Veröffentlicht: 03.12.2025






























Bedeutung:
Tiefer Dank, deine Seele - Ina- hat mein Herz berührt, dein Wirken bleibt als Licht/Erkenntnis bestehen.
Whirinaki – Der Tag, an dem mich die Natur wieder gefunden hat
Es gibt Reisemomente, die einfach schön sind. Und dann gibt es jene, die dich innerlich aufbrechen, umrühren, still werden lassen – und dich mit etwas verbinden, das größer ist als du selbst. Genau das ist mir heute passiert. Etwas, das ich zuletzt in meiner Ausbildung zum Mentalcoach erlebt habe: dieses Gefühl, dass alles miteinander verbunden ist. Dass man selbst mitten im Leben steht und gleichzeitig ein Teil der Natur ist, ohne Trennung, ohne Abstand. Ein Gefühl, das man nicht erklären kann, wenn jemand es selbst nicht erlebt hat. Und dennoch versuche ich es hier – denn dieser Tag verdient Worte.
Unser Guide war Ina. Und Ina ist nicht einfach nur ein Guide. Sie ist ein Mensch, der mit so viel Herz, Wärme und Hingabe von ihrer Kultur erzählt, dass man sofort merkt: Das hier ist kein Job. Das ist Berufung. Das ist Liebe. Das ist Leben. Von der ersten Minute an hat sie uns mitgenommen – in ihre Natur, ihre Geschichte, ihre Welt. Sie hat von Pflanzen erzählt, von Bäumen, von Tieren, als wären sie ihre eigenen Geschwister. Und wenn man sie reden hört, versteht man sofort diesen Satz:
Wenn du liebst, was du tust, arbeitest du keinen Tag in deinem Leben.
Ina lebt diesen Satz. Und wir durften Zeugen davon sein.
Die ersten Stunden im Wald waren bereits außerordentlich – kraftvoll, interessant, wunderschön. Der Whirinaki Forest hat etwas Ehrfurchtgebietendes. Man sieht viel, man spürt viel – und trotzdem war das für mich nur das Vorspiel. Der eigentliche Höhepunkt kam erst später.
Denn als wir den privaten Bereich betreten durften, den familiengeführten Teil ihres Betriebs, begann etwas, das mich zutiefst berührte. Ina erzählte uns, warum ihre Familie diese Arbeit macht: um Menschen – Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen – zu zeigen, wie tief ihre Kultur mit der Natur verwoben ist. Sie bringen jungen Menschen bei, wie man mit der Natur lebt, nicht gegen sie. Was sie uns dort erklärte, erzählte, teilte, war genau das, wonach sich Menschen wie unser Stephan Wiese im Chapter immer sehnen: echte Verbundenheit. Echtes Leben. Echte Werte.
Und während sie sprach – mit dieser unfassbaren Leidenschaft, mit glänzenden, leuchtenden Augen – musste ich an meine jüngere Tochter denken. An diese kindliche Begeisterung, wenn sie von Dingen erzählt, die sie liebt. An dieses Strahlen, das den ganzen Raum wärmt. Genau das hatte Ina. Dieses pure, ungefilterte Brennen für etwas Größeres. Und es hat mich mitten ins Herz getroffen.
Nach dem Rundgang wurde gekocht. Traditionelles Essen, auf eine ganz ursprüngliche Weise. Ich habe alles probiert – natürlich. Es war ehrlich, warm, liebevoll. Die ganze Familie hat sich unglaubliche Mühe gegeben. Und dann war da noch der kleine Hund, der mich sofort an unseren Marley 🦮 erinnert hat, der zu Hause auf mich wartet, um wieder seine langen Runden mit mir drehen zu können.
Zwischendurch gab es zwei Regenschauer, die ich so in Deutschland nie erlebt habe. Norddeutsche Regenfronten wirken dagegen wie leichter Niesel. Hier ist es eine echte Sinnflut: Wasser, das in Wänden vom Himmel fällt. Und das Erstaunliche ist – danach kommt oft noch ein zweiter Schwall, der noch intensiver ist. Aber all das gehörte zu diesem Tag dazu. Abenteuer pur.
Und dann, zum Abschluss, ein Moment, den ich nie vergessen werde: Ina machte ein Foto von uns. Ich hatte ihr vorher von meiner Tochter erzählt – von eben jenem Strahlen, das ich in ihr wiedererkannte. Und sie verstand das sofort, ohne viele Worte. Vielleicht hätte sie es auch in ihrer eigenen Sprache sagen können. Ich habe nicht jedes ihrer englischen Wörter verstanden, aber ich habe alles verstanden, was sie sagen wollte. Es war eines der seltenen Gespräche, die man mit dem Herzen führt, nicht mit dem Verstand.
Dieser Tag war nicht nur fantastisch. Er war nicht nur außergewöhnlich. Er war ein Geschenk. Und ich bin dankbar dafür.
Polynesian Spa – Ein Abend im Vulkanwasser
Nach unserem eindrucksvollen Tag im Whirinaki Forest und der Begegnung mit Ina brauchte ich eigentlich keine weitere Emotion mehr. Und trotzdem bin ich am Abend noch ins Polynesian Spa gegangen – einfach, um den Tag ausklingen zu lassen. Ich dachte: zwei Stunden Ruhe, Wärme, Entspannung. Dass diese Anlage jedoch ihr Wasser direkt aus einem aktiven vulkanischen System bezieht, macht das Ganze zu etwas Besonderem.
Man badet dort tatsächlich in Vulkanwasser, in echtem geothermischem Thermalwasser, das seit Jahrhunderten für seine heilenden Kräfte bekannt ist. Allein dieser Gedanke lädt den Aufenthalt auf – wortwörtlich und emotional.
Das Spa nutzt zwei unterschiedliche Quellen:
Man sitzt also in Becken, deren Wasser nicht einfach warm ist – es hat die Erde selbst erhitzt, durch Steinschichten gedrückt, mineralisch aufgeladen.
Es ist ein bisschen, als würde man mitten im Körper des Planeten sitzen.
Das ist spannend. Das ist kraftvoll. Das spürt man.
Ich blieb fast zwei Stunden dort. Einfach treiben lassen, beobachten, wirken lassen. Die Mischung aus heißem Wasser, Vulkanenergie, Dampf, Ruhe und See-Blick hat zweifellos etwas Magisches. Für viele Menschen ist das wahrscheinlich ein spirituelles oder sogar heilendes Erlebnis.
Und trotzdem – der Funke ist bei mir persönlich nicht übergesprungen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich solche Momente eher in Begegnungen erlebe, in Gesprächen, in Naturerfahrungen wie heute mit Ina. Das Polynesian Spa ist wunderschön, angenehm, wohltuend – aber für mich blieb es eher im Bereich „Wellness“.
Ich glaube absolut, dass dieses Wasser heilt. Ich glaube auch, dass die Kombination aus Mineralen, Temperatur und Umwelt viel Gutes bewirken kann.
Nur: mich hat es nicht vom Hocker gerissen.
Aber das macht die Erfahrung nicht weniger spannend. Im Gegenteil: Ich bin froh, dort gewesen zu sein. Ich habe verstanden, warum so viele Menschen darauf schwören. Ich habe verstanden, wie viel Kraft in dieser vulkanischen Quelle steckt.
Und es war ein würdiger Abschluss eines Tages, der ohnehin voller Emotionen, Naturerlebnisse, Kultur und Verbundenheit war.
Ein Abend im Vulkanwasser – aufgeladen, intensiv, besonders.
Nur eben auf eine ruhigere Art. Eine Art, die für viele wirkt. Für mich war es ein schöner Ausklang. Nicht mehr, nicht weniger.
Aber :
Zum Abschluss traf ich im SPA auf Alex, einen Neuseeländer, der dort jeden Abend seine Stunde verbringt. Aus einem lockeren Austausch entstand plötzlich ein überraschend spannendes Gespräch. Als ich von unseren ersten Business-Schritten erzählte, wurde er sofort hellhörig. Wie sich herausstellte, ist er in genau jenem technischen Umfeld exzellent vernetzt.
Ohne großes Zögern bot er an, einmal zu prüfen, wie viel Substanz in der SolyPlus-Technologie steckt. Er will sich melden. Ich sagte: Schau es dir an – und sobald du Potenzial siehst, verbinde ich dich direkt mit unserem Wissenschaftler.
Ein zufälliges Treffen, das keines war – und vielleicht der Ausgangspunkt für etwas deutlich Größeres.
