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Wellington, Dwellington und die Familie aus Atlantis

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Hostels. Man kommt auf einer Langzeitreise nicht um sie herum. Es sei denn, man hat sehr viel Geld. Aber irgendwie gehören sie ja auch zum Backpacking dazu. Sie können so verschieden sein, wie die Orte, die man bereist. Groß, klein, dreckig, laut, alt, modern, sauber, gemütlich oder kahl. In den letzten Monaten hatten wir schon so ziemlich jede Variante. Doch wir haben uns lange nicht mehr so wohl gefühlt, wie im Dwellington.

Das Dwellington liegt nicht direkt im Stadtzentrum, sondern eher in der Hafengegend. Weit weg ist in dieser Stadt jedoch nichts, eigentlich ist alles fussläufig erreichbar. Für unseren ersten Tag steht Natur auf dem Plan, wir laufen auf den Mount Victoria. Selbstverständlich gibt es auch hier wieder Drehorte des Herrn der Ringe. Wir laufen den Waldweg hinauf und erhaschen immer wieder einen sehr schönen Ausblick auf die Stadt. In diesem Wald hier fliehen die vier Hobbits vor dem Nazgul und verstecken sich unter einer Baumwurzel.

Wellington gefällt uns sehr gut, wir erkunden die Stadt, den Hafen und gehen zum Thai essen. Sebastian und Hasi erkunden außerdem das Te Papa Museum (während Lisa einen Ruhetag im Bett einlegt).

Nur 20 Minuten Autofahrt entfernt befindet sich ein hübsches Vogelreservat, das wir bei strahlendem Sonnenschein besuchen. Hier gibt's große und kleine, bunte und schillernde, singende und krächzende Vögel. Sogar Kiwis gibt's hier, die schlafen jedoch leider tagsüber...

Gefühl viel zu früh müssen wir uns schon von Wellington verabschieden, denn die Fähre hinüber zur Südinsel ist gebucht. Leider gehört Neuseeland, besonders zur Hochsaison, nicht zu den Ländern, in denen man spontan reisen kann. Die Tickets für die (extrem teure) Fähre konnten wir noch so grade kaufen, denn die meisten Plätze waren bereits ausgebucht. Schade, dass man hier alles im Voraus planen muss. Das spontane südamerikanische Reisen müssen wir uns hier abschminken. So besteigen wir am 30.12. die Fähre nach Picton und verlassen die Nordinsel Neuseelands. Da wir nur noch für die Abendfahrt Plätze ergattern konnten, erreichen wir Picton erst am späten Abend und wollen morgen früh die Weiterreise antreten.

Unser Hostel mit dem wunderbaren Namen "Atlantis Backpackers" wird von einer freundlichen und etwas verrückten Familie betrieben. Der Name ist Programm: Alle Wände sind geziert mit Meerjungfrauen, Fischen und anderen Ozeanbewohnern. Etwas verdutzt sind wir jedoch, als wir beim Check-In nach unseren Schlafsäcken gefragt werden...nein, wir haben einen Schlafsaal gebucht und haben kein Zeltequipment dabei. Anscheinend haben wir unwissend den Indoorcamping-Schlafsaal gemietet, einen großen Raum voller Hochbetten, Schränke, Kuscheltiere und weiterem Messitum, aber eben nur mit Matratzen ausgestattet. Gegen einen kleinen Aufpreis bekommen wir allerdings noch etwas Bettwäsche, die die Hostelmutti aus einem der Schränke kruschtelt. Als wir unseren Aufenthalt in Südamerika erwähnen, wird sie ganz enthusiastisch, springt auf und ab und ist ganz Feuer und Flamme für die mystische und uralte Welt Südamerikas. Ein schönes Schlusswort für heute, gute Nacht, Atlantis.

Morgen trampen wir nach Nelson.

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Kommentare

Marlene
Ein spez. Hostel!! im wenig attraktiven Picton.