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Reisetagebuch – Wochenrückblick der BNI Global Convention (Sydney, Australien)

Veröffentlicht: 22.11.2025

Reisetagebuch – Wochenrückblick der BNI Global Convention (Sydney, Australien)

Eine Woche, die mein Netzwerk, mein Denken und mein Herz erweitert hat

Was für eine außergewöhnliche Woche in Sydney. Die BNI Global aConvention war weit mehr als ein geschäftliches Event. Es war eine Woche voller menschlicher Begegnungen, kultureller Brücken, neuer Chancen und der Erkenntnis, wie wertvoll echte internationale Vernetzung ist.

1. Starke Gespräche vom ersten Moment an

Schon am ersten Morgen ergaben sich außergewöhnlich gute Gespräche.

Besonders gefreut hat mich, dass Dr. Joachim Bender (SolyPlus GmbH) sofort Rückmeldungen gab und unser internationales Zusammenarbeiten gleich funktionierte.

Wir suchen weiterhin nach einem Investor oder einem starken Partner in der Kosmetik- und Medical-Beauty-Branche, und die ersten Signale dieser Woche waren vielversprechend.

2. Ein Moment echter Menschlichkeit: Vietnam

Ein besonders berührendes Erlebnis war die Begegnung mit einer jungen Frau aus Vietnam.

Sie saß allein, verstand kaum Englisch und ihre Übersetzungsfunktionen funktionierten nicht.

Ich richtete mit ihr zusammen eine simultane Übersetzung zwischen Vietnamesisch und Deutsch ein – und plötzlich wurde aus Unsicherheit ein echtes Gespräch.

Dann stellte sich heraus:

Sie hat 150.000 Follower und arbeitet in der Beauty-Branche.

Da WhatsApp bei ihr nicht verwendet wird, bauten wir den Kontakt über Facebook auf.

Sie sagte später:

„Du hast mich glücklich gemacht.“

Ein Moment, der tief bleibt.

3. Medizin, Beauty, Wissenschaft – neue Türen öffnen sich

Im Laufe der Woche kamen viele weitere Gespräche hinzu:

  • Ein Unternehmer aus Hongkong, Betreiber eines großen Medizin- und Beautyzentrums – sehr ähnlich zu SolyPlus.
  • Ein asiatischer Wirtschaftsprofessor, hervorragend vernetzt in Pharmazie und Medizintechnik.
  • Eine polnische BNI-Direktorin mit einem großen Franchisegebiet – Interesse an unseren Kosmetik- und Wundheilungsprodukten.
  • Ein taiwanischer Unternehmer aus einer der größten Honigproduktionen des Landes – spannend, auch wenn kein geschäftlicher Fit bestand.
  • Ein weiterer Vertreter eines traditionsreichen taiwanischen Unternehmens.

Jedes Gespräch war wertvoll, tief und inhaltlich stark.

4. Sprachbarrieren? Nicht in Sydney

Besonders eindrucksvoll waren die Begegnungen mit dem spanischen BNI-Führungsteam.

Mehrere sprachen kaum Englisch.

Ich zeigte ihnen – wie zuvor der Vietnamesin – die Möglichkeit einer Live-Übersetzung.

Deutsch ↔ Spanisch in Echtzeit.

Die Begeisterung war riesig, das Staunen ehrlich.

Genau das ist internationale Verständigung.

Parallel kamen bereits erste Rückmeldungen aus Deutschland zu Kontakten, die ich weitergegeben hatte.

5. Ein persönliches Highlight: Mein Gespräch mit Dr. Ivan Meisner

Der Moment, den ich mir vorgenommen hatte, kam am Abend:

Ein Foto und ein Gespräch mit Dr. Ivan Meisner, dem Gründer von BNI.

Während des Fotografierens fragte ich ihn nach einem Teamkontakt zu Richard Branson.

Er sagte direkt nein. Das war für mich in Ordnung.

Doch dann hielt er mich zurück und erklärte mir, warum:

  • Visibility: „Ralph, wir kennen uns doch gar nicht.“
  • Credibility: „Wie soll ich dir vertrauen? Wir haben keine gemeinsame Geschichte.“

Das war ehrlich, klar und extrem wertvoll.

Später – im Gespräch mit Steffen, einem ED aus Deutschland – kam die Idee auf, dass der Weg vielleicht über Kevin Barber und die BNI Foundation führen könnte.

Ich engagiere mich seit Jahren in Deutschland für die Ausbildung von Kindern – etwas, das Dr. Meisner nicht weiß.

Vielleicht ist das der Weg, um Vertrauen aufzubauen.

6. Kleine Begegnungen, große Wirkung

Andy – der australische Kollege mit Herz

Auf dem Rückweg freute ich mich über meinen australischen Kollegen Andy, der mir eine ganze Liste an Ideen für meine nächsten Reiseziele in Australien und Neuseeland geschickt hat.

Echte internationale Hilfsbereitschaft – sehr geschätzt.

Der pakistanische Medizinstudent im Taxi

Auf der Heimfahrt hatte ich einen jungen Taxifahrer aus Pakistan, der Medizin studiert.

Natürlich erzählte ich ihm von unserem Wundheilungsprodukt und der Kosmetik.

Wir tauschten Kontakte aus.

Das Lustige:

Ich zeigte ihm, wie er mit mir auf Pakistanisch kommunizieren kann – per Übersetzung.

Er war begeistert. Und ich – der „ältere Herr“ – zeigte ihm, wie die moderne Technik funktioniert.

Ein heiterer, sympathischer Moment.

7. Heute – der letzte Tag der Gespräche

Bis 14:30 Uhr konnte ich noch einmal intensiv Netzwerken.

Wieder viele hochwertige Gespräche, sehr positive Eindrücke.

Ob daraus Geschäfte entstehen? Es ist zu früh zu sagen.

Aber das Gefühl ist gut – und manchmal ist das der Anfang von allem.

8. Ein sehr persönlicher Höhepunkt: das Wiedersehen mit Mary

Heute Morgen erkannte ich Mary wieder – und freute mich aufrichtig darüber.

Sie verbindet Professionalität mit Wärme, Klarheit mit echter Freundlichkeit.

Jedes Gespräch mit ihr bleibt im Gedächtnis.

Und ja – ich habe den Moment mit der roten Clownsnase natürlich nicht vergessen.

Solche Momente bleiben.

Ein herzliches Danke an Mary:

für ihre Arbeit, ihre Haltung und die besondere Art, wie sie Menschen begegnet.

Fazit: Eine Woche globaler Verbindungen

Diese Woche war kein Austausch von Visitenkarten.

Es war:

  • Brückenbauen zwischen Kulturen
  • Vertrauen schaffen
  • Türen öffnen
  • Menschlichkeit leben
  • Netzwerken auf einem neuen Level
  • Lernen, Inspirieren, Bestehen

Sydney hat mir Erlebnisse geschenkt, die weit über diese Reise hinaus wirken.

Beruflich.

Persönlich.

Menschlich.

Die BNI Glow Convention 2025 war nicht nur ein Event.

Sie war ein Katalysator für das, was als Nächstes kommt.

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