann sehr schöne vier Tage. Den Donnerstag haben wir auf Russell verbracht, haben dort unser Lunch gegessen und sind dann mit dem Einkauf den Wanderweg zurück zum Campingplatz. Ich habe ein bisschen zu oft mein Handy und Powerbank am Auto geladen und meine Batterie war leer – also wurde gelaufen.  

Freitag hat uns dann ein netter Mitarbeiter vom Campingplatz mit seinem Truck Starthilfe gegeben und seit dem läuft das Auto wieder. Wir sind dann nochmal zu den Waitangi Treaty Grounds gefahren. Ich war da schon im November und finde das es eins der besten Museen in Neuseeland ist (Te Papa ist auch noch ziemlich gut, aber in Wellington.). Diesmal hatten wir aber einen Tourguide der irgendwie nicht so cool war, viel genuschelt und super schnell gesprochen. Ich war froh die Tour schon mal gemacht zu haben. Aber, diesmal haben wir weniger bezahlt, nicht nur wegen der TOP10 Karte mit der es 10% gab, sondern weil wir Backpacker waren. Hat mir letztes mal keiner gesagt das es dann 10 Dollar billiger ist.

Samstag sind wir dann nach Whangarei gefahren, haben aber einen kurzen Stopp in Kawakawa gemacht damit Vanessa noch die Hundertwasserklos sieht. Dann ging es los nach Whangarei wo wir zu den Whangarei Falls gefahren sind. Dachten es wäre eine gute Idee die extrem rutschigen, nassen, matschigen Steine zu beklettern um hinter den Wasserfall zu kommen. Als wir angekommen sind haben wir dann gemerkt das es gar nicht hinter den Wasserfall geht. War aber trotzdem ganz lustig.

Nachdem einkaufen ging es dann noch eine sehr schnelle Runde um den Hafen (die wollen 2$ für eine Stunde parken … da muss man halt schnell gehen) und dann weiter auf den Campingplatz. Das letzte mal war ich dort im November/Dezember mit meinem Hexenschuss. Die Mitarbeiterin hat mich tatsächlich noch erkannt. Sonntag sind wir dann über Mangawhai (um das leckere Eis nochmal zu Essen) zurück Richtung Auckland gefahren.


Und dann fing mein persönlicher Countdown bis zur Abreise an. Ich habe mich um Steuern gekümmern, Sachen die ich nicht mehr brauche zum Verkauf eingestellt, mein Auto eingestellt, 1stCall gekündigt und nach Wohnmöglichkeiten für nach dem Autoverkauf geguckt. Letztes Wochenende bin ich dann auch noch mit Vanessa, Anneke, Sabrina und zwei dessen Namen ich nicht kenne, nach Waipu in die Glühwürmchen Caves gefahren. War auch mal ne schöne Abwechslung mal nicht selbst zu fahren. Muss aber auch sagen das die ganzen Kurven ganz schön auf den Magen schlagen wenn man nicht selbst fährt. Motion Sickness ist ein echtes Problem geworden seit ich hier bin.


Ja, und jetzt hab ich halb gepackt, das Auto ist frisch geputzt und sobald ich einen Käufer habe, wird mein Abflug immer mehr Realität. Five Weeks to go! 

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