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Zuletzt in Island

ein entspannter Tag, spazieren, spielen...

Veröffentlicht: 11.05.2025

Unterkunft
Hütte
Frei­camping
Fahrt
Hütte → … → Unterkunft
2h · Ringstraße
Sehenswert
Sander
Iceland
Sehenswert
obere Furt
Iceland
Tour
Nachmittagswanderung
Wanderung · 2h

... und mit einem wunderbaren und umwerfenden Abschluss.

...aber erstmal vorne anfangen.

Wir starten mit unserem obligatorischen Käffchen draußen bei 5° vor der Hütte sitzend, im Windschatten die Sonnenstrahlen genießen und. zum Glück in unsere Surfermäntel gehüllt, ein wunderbarer Start.

Später ging es zum Sander, wie steht es wohl um den Wasserstand? Werden wir morgen ggfs. die obere Furt passieren können? Es sieht überraschend gut aus, aber nur per "Pedes".

Auf dem Rückweg beschliessen wir, dass ich die nächsten 2 Stunden das wahrscheinlich trockene Wetter nutze um draussen zu "Spielen" und bei der Gelegenheit die obere Furt checke. Also rein in die warmen Klamotten, Helm auf und rauf auf's Moped. Ein Druck auf's Knötchen und der Einzylinder bubbert erwartungsvoll, endlich die zweite Ausfahrt :-)

Ich starte solo über die Ringstraße auf die andere Seite des Sander, die erste Kurve ist noch relativ weich im Schotter, aber schnell stellt sich das gewohnte Gefühl ein und leicht "schwimmend" geht es flott über die Piste. 

Schon erscheint eine erste Gelegenheit runter an den Sander abzubiegen, also nichts wie runter, ich tausche die "feste Piste" gegen eine mit losen faustgroßen Kies, lasse mich ordentlich durchschütteln, drehe ein, zwei Runden und kehre durch die kleine Furt zurück auf die Piste, weiter Richtung obere Furt bzw. letztem Gehöft.

Ups, hier gibt es auf den letzen 300 Metern neuen, feinsten Kies, 5-10cm hoch, nicht verdichtet und das "schwimmen" wird eher ein "kraulen und schlingern". Ich verpasse den Abzweig und drehe oben am Gehöft, auf dem reges Treiben herrscht - sieht man irgendwie selten hier.

200m zurück nehme ich den Abzweig und tausche den weichen Kies gegen abwechselnd felsigen und losen Untergrund - den kleineren Anstieg durch loses Geröll nehme ich mangels Übersicht etwas zu untertourig und bleibe erstmal hängen. Anfahren scheint unmöglich ohne sich einzugraben, rückwärts runter habe ich keine Lust und im dritten Versuch gehts weiter und ich erreiche nach etlichen Steinpassagen, zwei kleinen Furten und einem Brückchen mit Viehgitter die obere Furt.

Kurz absteigen, prüfen und für etwas zu tief für die kleine 03 und auch den Vitara befunden gehts zurück, nicht ohne links und rechts im Geröll des Sanders ein paar Kreise zu ziehen, vorbei am Wasserfall zur Unterkunft.

Hier berichte ich den aktuellen Stand, wärme meine kalten Hände an der Tasse mit heißem Kaffee und wir planen den Nachmittag - wohl nur eine kleine Runde soll es werden, vorbei an den vom letzten Sturm abgedeckten Hütten Richtung Anhöhe, die uns schon die ganze Zeit lockt.

Also ging's los, vorbei an den zerstörten Hütten, über einen großen Hügel, übersät mit verblühten und vertrockneten Lupinen weiter aufwärts.

Wir folgen dem Verlauf des Wasser, den teils trockenen Zuflüssen oder den Rentier Pfaden und machen schnell Höhenmeter.

Neben dem unfassbar schönen Blick in die Weite des Tals und der sich, mit jedem Höhenmeter, öffnenden Bucht geht der Blick immer wieder nach unten, direkt vor die Füsse und ich "gehe auf die Knie", so wunderbar sind diese Miniaturlandschaften der Flechten, die in der Sonne leuchten, diese Miniblüten der Moose und Gräser, auf den zum Teil feinste Wassertröpfen schimmern - unbeschreiblich schön...

Ich steige Moni hinterher, die bereits einige Meter an Höhe gemacht hat und auf einem Fels sitzend den Blick über die Bucht geniesst.

170m sagt die Uhr und weiter geht's ...

Die Kontur des Fjords, die wir von unserer Hütte immer als Gesicht der Nofretete sehen bekommt nun einen sich öffnenden schmalen Mund und wir erhalten Sicht auf eine schmale Schlucht in der sich Schmelzwasser, über Felsen fallend, seinen Weg zum Meer sucht. 

Es wird steiler und die Geröll bedeckten Hänge halten fassgroße Felsen, hier endet der Aufstieg, letzte Blicke über die Ebene aufsaugend geht es wieder gen Hütte.

Auf einem etwas tieferliegenden, kleinen windgeschützten Hang starte ich die Drohne und versuche den Blick in bits&bytes festzuhalten.

Etwas weiter unten waten wir an geeigneter Stelle durch ein weiteres Schmelzwasserflüsschen , klettern über einen der Viehzäune und erreichen nach etwas über 2 Stunden Ausflug unsere Hütte.

Das Abendbrot haben wir uns bestimmt verdient :-) 

YouTube:

Spielen am Sander ;-)

https://youtu.be/CSzTKqjhxtE?feature=shared

Wanderung am Nachmittag 

https://youtu.be/FWSL5aw62-A?feature=shared







Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Frühling · 5°C
Begleitung
Zu zweit (2)
EntspannendAbenteuerlich
  • Kaffee draußen bei 5° im Windschatten
  • Ausfahrt mit dem Moped über die Ringstraße und Schotterpisten
  • Prüfung der oberen Furt am Sander
  • Nachmittagswanderung mit Blick in die Fjordlandschaft
  • Durchquerung eines Schmelzwasserbaches auf dem Rückweg
SurfermäntelHelmMopedDrohne
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Antworten (1)

Utevor mehr als 1 Jahr
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