wieder online und feste Wände ...
um uns herum ;-) In der "Offline-Zeit" haben wir unendlich viel erlebt und gesehen und werden dies wie gewohnt nachholen; im Zelt fehlte es mir häufig an Muße neben unseren...


Veröffentlicht: 16.09.2025































nach den wunderbaren Wochen in Bragðavellir sind wir für 4 Tage an den Lagarfljót bei Egilsstadir gefahren, dort haben wir uns ein Zimmer mit Gemeinschaftsbad reserviert.
Die Anfahrt führte uns über den Öxi, einen Abstecher nach Seydisfjördur, um meinen dort vergessenen Hoodie abzuholen und anschliessend über Egilsstadir und dass rechte Ufer des Lagarfljót.
Wir hielten zu einer kleinen Kaffeepause auf einem Parkplatz, dessen Ende ein hölzernes Tor mit einer Art Lindwurm als oberen Balken zierte, dieses Tor rahmte einen Teil des Sees ein und die Sage erzählt, dass hier der Lagarfljótsormurinn, das Pendant zu "Loch Ness", lebt. Die Umgebung und der See selbst lassen ausreichend Spielraum dafür :-) Der See zeigte sich heute von seiner ruhigen Seite und in dem gelblich trüben Wasser spiegelte sich Himmel und die Ufer wieder.
Unsere Fahrt führte uns bis ans Ende der 933 bzw der Zufahrt zur Fljótsdalur Hydropower Station, ab hier ging es über eine Schotterpiste weiter in das Tal hinein, vorbei an kleinen Wasserfällen bis rechts das Guesthouse erschien.
Gulmur war angereist um uns die Schlüssel zu übergeben und das Zimmer zu zeigen. Wir hatten Glück, denn das zweite Zimmer war noch nicht vermietet, sodass wir nach Abreise von Gulmur und seinem Sohn das Haus für uns hatten.
Ein wunderbares altes Haus mit Charme, großer Küche und einer Wäschekammer mit Waschmaschine und Trockner. Im Obergeschoss befand sich ein sehr geräumiges Wohnzimmer mit Sesseln, Schaukelstuhl, Kaminofen und und und...
Unser Zimmer war ebenfalls gemütlich und mit Blick auf den gegenüberliegenden Berg, das Bad modern und mit geräumiger Dusche, es konnte nicht besser kommen, oder doch :-)
Wir richteten uns ein, klarten ein bisschen auf und bereiteten unser Abendbrot, dessen Highlight die frische, lecker geräucherte Lachsseite war, die uns Ingi's Bruder zum Abschied überreichte - sowas von lecker :-)
Anschliessend starteten wir zu einer kleinen Wanderung in Richtung Ende des Tals, entlang der Strecke passierten wir Weiden mit Isländerpferden, diverse Gatter und Schafe die bereits ihre Lämmer über die Wiesen führten.
An einem alten verlassenen Hof fanden wir eine Art Seilbahn über den Fluss, diese bestand aus zwei Stahlseilen, auf dem ein Holzkorb auf vier Stahrollen lief, betätigt wurde diese von Hand, entweder direkt aus dem Korb mittels ziehen oder von Land aus mit einer Kurbel, das perfekte Abendworkout für uns und jede Menge Spass :-)
Am nächsten Tag ging es über die F910 (Asturleid) erst zum Laugarfell, leider war die Saison noch nicht eröffnet und die Hot Tub's noch trockengelegt, weiter ging es Richtung Snæfell am Ufer des Ufsarlón entlang und dann weiter zum Kárahnjúkar-Staudamms des Hálslón, wo unsere Fahrt endete, da aufgrund der Wetterlage der weitere Verlauf noch nicht freigegeben war, nach einen kleinen Fotosession und einem Spaziergang über die Staumauer, ging es dann wieder zurück, nein der Tag war noch nicht zu Ende, denn diese scheinen endlos zu sein, also :
folgten wir der Empfehlung von Gulmur und besuchen statt dem Hengifoss den Strutsfoss im gegenüberliegen Tal. Nach der Anfahrt mit unserem Sputnik bis zu einem Hof ging es zu Fuss weiter. Nach gut 90' Wanderung mit zum Teil steilen Anstieg durch eine romantische Landschaft endete der Weg und wir konnten den Wasserfall auf Grund der tiefhängenden Wolken und einziehenden Hochnebel nur erahnen.
Zeit für die Drohne um uns doch noch einen Blick zu verschaffen, und was für einen, schon während der Aufnahme waren wir verzaubert, von den Trollen ins den Felshängen und der elfenhaften fast mystischen Kulisse. Der Schleier des Falls und die Färbung der Hänge war die:
RÚSÍNAN Í PYLSUENDANUM (Rosine am Ende des Hot Dog)
YouTube Links:
Strutsfoss
https://youtu.be/a0YYvtiht10
Teilroute F910
https://youtu.be/uL4FsYgBqEM
