Indien Südreise Teil 2
Nun ging es mit dem Zug nach Mysore. Vorher machten wir noch einen Stopp bei Mc Donalds. Die Angebote sind hier mehr indisch. Es gibt zum Beispiel sehr viele vegetarische...


Veröffentlicht: 04.12.2024





















Nun sind wir schon sehr weit im Süden von Indien.
Nun waren wir in Ooty im Hotel. Wir waren mit den anderen Austauschschüler auf doppelte Zimmer aufgeteilt. Ich war mit einem Franzose auf einem Zimmer. Es sehr interessant zusehen, wie die anderen Austauschschüler mit der Situation in Indien zusein umgehen. Manche ziehen sich sehr zurück, wie mein Zimmerkollege, der die meiste Zeit Mangas auf seinem Handy gelesen hat und die meiste Zeit französisch geredet hat. Ich bewundere die anderen Austauschschüler sehr für Ihren Mut. Manche können nicht sehr gut Englisch sprechen und trauen sich trotzdem für ein Jahr nach Indien zukommen.
Nach der Nacht in Ooty, ohne warmes Wasser, ging es mit einer Zugfahrt durch die hügelige Gegend weiter. Die Zugfahrt war ungefähr 1 Stunde lang und man konnte die Landschaft genießen.
Anschließend fuhren wir mit unserem Bus weiter in den Süden. Wir überschritten die Grenze nach Tamil Nadu und waren nun an unserem Ziel angekommen Isha Foundation.
Isha Foundation hat die größte Büste der Welt. Die Büste ist von Lord Shiva, einem Gott des Hinduismus. Desweiteren besitzt Isha Foundation einen Komplex mit Tempeln und Bädern. Der Komplex ist sehr neu und Irgendwo im Nirgendwo. Es ist ein sehr wichtiger Ort für Hindus. Auch ist Isha Foundation für Yoga bekannt.
Nun waren wir auf dem Busparkplatz (irgendein Feld) von der Isha Foundation angekommen. Auf dem Bus Parkplatz waren viele andere Bus voller streng gläubiger Hindus. Alle hatten schwarze Sachen. Auf der Toilette wurden dann ihre Kleidungsstücke gewaschen. Nun machte wir uns auf den Weg zum Bade- und Tempelkomplex.
Vorbei an der Büste von Lord Shiva gingen wir.
Nach ungefähr 5 Minuten erreichten wir den Eingang zum Komplex. Zufuhr musste man seine Schuhe und Handys abgeben. In der Isha Foundation gibt es zwei Bäder. Eins für Männer und eins für Frauen. Das Wasser ist kosmisch aufgeladen und heilig. Im Komplex waren überall Leute, die meditierten oder Yoga machten. Man konnte die Hindus bei dem Bad beobachten. Beim Baden führte sie Rituale durch. Auch gab es in dem Tempel Komplex ein Statue (ein schwarzer Klotz) in einem Tempel um diese saßen viele und meditierten.
Der Hinduismus ist sehr wichtig hier in Indien. Meinen Gefühl nach ist gesellschaftlich sehr stark anerkannt und wertgeschätzt streng gläubig zu sein. Auch ist der Hinduismus sehr wichtig im Alltag und auch in der Politik. Ich bekomme immer ein bisschen das Gefühl, dass man sich als das „auserwählte Volk“ fühlt.
In der Isha Foundation haben wir dann noch ein 20 Minuten Meditationskurs belegt. Dieser fokussierte sich auf die Atmung und Meditation.
Vor der dem Tempelkomplex trafen wird dann noch ein Ami, der uns erzählte das echt schwer sei im Süden Englisch zureden, weil keiner es verstehe. Die meisten sprechen in der Region Tamil. Auch traf ich noch einen deutschen, der freiwillige Arbeit dort leistete.
Vom Kulturschock ging es mit dem Bus an der Strand. Über eine gute Autobahnstraße fuhren wir nach Kochi und checkten dort ins Hotel ein. Der Strand dort ist einfach nur der Wahnsinn. Wunderschön und das Wasser ist sehr warm.
Auch ist es dort so um die 30 Grad. Das machte ein perfektes Strandwetter. Mit den anderen Austauschschüler hatten wir mächtig Spaß im Meer und machten Party. Am nächsten Tag ging es auf eine typische Hausboottour und wir wir fuhren durch die Kanäle von Kochi. Auch gab es für mich nach langer Zeit mal wieder Fisch, natürlich als Curry mit Reis.
Am nächsten Tag, der auch der Letzte war, besuchte wir den Palast von Kochi. Weil Kochi eine Hafenstadt war, war es sehr umkämpft. Die Portugiesen eroberte es zuerst, wurden dann von Holländern abgelöst. Die Holländer bauten dann den Palast. Der Palast ist relativ klein und ist mehr ein großes Wohnhaus. Es ist aber mit wunderschönen Wandbemalungen versehen. Auch war der Eintritt mit 5 Cent super günstig. Dutch Palace auf jeden Fall empfehlenswert.
Der Süden ist auch christlicher. Es werden viele Kirche gebaut und es gibt auch Rind als Gericht. Ebenfalls sieht man überall in Kochi Hammer und Sichel Flaggen.
Bei der Befreiung von Indien um 1947 war die kommunistische Partei die treibende Kraft in der Region um Kochi. Es gibt zwei kommunistische Partei in dem Staat Kerala, die die führenden Parteien sind.
Die Partei orientieren sich aber mehr an Sozialdemokraten und benutzen die Hammer und Sichel Flagge als Symbol. Die Parteien sind beliebt da sie sich für ein Mindestlohn stark machen.
In Kochi ging wir dann noch in eine riesige Mall mit 4 Stockwerken. Man konnte alle internationalen Marken shoppen. Auch gab es ein indische Supermarkt. In diesem konnte man alles mögliche kaufen. Trockene Früchte und Nüsse sind sehr beliebt zum Verschenken und zum Kaufen. Viele Früchte und Gemüsesorten gab es zu sehr günstigen Preisen. Datteln kamen sogar aus dem Iran und dem Irak.
In Indien gibt es in den große Städte sehr viele und große Malls. Es gibt immer einen Foodcourt und Spielebereich, wo man Bowling oder Automaten spiele spielen kann. Die internationale Marken (Adidas,…..) sind auf dem gleichen Preislevel wie in Deutschland. Die Mall dienen als Abwechslung zur hektischen Stadt.
Nun gingen zum Flughafen von Kochi. Unser Flug ging um 2 Uhr morgens, so hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Wir verabschiedeten uns von den Austauschschüler aus Mumbai
Der Südindientrip war sehr sehr schön. Südindien ist sehr reich an historischen Bauten, tollen Leuten und einzigartiger Natur. Dazu im Kontrast die Armut zusehen ist hart. Trotz der einfachen Verhältnisse waren die Menschen immer freundlich. Auch war es ein einzigartiges Erlebnis diese Erfahrungen mit anderen Austauschschüler zuteilen. Man merkt wie groß die Welt doch eigentlich ist und wo man Gemeinsamkeit und Unterschiede besitzen.
Südindien ist auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist traditioneller und tropischer als der Rest von Indien. Der Trip war auf jeden Fall eine wunderschöne Erfahrung.
PS: Auf dem Land gibt es sehr viel CocaCola Werbung.
