San Pedro de Atacama
Eines der Highlights Chiles ist die Atacamawüste, auf die wir uns auch lange im Vorfeld freuten.Mit dem Nachtbus fuhren wir von La Serena nach Calama, wo wir unseren Mietwagen...


Veröffentlicht: 05.04.2025
Nachdem wir den Mietwagen wieder in Calama, einer superhässlichen Wüstenarbeiterstadt, abgegeben haben, nutzten wir die Gelegenheit um die Chuquimata-Mine zu besichtigen. Wir hatten uns ein wenig spät für die Besichtigung angemeldet und nur einen Wartelistenplatz, hatten aber Glück dank Geduld die anderen Interessenten zu vergraulen und beide mitfahren zu können.
Die Chuquicamata ist erst einmal ein riesiges Loch in der Erde, nämlich ein Kupferbergwerk, das vom chilenischen Staatskonzern Codelco betrieben wird. Von 1915 bis 2019 wurde die Lagerstätte im Tagebau ausgebeutet. Wir haben uns das ganze angeschaut. Mittlerweile wird das ganze unterirdisch weiterbetrieben und der Tagebau rückgebaut. Die Hinterlassenschaften sind beeindruckend und haben ungefähr 4300 m Länge, 3000 m Breite und bis zu 1000 Meter Tiefe. Das Arbeiterdorf in der Nähe wurde wegen zu großer Gesundheitsgefährung der Bewohner vor einigen Jahren geschlossen und war Teil der Besichtigung, eine Retorten-Geisterstadt.
Beeindruckend, aber man ist auch froh kein Minenarbeiter zu sein.
