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Fairy Falls, Mt Eden, Mission Bay und Piha Beach

Veröffentlicht: 21.02.2017

Am nächsten Wochenende bin ich mit dem Zug in die Stadt gefahren - ganze 50 Minuten braucht der Zug regulär, obwohl man mit dem Auto ohne viel Verkehr (was sehr selten ist) nur knappe 20 Minuten braucht. Da die Züge hier aber wirklich noch sehr hinterher sind (im Gegensatz zu den deutschen Zügen), total langsam fahren und wirklich überall anhalten, habe ich über eine Stunde gebraucht. Abgesehen davon werden die Züge so sehr klimatisiert, dass man schon wieder friert.
Jedenfalls als ich dann endlich in der Stadt angekommen bin, war ich mit einer Freundin, die mit mir von Frankfurt nach Auckland mitgeflogen ist (Alex) auf der Queenstreet - das ist die Shoppingstraße von Auckland. Dort ist uns dann aber auch schnell aufgefallen, dass nur wenige Läden unserem Budget entsprechen, in denen wir aber glücklicherweise dann auch fündig geworden sind.

Nach unserer kleinen Shoppingtour haben wir uns dann mit Lea getroffen - sie ist auch ein Au Pair, das allerdings ohne Organisation unterwegs ist und das wir auf dem Mount Eden bei der Aucklandtour an den Orientationdays kennengelernt haben. Mit ihr sind wir dann zu den Fairy Falls gefahren, relativ schöne Wasserfälle, ca. 20 Minuten Autofahrt von Auckland aus. Um zu den Wasserfällen zu gelangen, mussten wir eine kleine Wanderung auf uns nehmen, die zumindest auf dem Hinweg kaum anstrengend war. Dort angekommen waren sehr viele Einheimische im Wasser direkt bei den Wasserfällen, weswegen wir uns etwas unwohl gefühlt haben und noch ein Stück weiter gelaufen sind, um dann später nochmal zu den Wasserfällen zu gehen, wenn nicht mehr so viele Leute da waren. Insgesamt waren die Wasserfälle schön anzusehen, aber nicht wirklich überwältigend.
Als wir wieder in der Stadt waren, habe ich mich dann auch relativ bald auf den Heimweg mit dem Zug gemacht.

Am nächsten Tag bin ich schon wieder mit dem Zug in die Stadt gefahren, um mich wieder mit Alex zu treffen. Da Montag schon wieder Feiertag war und damit ich am Abend nicht schon wieder heimfahren musste, habe ich bei Alex übernachtet.
Wir waren mittags nochmal zusammen auf dem Mount Eden, von dem man so ziemlich den schönsten Blick über Auckland hat (abgesehen vom Sky Tower). Bei den Orientationdays waren wir zwar auch schon dort, allerdings nur für gefühlte 5 Minuten und somit wollten wir nochmal hin, da man dort einfach super in der Sonne entspannen kann und gleichzeitig einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt hat.
Nachmittags sind wir dann mit dem Bus weiter nach Mission Bay gefahren. Mission Bay ist eine Bucht mitten im Stadtzentrum von Auckland, die einen sehr schönen, aber leider auch schmutzigen Strand hat. Auch das Wasser ist leider nicht gerade sauber, was an dem nicht weit entfernten Schiffhafen liegt. Trotz allem hatten wir einen super schönen Sonntag, der leider Sonnenbrand meinerseits zur Folge hatte. 

Am Montag haben wir erstmal so gut es ging ausgeschlafen (sehr schwer mit schreienden Kindern im Haus, die seeeehr früh wach werden) und haben uns dann mit Lea auf dem Weg zum Piha Beach gemacht. Der Piha Beach ist ein bekannter Surferstrand, der ca. 30 Minuten mit dem Auto von Auckland entfernt liegt. Er ist sehr gefährlich aufgrund der vielen Riffe unter der Oberfläche und es gibt sogar eine Art Serie darüber, in der immer wieder erwähnt wird, dass fast wöchentlich jemand von der starken Strömung mitgerissen wird und somit ein Bademeister zur Hilfe kommen muss. 
Auf der Fahrt zum Piha Beach hatte man schon einen wunderschönen Ausblick über den Strand und die Umgebung. Auch der Strand selbst war einfach traumhaft schön! Trotz unserer besorgten Gasteltern sind wir alle ins Wasser gegangen, allerdings nur in dem gekennzeichneten Bereich, welcher sicher war und von den Bademeistern überwacht wurde. Die Wellen waren trotz Ebbe sehr stark und auch die Strömung sehr mitreißend, deshalb sind wir nur bis Bauchhöhe ins Wasser, wurden durch die Wellen aber trotzdem komplett nass :-D
Nach einer Weile in der Sonne liegen, haben wir einen kleinen Spaziergang am Strand entlang gemacht, welcher wirklich traumhaft schön ist!! Auf dem Rückweg hatten wir allerdings schon ein wenig Probleme den ganzen Weg ohne nass zu werden zurückzulegen, da die Flut immer stärker wurde. Auf dem Hinweg konnten wir noch durch das Wasser laufen und nur unsere Füße wurden nass und auf dem Rückweg mussten wir über Felsen klettern, weil wir schon gar nicht mehr ins Wasser konnten. Auch der Bereich, in dem es erlaubt war zu schwimmen hat sich mit der zunehmenden Flut immer mehr weg von den Felsen verschoben, da es zu gefährlich wäre, in die Nähe der Felsen zu kommen. Den ganzen Surfern, die erst mit der Flut kamen, war das allerdings egal... 
Nach unserem Spaziergang haben wir uns auf den Heimweg nach Auckland gemacht, wo wieder eine 50-minütige Zugfahrt im eiskalten Zug auf mich wartete... Nach einem ereignisreichen und auch anstrengenden Wochenende fiel ich dann völlig kaputt ins Bett. 
Bilder folgen! :-)

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