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Reisetagebuch – Neues Kapitel „Die Business-Woche endet. Das Abenteuer beginnt.“**

Veröffentlicht: 23.11.2025


**Reisetagebuch – Neues Kapitel

„Die Business-Woche endet. Das Abenteuer beginnt.“**

Der Wechsel hätte nicht deutlicher sein können:

Die intensive, inspirierende und anspruchsvolle BNI-Woche endet – und plötzlich beginnt ein Tag, der sich völlig anders anfühlt.

Ein Tag voller Natur, Humor, Überraschungen und echter Freiheit.

Ein Tag, der zeigt: Jetzt beginnt das Abenteuer.

Und der Mann, der diesen Übergang perfekt gemacht hat, heißt: Steve.

Steve – kein Geschichtslehrer, aber ein Meister im Veräppeln

Zu Beginn das Wichtigste:

Steve ist kein Geschichtslehrer.

Nicht einmal annähernd.

Er hat mich damit einfach großartig veräppelt – und ich bin voll darauf reingefallen.

Ich saß vorne links neben ihm, direkt neben seinem Fahrerplatz.

Hinter uns ein Auto voller Australier aus Adelaide, dazu zwei Begleiterinnen aus den USA.

Und er?

68 Jahre alt, jahrzehntelange Erfahrung im internationalen Energiemanagement (Öl & Gas), weltweit unterwegs, viel gesehen, viel erlebt.

Jetzt ist er in Rente – aber ein Master of Humor, ein brillanter Geschichtenerzähler und ein richtig toller Kerl.

Und den ganzen Tag über hat er mich auf charmante, herzliche und unglaublich witzige Art aufgezogen.

Der „Barra-Monday“-Witz – und wie ich herrlich reingefallen bin

Eine Szene muss ich euch genau so erzählen:

Steve erklärte mir sehr seriös die verschiedenen Arten des Barramundi.

Ich hörte aufmerksam zu.

Sehr aufmerksam.

Er begann:

„This one is Barra-Monday.“

Ich nickte wissend.

Dann:

„And this is Barra-Tuesday.“

Ich nickte intensiver.

Weiter ging’s mit:

Barra-Wednesday, Barra-Thursday, Barra-Friday…

Ich hing an seinen Lippen.

Wollte alles verstehen.

Glaubte jedes Wort.

Bis Steve plötzlich Tränen lachte.

Er konnte kaum noch fahren.

Und sagte nur:

„Mate… if your English is not perfect, you believe everything.“

Und ja – das stimmt.

Wenn das Englisch nicht perfekt ist, glaubt man manchmal Dinge, die es SO gar nicht gibt.

Aber genau das macht solche Tage so besonders:

Ich habe mit ihm Tränen gelacht.

Forschung & Biotechnologie – eine überraschende Begegnung

Unter den amerikanischen Begleiterinnen war eine Frau aus der Krebsforschung, spezialisiert in der Biotechnologie –

also genau das Feld, in dem auch SolyPlus arbeitet.

Wir hatten ein intensives Gespräch auf Augenhöhe.

Ich durfte ihr unsere Unterlagen schicken.

Ein wunderbarer, wertvoller Kontakt, der – wie so oft – ganz zufällig begann.

Die tödlichsten Bewohner Australiens – präsentiert mit einem Augenzwinkern

Steve erklärte uns die Tiere, die man lieber nicht trifft:

  • Schlangen – unsichtbar, lautlos, gefährlich
  • Tödliche Quallen (Jellyfish)
  • Spinnen, die ihre Männchen… vernaschen
  • Krokodile – riesig und majestätisch

Er erzählte es so trocken-humorvoll, dass wir ständig zwischen Staunen und Lachen pendelten.

Katoomba Falls – ein Geschenk des Tages

Die Katoomba Falls gehörten zu den beeindruckendsten Momenten:

Fantastische Sicht.

Wunderschöne Fotos.

Und – wie Steve betonte – ungewöhnlich wenig Menschen.

Ein seltener Moment, den wir genießen durften.

Die Kabinenbahn – Glasboden, Nervenkitzel und ein Gedanke an Bibo

Wir stiegen in die Kabinenbahn ein.

Zunächst dachte ich: „Schöne Aussicht.“

Doch dann bemerkte ich:

Der Boden ist aus Glas.

Ein unglaublicher Moment.

Schwindelerregend.

Atemberaubend.

Ich dachte sofort an Bibo.

Sie hätte mich ausgelacht – und gleichzeitig ermutigt, nach unten zu schauen.

Ein Moment, den ich mit ihr geteilt hätte, wenn sie hier wäre.

Papageien füttern – und ein kleiner „Autsch“-Moment

Nach der Fahrt konnten wir Papageien füttern.

Farbenprächtige Tiere, lebendig, neugierig.

Sie setzten sich auf meine Hand – ein wunderschöner Moment.

Und als das Futter weg war?

Gab’s einen kleinen „Belohnungsbiss“.

Mehr Schreck als Schmerz.

Ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde.

Kohlebergbau – ein Blick in eine harte Vergangenheit

Steve zeigte uns alte Kohleschächte.

Ich habe wirklich hineingeschaut.

Kinder arbeiteten dort – weil sie die einzigen waren, die durch die engen Öffnungen passten.

Ein bedrückender und zugleich wichtiger Blick in die Geschichte.

Ein Moment, der nachhallt.

Die Tierwelt – wild, groß und beeindruckend

  • Schlangen: kaum zu erkennen
  • Koalas: weiche, ruhige Teddybären
  • Fische: riesig
  • Kleine Haie: ja, ich habe sie gesehen
  • Krokodile: beeindruckend groß und mächtig

Australien zeigt seine wilde Seite – und sie ist faszinierend.

Der „ältere Herr“ macht eine Pause

Ja, es stimmt:

Ich soll geschnarcht haben, als ich im Bus eingeschlafen bin.

Der Tag war lang.

Die Eindrücke intensiv.

Und irgendwann meldet sich der Körper.

Aber ich nehme es mit Humor:

Ich bin eben ein älterer Mann, der viel erlebt – und viel lacht.

Der Abschluss: Mit der Fähre in den Darling Harbour

Zum Abschluss ging es auf die Fähre hinein in den Darling Harbour.

Abendlicht.

Wasser.

Skyline.

Freiheit.

Ein perfekter Abschluss eines perfekten Abenteuertages.

Ein neues Kapitel startet – dank meiner Familie

Die Business-Woche ist abgeschlossen.

Wichtig. Wertvoll. Intensiv.

Aber jetzt beginnt das, worauf ich mich tief gefreut habe:

Das große Abenteuer Australien & Neuseeland.

Und das alles – jede Erfahrung, jeder Moment – ist nur möglich,

weil meine Familie hinter mir steht.

Weil sie sagt:

„Geh. Erlebe. Genieße. Mach das.“

Ich trage euch mit – in jedem Schritt und jedem Foto.

Und jetzt… ab ins Hotel – Koffer packen!

Ich bin wieder im Hotel angekommen.

Und jetzt heißt es:

Koffer packen.

Denn morgen startet ein komplett neues Kapitel:

**Queensland.

Tropischer Norden.

15 Grad wärmer.

Great Keppel Island.**

Ein Ort, von dem ich mein ganzes Leben geträumt habe.

Ein Ort, den ich nun endlich erleben darf.

Ich freue mich darauf, euch mitzunehmen.

Und wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle,

wird das ein Kapitel, das man nie vergisst.

Für heute sage ich: Danke – und bis morgen.

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