Indien Südreise Teil 1
Nun starte der 2 Wochen Südindien Trip. Zuerst traffen sich die 16 Austauschschüler am Bahnhof von Pune um nach Hospate zufahren und neue Reise zu beginnen. Die Zugfahrt war in...


Veröffentlicht: 03.12.2024































Nun ging es mit dem Zug nach Mysore.
Vorher machten wir noch einen Stopp bei Mc Donalds. Die Angebote sind hier mehr indisch. Es gibt zum Beispiel sehr viele vegetarische Angebote und auch Eiburger. Bin trotzdem kein Fan. Bei McD wurde wir Austauschschüler dann auch noch von den Mitarbeitern angesprochen und landeten dann auf dem Instagram des McD.
Ein Nachtzugfahrt in der dritten Klasse später, waren wir in Mysore angekommen. Mysore ist eine der größten Städte Südindiens. Zuerst checkten wir in das Hotel ein welches auch ein sehr schöne Pool hatte.
Danach ging es dann den Mysore Palace besichtigen.
Dieser wurde 1912 fertig gestellt, nachdem dem alte Palast, der aus Holz gebaut wurden war, bei einer Hochzeit abgebrannt war. Der neue Palast ist eine Mix aus europäischen, asiatischen und arabischen Stil. Der Palast ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Man läuft durch den ganzen Palast barfuß. Dabei darf man wunderschöne Wandmalereien bestaunen. Aufgrund dessen das wir an einem Sonntag da waren, war es super voll. Es war sehr überfüllt, trotzdem kann ich den Mysore Palast sehr empfehlen. Außerhalb des Palastes werden dann Souvenirs auf Verhandlungsbasis verkauft. Ich hatte Spaß zu verhandeln und hab ein paar Mini Elefanten und Küchenmagneten gekauft. In Mysore gab es auch sehr moderne Kirche. Im Süden werden viele große Kirchen errichtet. Dieses gefallen mir aber gar nicht, da sie aussehen als wären sie aus Lego gebaut und haben überhaupt keine Liebe zum Detail besitzen.
Hier im Süden werden wir Austauschschüler oftmals freundlich angesprochen und nach einem Bild mit uns gefragt. Auch sieht man hier viele Ausländische Touristen. Ein paar Gespräche führte ich auch mit Deutschen. Manche sind hier im Urlaub, manche helfen bei sozialen Projekten mit.
Am nächsten Tag fuhren wir mit unserem Bus nach Coorg und machte einen Zwischenstopp an einem Tierpark. Dort konnte man Vögel und ein paar andere Tiere sehen. Diese waren ab nur dort um mit Ihnen Geld zu verdienen. Man konnte Fotos machen oder sie füttern für Geld. Auch wurde die Tiere nicht artengerecht behandelt. Die Tiere so zusehen machte mit ein bisschen traurig. Nachdem wir am Hotel angekommen waren, gingen wir noch eine kleine Runde durch die Stadt. Da die Gegend im Süden teils sehr hügelig ist, sind die Straße sehr steil. Man sieht auch oftmals Stände die tote Hühner aufhängen und verkaufen.
Am nächsten Tag ging es zu einem Fluss, wo man Elefanten füttern und putzen konnte. Elefanten sind sehr wichtig im Süden von Indien. Auch sind die Ochsen im Süden sehr wichtig für die Landwirtschaft. Fast immer sind die Hörner der Ochsen bemalt. Die Lastwägen sind ebenfalls immer sehr schön verziert.
Anschließend ging es auf einen Markt, wo ich Sturkopf mich mit dem Händler für Kaffeebohnen nicht auf einen Preis einigen konnte. (Sein Preis war eigentlich sehr gut) Meine Strategie ist immer den Händler erstmal den Preis zu senken lassen und dann mit dem Verhandeln zu beginnen.
Am nächsten Tag ging es auf eine Safari im Nagarhole Nationalpark. Da der Nationalpark auf 1000 Meter Höhe liegt, ist die Natur sehr einzigartig. Es gibt Rehe, Wildschweine, Pfaue, Elefanten und Tiger. Auch erinnert mich die Vegetation an eine Nordeuropäische. Bei der Safari saßen wir in einem Jeep und konnte von dort aus Elefanten beobachten. Diese Tiere in frei Wildbahn zusehen war schon sehr einzigartig. Besonders imposant war der Anblick eines Tigers. Im Nationalpark konnte man auch Sterne und den Saturn sehen. Sterne kann man Indien eigentlich so gut wie nie sehen.
Unser Unterkunft war mit im Nationalpark und sehr schön. Mit 200€ pro Nacht aber auch sehr teuer. Nachdem wir aus der luxuriösen Unterkunft verlassen hatten, ging es nun weiter in den Süden.
Die Natur im Süden von Indien ist sehr schön und mit seiner hügligen Landschaft einzigartig. Die hügelige Region in Südindien ist für den Kaffeeanbau bekannt.
Es ging durch Gebirgsstraßen und schlechte Straße, was die Fahrt sehr anstrengend machte. Bei einem Zwischenstopp gab es dann typisches Südindisches Essen. An der Grenze zum nächsten Staat Kerala musste wir eine Stunde warten bis wir durch gelassen wurden. Nun waren wir noch weiter im Süden in Ooty angekommen.
Aufgrund dessen das eine gebuchte Reise war, gab es immer Morgens und Abends Buffet im Hotel. Es gibt immer Reis und Fladen. Dazu gab es Hühnchen in Soße und Vegetarische Dips.
In Südindien gibt es zu den meisten Gerichte ein Kokosnuss Chutney (weiß) und eine kleine Suppe (Orange)
Spannend geht es weiter im nächsten Teil.
