28/07/2018 - Vier Naturspektakel an einem Tag
Diverse Vogelgesänge weckte uns am heutigen Morgen auf. Neugierig schoben wir die Vorhänge bei Seite und sahen zum ersten Mal die Umgebung, in der wir die Nacht verbracht...


Veröffentlicht: 01.09.2018
Die Nacht im Nirgendwo war wie erwartet ruhig und entspannend. Am Morgen besuchten wir unsere Gastgeber im Wohnzimmer. Wir bedankten und verabschiedeten uns bei ihnen und machten uns mit geschenkten Grapefruits auf den Weg zurück in Richtung „Waitomo Caves“. Dabei passierten wir ein weiteres Mal die drei Naturspektakel von gestern. Spontan entschlossen wir uns dazu, die „Marokopa Falls“ ein zweites Mal aufzusuchen. Der Wasserfall hinterließ einen bleibenden Eindruck bei uns, sodass eine weitere Besichtigung die einzig logische Konsequenz war. ;)
Anschließend fuhren wir bis zu den Waitomo Caves durch. Lange überlegten wir hin und her, ob wir nicht doch an einer geführten Höhlentour teilnehmen sollten!? Letzten Endes entschieden wir uns dagegen. Die Zeit in Neuseeland hat uns noch bescheidener werden lassen und für den Fall der Fälle, dass wir eines Tages wiederkommen sollten, heben wir uns das Höhlenabenteuer auf.
Somit stand der Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Mit voller Kraft voraus fuhren wir vorbei an „Te Kuiti“ und bogen in eine neue, für uns unbekannte Region ab. Wir folgten dem State Highway 4 - dem sogenannten „Adventure Highway“! Allerdings war es diesmal weder der Straßenbelag noch die unübersichtliche Straßenführung, was die Fahrt zu einem Abenteuer machte. Stattdessen setzte Platzregen ein. Regengüsse, wie wir sie bisher noch nicht erlebt hatten, prasselten auf uns ein. Trotz der nagelneuen Scheibenwischer war die Sicht zum Teil sehr eingeschränkt. Für viele Neuseeländer immer noch kein Grund die Fahrgeschwindigkeit trotz Aquaplaning zu reduzieren.
Zur Mittagszeit erreichten wir „Taumarunui“ und waren heilfroh, beobachten zu können, wie die breite Regenfront an uns vorbeizog.
