Trujillo
Nach dem traurigen Abschied von den Anden düsten wir also über Nacht wieder ans Meer nach Trujillo - nach Lima und Arequipa die drittgrößte Stadt Perus. Zur Abwechslung gönnten...


Veröffentlicht: 19.07.2025
















Uns ging es wieder einigermaßen gut und wir wollten möglichst schnell raus aus unserem Hotelzimmer, und vor allem unabhängig von den Kochkünsten anderer sein. Also ging es bleich und ein paar Kilo leichter mit dem Nachtbus weiter in den Norden nach Máncora, kurz vor der Grenze zu Ecuador. Hier landeten wir in einem netten Hostel direkt am Strand am Rand der Stadt mit guter Küche, ruhig und weit weg vom Trubel. Der Gastgeber und die anderen Gäste waren auch sehr nett und haben entspannt.
Nachdem Marike nach zwei, drei Tagen ihre Nur-am-Strand-hängen-und-nix-tun-Aversion überwunden hatte, genossen wir lange Strandspaziergänge, Schwimmen in tollen hohen Wellen, Lesen, selbstgekochtes Essen, und den Blick auf das Meer mit dem ein oder anderen Kaltgetränk in der Hand. Das tat uns echt gut, und wir blieben länger als geplant, auch wenn wir dadurch ein paar Stationen in Ecuador opferten. In der Zeit wurde die Gegend von einigen recht starken Erdbeben heimgesucht, aber die Bambuskontruktionen unserer Unterkunft hielt allem stand.
Einziger Wehrmutstropfen war ein bewaffneter Überfall am vorletzten auf eine kanadische Touristin nur wenige hundert Meter von uns entfernt, die ihre Sachen beim Schwimmen am Strand zurückließ und dann abgeknöpft bekam. Wir waren selbst da jeden Tag langgegangen Danach fühlten wir uns nicht mehr so frei und ungezwungen und es war gut, weiterzuziehen.
Dennoch ein gelungener Abschluss für Peru, in dem es noch so viel mehr zu sehen gibt und dass wir sehr ins Herz geschlossen haben. Hoffentlich kommen wir eines Tages wieder!
