Anreise HH - Tokyo-30/31.03.25
Nachdem wir uns für diese Reise entschieden haben, mit einer Reisegruppe zu verreisen, verglichen wir verschiedenen Angebote und blieben dann bei Marco-polo-Reisen und Studiosus...


Veröffentlicht: 18.04.2025




































Um 06.30Uhr klingelte der Wecker und wir machten uns fertig. Am besten im Zimmer war die Toilette, mit automatischem Deckel, der aufgeht beim betreten des Raumes, beheizten Sitz, diversen elektronischen Tasten für Spülung, Düsen, für Po-Duschen e.t.c. Ich fand das spannend total nützlich. Das Bad ist dafür sehr kalt, da es keine Heizung gibt. Nach dem Duschen ist es aber warm. 07.30Uhr gehen wir zum Frühstück. Es gibt viel Fisch, Miso - und Gemüsesuppe, Tofu, Fleisch, Rührei (recht flüssig) und Reis. Es gibt aber auch Croissant, und Weißbrot aber kaum Obst, nur etwas Orange. Man wird aber gut satt. Auch der Kaffee ist gut. Um 08.30Uhr werden wir von unserer Reiseleiterin abgeholt. Das Wetter ist sehr schlecht. 4° Celsius und strömender Regen. Wir fahren mit unserem Reisebus zum Meiji Schrein. Als erstes erklärte unsere Reiseleiterin, Kayoko, wie die vielen Getränkeautomaten funktionierten. Diese findet man alle 100 Meter in Tokio, wo es allerlei diverse heiße und kalte Getränke, für einen geringen Preis gibt. Dann laufen wir durch den schönen Park zum Schrein und bekommen eine Einführung in die Shintoismus Religion. Der Meiji-Kaiser starb 1912, seine Frau 1914. Nach ihrem Tod wurde der Schrein zu ihrer Verehrung im beliebten Baustil nagare-zukuri (流造) auf einem Grundstück errichtet, das zunächst dem General Katō Kiyomasa (1562–1611) übertragen wurde und zuletzt eine Nebenresidenz Ii Naosukes war, der als Kanzler den Tokugawa diente. Der Bau wurde bei seiner Eröffnung gepriesen als „das feinst ausgearbeitete Shintodenkmal, das jemals errichtet wurde. Im Schrein selbst darf nicht fotografiert werden. Erfand gerade eine Zeremonie statt, wo junge Nachwuchs Mitarbeiter einer japanischen Firma eingeführt wurden. Es ist alles interessant anzusehen aber es war schrecklich kalt und nach ca. 1 Stunde ging es wieder zum Bus zurück. Dann ging es weiter in den Stadtteil Shinjuku, was ein großer Verwaltung - und kommerzieller Stadtteil ist. Hier besichtigten wir das Rathaus, inklusive der Aussichtsplattform im 45. Stockwerk. Leider ist die Aussicht bescheiden, aufgrund des schlechten Wetters. Trotzdem gibt es auch im Turi - Shop viel zu sehen. Nach ca. 1 Stunde geht wes weiter zum Asakusa Canon Tempel, was zum Buddhismus Heiligtum gehört. Trotz des schlechten Wetters, sind hier viele Touristen unterwegs. Vor allem viele junge Damen, die sich in Kimono gekleidet, fotografieren lassen. Es sieht ja sehr schick aus aber mit Düsen "Schleppechen" an den Füßen, die total nass sind, finde ich es nicht sehr verantwortlich für ihre Gesundheit. Nach der Besichtigung haben wir ca. 1h Freizeit, wo Anne und ich durch die vielen Läden schlendern und einen kleinen Rahmen Laden finden, wo wir sehr nett begrüßt werden und einen Tisch in der 1. Etage bekommen. Wir bestellen je 2 Portionen Rahmen, nach den Bildern in der Karte, bekommen Wasser gratis und kurze Zeit später stehen 2 dampfende Schalen leckere Suppe vor uns, die wir sehr genießen. Alles kostete uns nur 11€ zusammen. Wirklich sehr günstig.
Dann geht es wieder zum Bus und wir fahren in den Stadtteil Ginza, wo wir uns ein Luxus Kaufhaus ansehen, mit einer exquisiten Lebensmittel Abteilung, im 2 Untergeschoss. Esst auch hier sehr voll aber es sieht wirklich phantastisch aus. Die Japaner sind wirklich Verpackungskünstler. Uns fällt aber auch die recht hohe Zahl an Personal auf, was es bei nns nicht so geben würde.
Dann geht es noch zum Kaiserpalst, wo wir uns aber nur die Außenanlage ansehen dürfen. Der Zutritt zum Palast wird uns leider verwehrt. Dann zurück zum Hotel, wo wir alle durchgefroren gegen 17.30 Uhr ankommen.
Um 19.00 Uhr treffen wir uns in der Lobby und es geht ca. 10 Minuten zu Fuß zu einem Izakaya (japanischer Pub). Dort bekommen wir ein sehr großzügiges japanisches Tappas Menü, aus Salat, drei Sorten rohen Fisch, Schnitzel, Würstchen, chicken spieße, Reis, Häppchen und einer wokpfanne, mit Schweinebauch, Geflügel, Gemüse und Brühe, die auf dem Tisch, ca. 15 Minuten gekocht wurde, mit diversen Soßen, Soja, teriyaki, Brot Bier und Sake. Alles sehr lecker aber auch zu viel und Fleischlastig. In der Izakaya war viel los, vor allem japanische Männer aus den Büros, die im Anzug feierten und im Laufe der Zeit immer lauter wurden. Nach ca. 2,5 h gingen wir satt und zufrieden zum Hotel zurück. Anne und ich waren noch müde von der Anreise und der vielen Besichtigungen und gingen dann schlafen.
