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Tage 27 bis 30 - Phu Quoc, Teil 2

Veröffentlicht: 22.02.2023

Meine letzten paar Tage in Phu Quoc waren nicht unbedingt vom Wettergott gesegnet. Frühmorgens und manchmal auch vormittags regnete es. Der Rest des Tages zeigte sich bewölkt und nur vereinzelt gruben sich einzelne Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. Ich verbrachte meine Tage also mit Spaziergängen, Spa-Besuchen, lesen und malen.


Am Montag wartete ich, bis der Regen abließ und fuhr dann mit der Vespa zum 15 Minuten entfernten VinWonders. Neben dem größten Freizeitpark Vietnams befindet sich hier auch ein Wasserpark und eines der fünf größten Aquarien der Welt.

Eingangsbereich der VinWonders mit Blick aufs Schloss

In der Hoffnung, dass sich der Himmel im Laufe des Vormittags aufklaren würde, besuchte ich als erstes das Aquarium. Neben zahlreichen bunten Tropenfischen gab es auch Rochen, Haie, Quallen und Krustentiere zu bestaunen. Um 11:00 besuchte ich die Meerjungfrauenshow, wo drei Frauen in Meerjungfrauenkostüm im großen Aquariumsbecken in die Tiefe tauchten und Pirouetten vollführten.

„Meerjungfrau“ im Aquarium
Rochen
Bunte Fische 1
Bunte Fische 2
Bunte Fische 3
Pinguin im Wasser
Rundumblick im Aquarium

Nach dieser schönen Reise zu den Tiefen des Ozeans probierte ich mich durch die Achterbahnen und weiteren Fahrgeschäfte des Vergnügungsparks. Die gesamte Anlage wirkte auf mich sehr gepflegt und die verschiedenen „Welten“, die den Park in Zonen unterteilten waren stimmig und boten dem Besucher immer wieder Möglichkeit zum Verweilen und Staunen. Am besten gefiel mir die Achterbahn „The Wrath of Zeus“, die ich in Summe gleich dreimal ausprobierte. Es waren prinzipiell nur sehr wenige Besucher auf dem Gelände, sodass es für mich nirgends zu Wartezeiten kam.

Ipanema Slide
The Wrath of Zeus
Totenkönig im Gruselkabinett
Kaktussheriff
Maya-Steintafel

Mit den steigenden Temperaturen und der Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen in den folgenden zwei Stunden begab ich mich zum Gelände des Wasserparks. Ich testete zahlreiche Wasserrutschen dun genoss das Wellenbad auf einem dicken Schwimmreifen sitzend. Bei mancher Rutsche mussten dich zwei oder mehr Personen zusammentun. Da ich allein unterwegs war, musste ich mir erst jemanden suchen, der mit mir gemeinsam die Rutsche benutzen möchte. Einmal waren eine koreanische Mutter mit ihrer Tochter und einmal zwei junge Japanerinnen so lieb und ließen mich mit ihnen rutschen.

Dicke Schwimmreifen laden zum Treiben Lassen ein

Wieder trocken testete ich auch noch alle drei Routen des Hochseilgartens auf dem Wikinger-Gelände. Das war richtig anstrengend, aber auch aufregend. Am Ende war ich komplett durchgeschwitzt, aber stolz, dass ich mich durchgekämpft hatte. Zur Abkühlung fuhr ich noch eine Runde mit dem Wildwasserboot.

Willdwasserboot

Bevor ich mir die Abschlussshow ansah, fuhr ich bei einsetzender Dämmerung mit dem Riesenrad. Bei der 20-minütigen Fahrt konnte ich noch ein paar Fotos vom Gelände schießen.

VinWonders von oben
In der riesigen Schildkröte befindet sich das Aquarium

Die Abschlussshow, die vor dem Schloss im Zentrum des Parks stattfand, erzählte ein Märchen von einem jungen Mann, der mithilfe eines Phoenix die böse Hexe und den Drachen besiegt. Die Show beinhaltete Licht, Wasser- und Feuerelemente. Die 20-minütige Darbietung war spektakulär gemacht und, auch wenn man dem Vietnamesischen nicht mächtig war, fesselte von Anfang bis Ende.

Beleuchtetes Schloss
Die Show geht los
Der Phoenix hilft dem jungen Helden

Meinen letzten ganzen Tag in Vietnam verbrachte ich faulenzend am Strand. Am nächsten Tag auf dem Weg zum Flughafen wurde ich noch von einem Wolkenbruch überrascht, konnte mich aber unter einer Laube vor dem Ärgsten schützen, bevor ich nach 15 Minuten meine Fahrt fortsetzen konnte. Vom Fahrtwind halbwegs getrocknet gab ich um 10:00 die Vespa zurück und trat meine Weiterreise nach Bangkok an. 

Warten auf das Ende des Wolkenbruchs


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