Jakarta 08.-13. November 2025
Nach einem langen Flug mit Zwischenstopp in Doha, Qatar, bin ich nachts um 22.00 Uhr in Jakarta gelandet. Dann gings mit dem Taxi für ausgehandelte 320.000 indonesische Rupien...


Veröffentlicht: 23.11.2025
























Der Flug von Jakarta auf die Insel Flores dauert nur 2,5 Stunden, dabei fliegt man über Bali und Lombok hinweg.
Auf Flores landet man auf dem Komodo Airport, ganz in der Nähe von Labuan Bajo. Die Fahrt vom Flughafen zu unserer Unterkunft im Seaesta Hotel dauert nur 5 Minuten. Alle Fahrten in und um Labuan Bajo kosten 70.000 Rupien, umgerechnet ca. 4 Euro.
Nach dem Einchecken laufen wir in das Stadtzentrum, wir sind in 5 Minuten dort. Es gibt eine lange Promenade am Wasser und parallel dazu eine lange Einkaufsstraße, dort befinden sich zahlreiche Tauchanbieter und Büros zum Buchen von Touren im Komodo-Nationalpark.
Wir kommen an Verkaufsständen für diverse Fische, Kalamari, Muscheln und sonstige Meerestiere vorbei, die man sich gleich als Streetfood zubereiten lassen kann. Wir gehen jedoch lieber in unserem Hotelrestaurant essen. Dort sind offenbar zahlreiche andere westliche Urlauber untergebracht. Wir haben die Unterkunft auch gebucht, weil der Anbieter unserer Bootstour, Captain Komodo, die Anlage empfohlen hat. Sie ist mit 57 Euro pro Zimmer pro Nacht aber etwas teurer als vergleichbare Unterkünfte.
Den Abend lassen wir beim Faulenzen auf den Liegen am Pool ausklingen.
Am nächsten Morgen werden wir um 9.00 Uhr zu unserer 3tägigen Bootstour im Komodo-Nationalpark abgeholt und zum Hafen gefahren. Dort treffen auf die anderen Tourteilnehmer, insgesamt sind wir 10 Urlauber und 9 Crewmitglieder auf dem Boot. Wir haben eine Kabine mit Balkon und großen Fenstern gebucht, das war auch eine gute Entscheidung, es gab noch günstigere Kabinen unter Deck mit Bullaugen und Kabinen mit Fenstern ohne Balkon.
Am Nachmittag waren wir an einem Korallenriff schnorcheln, für mich eine neue Erfahrung, da ich erstmal die Atemtechnik lernen musste. Trotzdem hab ich viel Salzwasser geschluckt. Die Sicht unter Wasser war atemberaubend und zahlreiche tropische Fische schwimmen herum - sogar eine große Meeresschildkröte konnten wir sehen.
Bei einem zweiten Schnorchelgang sind wir in ein Gebiet gefahren, wo man Mantarochen beobachten kann; der Anblick dieser riesengroßen Tiere, die mit langsamen Bewegungen unter uns vorbeigleiten war unvergesslich.
Das Abendessen habe ich dann ausfallen lassen, ich hatte noch mit dem Jetlag und Schlafmangel zu kämpfen, dazu kam die intensive Sonne auf dem Wasser, die Unmengen an Salzwasser und ein etwas stürmischer Seegang. Auch am kommenden Morgen, als es um 5.00 Uhr auf Padar Island ging, hab ich nicht mitgemacht. Andreas hat mir aber berichtet, dass man von einem Aussichtspunkt aus drei verschiedenfarbige Strände im Sonnenaufgang sehen kann: hell, dunkel und pink. Dabei wurden dann auch die obligatorischen Fotoaufnahmen gemacht.
Beim Frühstück danach war ich wieder dabei; die Verpflegung auf dem Boot war übrigens erste Klasse, sowohl die Auswahl als auch die Qualität der Gerichte.
Wir sind dann weiter zu Komodo Island gefahren. Man steigt übrigens immer in ein kleineres mitgeführtes Boot um, wenn es an Land geht oder ein Schnorchelgang eingelegt wird.
Auf Komodo Island wurden wir dann durch einen local Guide geführt und konnten schon nach einer kurzen Strecke zwei ausgewachsene Komodowarane unter einem Baum entdecken. Auch hier wurden wieder gestellte Fotos mit den Waranen gemacht, ich habe solche Aufnahmen aber abgelehnt. Die Bevölkerung im Komodo Village profitiert vermutlich sehr von den Touristen, es gibt zahlreiche Souvenirstände mit Komodo-T-Shirts, Holzwaranen, Magneten... Der Eintritt in den Nationalpark kostet umgerechnet ca. 30 Euro pro Person und muss noch am Hafen zu Beginn der Bootstour gezahlt werden.
Gegen Abend waren wir noch kurz baden und auf einer kleinen Insel, Strawberry Island, mit wunderschönen Gesteinsformationen. Wir haben auch an einer Insel mit Mangrovenwäldern Halt gemacht, die von Flughunden bevölkert werden, welche in der Dämmerung dann auf Jagd gehen. Leider haben wir nur einen Flughund im Dämmerlicht gesehen, der war wirklich sehr groß. Vermutlich gehen die Tiere erst später in der Nacht auf Jagd.
Andreas hat sich dann zurückgezogen, er hat einen extremen Sonnenbrand am ganzen Körper bekommen, mit Blasenbildung.
Am letzten Tag der Bootstour sind wir zu Kelor Island gefahren, dort gibt es wieder einen Aussichtspunkt und man kann im flachen Wasser Baby-Haie beobachten. Danach sind wir wieder nach Labuan Bajo gefahren, wo wir gegen 11.00 Uhr ankommen. Einige Tourteilnehmer sind direkt nach Bali weitergeflogen, wir sind erstmal in unsere Unterkunft gegangen, das Green Hill Boutique Hotel für 37 Euro pro Zimmer und Nacht. Für Andreas haben wir Sonnenbrandcreme in der Apotheke besorgt, die hat aber nicht viel geholfen, die Blasen wurden immer größer und Schmerzen hat er auch bekommen. Ich bin dann allein durch die Stadt gezogen, sie bietet jedoch nicht sehr viel. Als Abendessen gab es dann Pizza.
Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Frühstück zum Flughafen gefahren, um nach Singapur zu fliegen, mit Umsteigen auf Bali. Da Andreas seinen Rucksack nicht mehr tragen konnte, hatte ich nun 2 Rucksäcke 😀
