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15 bis 17 Tag Samstag, 16. Januar 2016 Hampi

Veröffentlicht: 28.10.2016

 Don´t Worry be Humpi

Es ist doch wirklich immer wieder erstaunlich welch unterschiedliche Begeisterung dieses Land wieder und wieder täglich bei mir auslöst. Ist man den einen Tag erschöpft am Übertross des Herrschenden Chaos in Indiens Großstädten und auf Indiens Straßen, so wirft einen doch an einem anderen Tag die Fülle von Spirit und Monumentalen einfach sprichwörtlich um.

Hampi die wirklich für indische Verhältnisse kleine Stadt ja eher Dorf (ca. 2300 Einwohner) ist wieder so ein Platz der vieles vorher gesehen und Erlebte in den Schatten stellt.

Am morgen gegen 7 Uhr verließ ich mit dem Zug Madgao mit dem Ziel Hampi. Schon sehr bald stellte sich heraus das diese Fahrt etwas sehr Besonderes sein sollte, ging doch der Erste Teil der Fahrt durch die Ausläufer der Westgads (meines Wissens nach). Ganz vorne in den Kurven gut zusehen kämpfte die Lok unseres scheinbar 500 m langen Zuges sich die Berge hinauf durch eine komplett Grüne Landschaft ja durch einen Komplett verwachsenen Jungle. Traumhaft wirklich und für einen Leider zu kurzen Moment erblickte ich sogar die Dudhsagar Wasserfälle welche Imposant direkt hinter einem Viadukt in die Tiefe Brausten, zu kurz um den Fotoapparat zu zücken leider.

Am Nachmittag erreichte ich besser gesagt der Zug dann, die Stadt Hospet wo ich von meinen Privaten Tuk Tuk Fahrer empfangen wurde. Schon bei der Anfahrt sah ich welch Imposante Landschaft sich vor mir in Sichtweite schob. Eine Berglandschaft Surrealer Art. So etwas hab ich noch nie gesehen, es sah aus als hätte jemand Ein paar Riesen Haufen Steine dort Abgekippt. Und dann kam noch hinzu das Alles und Überall mit einer großen Anzahl von Monumentalen historischen Tempel Bauten bebaut war, umwerfend schön anzusehen.

Am folgenden Tag traf ich im Resort auf einen sehr Netten Tuk Tuk Fahrer der mich den ganzen Tag in der Gegend herum fuhr von einem Tempel zum nächsten wobei man ja eigentlich nur sein Bungalow verlassen musste und man Befand sich schon mitten drin in der 26 km² großen historischen Tempel Anlage. 

Auch hatte ich mal wieder Glück mit meinem Fahrer, war er doch so Entgegenkommend mir einen sehr guten Preis zu machen, erst mal für einen halben Tag 600 INR (8,30 €) und am Nachmittag legte ich nochmal 200 INR ( 2,80 €) nach, somit Fuhr er dann noch 3 bis 4 Anlagen an zum einen das Humpi Museum und als weiteres Highlight eine heilige Tempel Anlage hoch oben auf einem Berg. Dort wurde ich im Innenhof schon von schelernden Religiösen Gesang empfangen. 

Am Gegenüberliegenden Mauer Durchbruch stieß ich auf einen kleinen Shiva Schrein, wo ich im Inneren in einer Mystischen Stimmung meine erste Segnung bekam. Man musste lediglich eine kleine Spende Hinterlassen und man wurde geweiht. Bekam eine Blüte (sie soll wohl dafür Sorgen das die Geldbörse nie mehr leer ist) und eine kleine Banane (vielleicht auch die teuerste Banane meines Lebens 100 INR (1,40 €) so hoch war meine Spende. Musste ein paar Tropfen Heiligen Wasser (!) trinken den Rest in die Haare verteilen und ein paar Krümel Zucker Essen. Schon bekam man denn Bekannten roten Punkt auf die Stirn. Was für eine Show ;-)

Am Abend erklomm ich noch den Matanga Hill oben Durchgeschwitzt schwer schnaufend angekommen wurde ich von einen gigantischen Sonnenuntergang belohnt.

Nächster Tag hieß es mit dem Kleinen Fährboot auf die andere Seite übergesetzt und einen 3 km langen Spaziergang die Straße entlang durch eine umwerfende Landschaft von Reisfeldern und Bananen Plantagen zum Affen Tempel. Dort angekommen hieß es wieder einmal nach oben über viele hunderte Stufen, wieder Schwitzen…

Oben war dann wieder ein Schrein in dem die vielen Pilger zum Beten eintraten. Nach kurzer Zeit setzte ein sehr lauter (wie sollte es in Indien auch anders sein) Sing sang ein, Heilige Gesangs Worte. Welche wirklich so Laut waren das sie mich nach meinem Abstieg noch mindestens die Hälfte meines Rückweges begleiteten.

Zurück in Hami sollte ich ein weiteres Mal Gast eines großen Schauspiels werden obwohl mir dies bekannt war (davon schon gelesen habe) kam ich doch nicht Drumherum dort Schauspieler zu sein, während des Laufens sprach mich ein netter Heer an und fragte nach meiner Herkunft (das Passiert ständig und man kann nun mal nicht immer Blocken und abwehren), ah Germany schau hier das Haben die anderen Deutschen in mein Buch geschrieben (in mir ging gleich ein Alarmzeichen und ein Fragezeichen auf), was will jetzt der schon wieder. Bevor ich reagieren konnte machte er sich schon an meinen Ohren mit Spachtel, Wattestäbchen, Flüssigkeiten und Pinzette zu schaffen. Nun gut ließ ihn mal machen, holte er doch Unmengen von Dreck (sah wie Senf aus) heraus und Zu guter Letzt mit der Pinzette eine kleinen Stein (konnte mich vor einem inneren Lachkrampf kaum halten) dieses Spektakel wollte natürlich gut bezahlt sein. Er begann mit 500, 400, 300 INR ich gab ihm am Schluss 50 INR so eine Show muss natürlich bezahlt werden.

Am Abend hieß es leider Abschied nehmen von diesem grandiosen Flecken Erde mit dem Nachtzug, nächstes Ziel Bangalore.

Namaste…

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#indien#hampi#virupaksha tempel#lotus palast#vittala tempel