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Lambs Head

Tag 7: Weiter ging es auf dem Ring of Beara zu dessen Spitze dem Lambs Head mit der Insel Dursey. Dort befindet sich eine Seilbahn, die die einzige Verbindung zwischen Festland und Insel ist. Diese wird damit sowohl von den wenigen Einheimischen der Insel, inklusive deren Tiere, als auch von den Touristen genutzt. Wir haben uns entschieden die Bahn nicht zu nutzen und stattdessen eine kleine Rundwanderung um den Berg zu machen. Unterwegs erwarteten uns diverse Widrigkeiten. Von Schafen, über deren Köttel bis hin zu Sturmböen, die uns beinahe das Fliegen gelernt haben.

Lambs Head Schafe

Nachdem wir den stürmischen Berg bewältigt hatten und uns zwischen Weiden bewegten kam uns ein neues Hindernis in den Weg.  Fünf ausgebüchste Schafe standen mitten auf einem kleinen Feldweg, der von Steinmauern gesäumt wurde. Sobald wir einen Schritt auf diese zugingen, rannten die Schafe vor uns weg. Trotz Appell an die Vernunft der Schafe (mehrsprachig), trieben wir diese ungewollt mehrere 100 m vor uns her bis wir sie an der nächsten Gabelung endlich passieren konnten.

Nach der Wanderung war es dann mal wieder Zeit für eine Dusche. Aber wo? Campingplatz, Golfplatz, Meer? Dank der App fanden wir eine öffentliche Dusche und fühlten uns danach wie richtige Wildcamper, den es gab lediglich kaltes, sehr kaltes Wasser.

Killarney National Park

Dem Wild Atlantic Way weiter folgend verließen wir die Halbinsel Beara und fuhren Richtung Killarney National Park wo wir einen Stellplatz am Rande des Parkes ausmachen konnten. Trotz des aktuell vorherrschenden Sturmes verbrachten wir eine relativ ruhige Nacht.

Killarney National Park

Tag 8: Am nächsten Morgen fuhren wir auf einen Parkplatz direkt im National Park. Von diesem starten drei Rundwanderwege. Selbstverständlich entschieden wir uns für den längsten und vielversprechendsten der Wanderwege und wurden nicht enttäuscht. Nach der Hälfte des Weges ging es auf einer steilen Steintreppe in den mysteriösen Zauberwald. Die Länge der Treppe ließ hingegen vermuten, dass wir uns auf den Spuren von Frodo, Sam und Golum auf dem Weg zum Schicksalsberg befanden.

Lough Leane

Der Ausblick auf die Lough Leane Seen machte die Strapazen vergessen.

Ross Castle

Zurück am Bus gab es erstmal Vesper und siehe da wer um die Ecke kam,  wieder mal der grüne VW Bus. Gemeinsam mit Sonja und Christian sahen wir uns noch den Torc Waterfall an und entschieden uns anschließend auch den restlichen Tag gemeinsam zu verbringen. Mit kurzen Abstechern zum Muckross House und Ross Castle ging es auf die andere Seite des Nationalparks zum Kate Kearney´s Cottage am Eingang des Gap of Dunloe. Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich mit unseren Campingstühlen auf dem Parkplatz bis uns abends das Bier ins genannte Pub rief. Die Leckerein dort wurden uns mit irischer Livemusik und Steptanz versüßt. Das war einfach super!!

Gap of Dunloe

Tag 9: Da sich die Nacht stürmisch und regnerisch gestaltete und auch am nächsten Morgen der Sturm noch nicht abgeklungen war, entschieden wir uns spontan von unserer eigenlich geplanten Wanderroute, über den Bergkam, Abstand zu nehmen. Stattdessen durchschritten wir die Schlucht auf dem asphaltierten Weg was sich aufgrund unseres zeitigen Starts nicht als weniger schön herausstellte, da wir noch die pure idylle der Landschaft genießen konnten. Die felsigen Berge, die Seen und Flüsse haben uns sehr begeistert! Erst auf dem Rückweg erwachte der Tourismus und uns kamen einige Wanderer, Radfahrer und Pferdekutschen entgegen.

Gap of Dunloe

Anschließend nahmen wir den Wild Ataltic Way wieder auf, der uns in den nördlichsten der Finger, den Dingle führte. Nach einem kurzen Abstecher an den Strand von Inch fuhren wir weiter zu unserer heutigen Nachtstätte an den Strand von Ceann Tra. Der Stellplatz liegt abgelegen direkt hinter den Dünen und bislang kein anderer Camper weit und breit!

Irland

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