Kerala - Ayurveda

Body and soul in harmony
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Donnerstag, 10. Januar

Links die Terrasse und rechts das dazugehörende RestaurantMeine kleine Oase MIT LiegestuhlEs scheint zu schmeckenUnruhestifter!Sie sind überall: die guten, alten Götter. Viel positives Karma.

Wie wird wohl Yoga?

Gestern war ich Shoppen im Hotelshop. Dieser bietet zu 95% Ayurvedische Medizin und dann noch ein paar 'Lebenswichtige Sachen' wie z.B. Postkarten, T-Shirts des Hotels, Kugelschreiber, Räucherstäbchen, etc. an. Dieser Shop liegt 5 Meter von meinem Bungalow weg. Generell liegt alles was ich so täglich benutze direkt vor meiner 'Hütte'! Das Restaurant nur ca. 25 Schritte, das Hospital 35 Schritte, die Recpetion (an welcher ich aktuell sitze weil hier der einzige Ort mit WLAN und somit mit der Verbindung zur Aussenwelt ist) ca. 50 Schritte. Also perfekt! 

Mein heutiges Programm war, nach einer besseren Nacht (ging ja auch erst um 23.30 Uhr Schlafen) ((Jetzt fällt gerade wieder einmal der Strom aus. Dies geschieht 2-3 x am Tag für ein paar Sekunden)) bin ich also erholt aufgestanden. Dann zum Frühstück, zur Konsultation und dann zur Massage ans 'Meer' runter. Heute wieder Einbalsamierung, Stempelung, der obligate Ring mit flüssigen Öl auf der Brust und ganz neu: eine Spezialmassage meiner, seit dem Autounfall im 2003, tauben Stelle am Unterschenkel PLUS eine Spezialbehandlung meiner Augen. Diese machen mir echt Sorgen die Tage. Die Ärztin hat promt darauf reagiert und Folgendes angeordnet: ein kleines Tuch in ein leicht erwärmtes Öl-Zaubergemisch tunken, diese Medizin dann auch die geschlossenen Augen dem Tuch entlang in die geschlossenen Augen laufen lassen. Bis hierhin schon mal sehr angenehm. Und ich denke ganz fest: jetzt bloss nicht die Augen öffen! Konzentrier Dich, Daniela! Augen zudrücken was das Zeugs hält! Und dann, ja und dann geschieht es: Die Therapeutin meint: jetzt langsam die Augen öffnen bitte. Wie bitte??!! Mit der Flüssigkeit drauf. Oje, oje. Es dauert gefühlte 30 Sekunden bis ich meinen Körper dazu bringe die Dinger zu öffnen. Und dann muss ich halt eben das fast Unmöglich tun. Es ist nicht sehr angenehm und sofort verschliessen sich die Beiden wieder. Und nochmals das Gleiche von vorne.... HILFE! Ich will dass nicht! Doch Du musst, Daniela! Nein, ich will nicht.... etc. Mein Engelchen und Teufelchen geben sich ein Stelldichein. Nachdem ich die Augen endlich wieder normal öffnen kann steht der nächste Angriff, in Form einer kleinen Flasche, bereit. Torpf, Tropf, Tropf. Ich hasse es wenn ich etwas ins Auge kriege!!!! Aber da muss ich durch. Om, Daniela. Om.

Nach dieser Tortur (jaja, ein Bitzeli übertrieben) gehts zurück vor mein Zimmer. Dort lese ich bereits in meinem zweiten Buch. Die Augen funktionieren hier draussen deutlich besser als im Zimmer drin. Liegt vielleicht am natürlichen Licht?
Bald gesellt sich die schwarze Katze zu mir neben den Liegestuhl, welchen ich nach 3maligem (!) Nachfragen an der Reception nach 3 Tagen endlich erhalten habe. Der Tisch fehlt allerdings immer noch...
Dafür kriege ich täglich eine Indische Zeitung (in Englisch), obschon ich es mit meinen eigenen Augen an der Reception, im Buch der Bücher (Insider wissen was damit gemeint ist: das Buch wo die Recotion ALLES reinschreibt), gelesen habe: Room with no newspaper = 306, xxx, xxx
Aber, ich habe schon 2 x reingeschaut und etwas über den Streik und den Schnee (in Munnar/Indien hat es auch geschneit und ganze Teeplantagen sind bedroht!) gelesen. Irgendwie hat also auch die Zeitung einen Sinn und ich melde mich nicht an der Recption um einen Versuch zu starten KEINE mehr zu erhalten.
Und dann kam noch ein weiterer Besucher. Jedoch nicht am Boden, sondern in der Luft oder besser gesagt in den Bäumen. Ein freches Eichhörnli welches den sehr süssen Saft der frischen Baby-Kokosnüsse geniesst.

Unterdessen konnte ich auch einen der lautesten Täter in diesem kleinen Dschungel dingfest machen: eine Krähe. Also besser gesagt sind es bestimmt hunderte davon. Aber Einer kam ganz nahe...

Um 15.30 Uhr hatte ich dann meine erste Yoga-Lektion. Ich habe mich für den Anfängerkurs angemeldet. Bin ich zwar nicht, aber ich habe ja, wer ahnt es nicht, eine der beiden Yoga-Hallen gleich neben meinem Bungalow (ca. 10 Schritte). Dort durfte ich schon ein paar Mal den anderen Kursen zuschauen. Und da traue ich mich echt nicht rein! 
Also gehe ich runter in die zweite Halle und liege Minuten später mit 4 erfahrenen Anfängerinnen/Anfängern (hö, wie geht denn das!?) und 1 weiteren, klassichen Anfänger auf der Matte. Also nicht zusammen auf EINER Matte selbstverständlich! Smile. Der andere Anfänger ist übrigens der Deutsche Roland von der gestrigen Tour in die Produktion. Das Hotel wird langsam immer kleiner und man sieht sich, oder besser gesagt, erkennt sich schon. Atmen, Verbiegen, Stretchen, Atmen, usw. machen Spass, sind aber anstrengend. Die seitlich offene Halle lässt zwar etwas Wind rein, aber es ist trotzallem mega heiss heute. Mal sehen wie es mir morgen geht. Muskelkater ahoi!

Danach zurück zum Duschen und Weiterlesen meines Buchs. Wenn das wo weiter geht habe ich bald schon meine mitgebrachten Schunken durchgelesen und kann mich auf die Hinterlassenschaften der anderen Gäste in der grossen Bibliothek stürzen.

Morgen, das hat mir die Ärztin angekündigt, geht es einen Schritt weiter und wir beginnen mit der Ausleitung/Entleerung. Schluck! Da bin ich mal gespannt und ich werde Euch nicht verschonen mit Details! lol
Die Anwendung beginnt ab sofort um 8 Uhr. Meine Therapeutin hat gefragt ob ich von 10 Uhr auf 8 Uhr wechseln möchte. Für mich kein Problem. So habe ich mehr vom Tag. 



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