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BNI Global Convention: Verbindungen, Werte und ein Moment mit dem Gründer

Veröffentlicht: 19.11.2025

1. Ein früher Start – und der Jetlag als leiser Begleiter

Ich wache sehr früh auf. Der Jetlag sitzt noch in den Knochen, aber er gibt mir Zeit, mich in Ruhe vorzubereiten.

Um 6:45 Uhr mache ich mich auf den Weg zum Convention Center.

Um 7:00 Uhr beginnt das Programm der BNI Global Convention – und von der ersten Minute an entstehen wertvolle Gespräche.

Mein Partner Dr. Joachim Bender (SolyPlus GmbH) gibt direkt Rückmeldungen.

Internationales Networking funktioniert – und wir hoffen weiter auf einen starken Investor oder Partner aus der Kosmetikbranche.

2. Ein stiller Moment mit großer Wirkung – die Begegnung mit der Vietnamesin

Ein Gespräch bleibt mir besonders im Gedächtnis:

Eine junge Frau aus Vietnam sitzt allein, ihr Handy in der Hand –

aber ohne Englischkenntnisse.

Ohne funktionierende Übersetzer-App.

Ohne Verbindung zu den anderen Teilnehmern.

Ich helfe ihr, das Gerät so einzurichten, dass wir simultan Vietnamesisch und Deutsch übersetzen können.

Dabei erfahre ich:

Sie hat 150.000 Follower, ist erfolgreich in der Kosmetikbranche – und fühlt sich dennoch verloren, weil sie niemanden versteht.

Wir verbinden uns über Facebook (WhatsApp wird dort kaum genutzt).

Sie sagt:

„You made me happy. I felt alone before I met you.”

Ein Satz, der hängen bleibt.

Ein Moment, der zeigt, was echte Verbindung ausmacht.

3. Internationale Begegnungen – Medizin, Beauty & Wirtschaft

Der Tag geht weiter mit spannenden Kontakten:

Hongkong

Ein Betreiber eines großen Medizin- und Beautyzentrums, sehr ähnlich zu SolyPlus.

Der Kontakt zu Joachim Bender wird sofort hergestellt – ein starker Match.

Asiatischer Wirtschaftsprofessor

Beim Mittagessen treffe ich einen Professor mit breiter Vernetzung in Pharmazie und Medizintechnik.

Auch hier: sofort Weiterleitung an Joachim.

Zwischendurch ein persönliches Kompliment:

„He is handsome“ – ein Moment, der mir ein Lächeln schenkt.

Polnische BNI-Betreiberin

Am Nachmittag lerne ich eine polnische Regionaldirektorin kennen.

Während einer Übung entsteht ein humorvoller Moment, und wir kommen ins Gespräch.

Ich zeige ihr unsere Kosmetikprodukte und Wundauflagen – mögliche Kontakte in Deutschland ergeben sich sofort.

Taiwan

Ein Unternehmer aus einer der größten Honigproduktionen Taiwans sucht Kontakte nach Norddeutschland.

Ich verbinde ihn mit Betty’s Bienen – doch regionale Einschränkungen verhindern eine geschäftliche Zusammenarbeit.

Trotzdem ein wertvoller, sehr sympathischer Kontakt.

Ein weiterer junger Taiwanese, Vertreter eines traditionsreichen Unternehmens, ergänzt diese Reihe spannender Begegnungen.

4. Spanien – Technik schafft Brücken

Später am Nachmittag treffe ich die spanischen BNI-Kollegen.

Zunächst geht es um interne Themen – doch dann entsteht die Gelegenheit, mit der gesamten spanischen Führung zu sprechen, inklusive Michael Mayer.

Da viele kaum Englisch sprechen, zeige ich ihnen – wie schon der Vietnamesin – die simultane Übersetzungsfunktion.

Deutsch ↔ Spanisch in Echtzeit.

Die Begeisterung ist groß.

Dieser Moment bleibt.

Ich bin sicher, sie werden sich daran erinnern.

Parallel dazu erreichen mich bereits erste Rückmeldungen aus Deutschland zu Empfehlungen, die ich weitergegeben habe.

5. Der Höhepunkt des Tages – ein Gespräch mit Dr. Ivan Meisner

Am Abend kommt der Moment, auf den ich hingearbeitet habe:

Ein Foto und ein persönliches Gespräch mit Dr. Ivan Meisner (IVEN), dem Gründer von BNI.

Mein Neffe – verantwortlich für BNI Schleswig-Holstein – ist mit dabei.

Beim Fotografieren frage ich Ivan, ob ich ihm eine Frage stellen darf.

Er sagt: „Yes.”

Ich frage ihn nach der Möglichkeit eines Kontaktes zu Richard Branson.

Er verneint direkt.

Das ist völlig okay.

Doch dann passiert etwas Besonderes:

Er hält mich zurück und sagt:

„Do you want to know why?“

Er erklärt mir den VCP-Prozess:

  • Visibility – „We don’t know each other, Ralph.“
  • Credibility – „How could I trust you? I don’t know you yet.“

Ich frage ihn, wie ich die Chance bekomme, Vertrauen aufzubauen.

Später, im Gespräch mit Steffen (ED aus Deutschland), entsteht ein Gedanke:

Der Weg könnte über Kevin Barber und die BNI Foundation führen.

Ich habe mich in Deutschland stark für Kinderbildung engagiert –

das weiß Ivan nicht.

Vielleicht ist das die Brücke, über die ich Sichtbarkeit und Vertrauen aufbauen kann.

6. Fazit des Tages

Tag 4 war kein Reisetag, sondern ein Verbindungstag.

Internationale Kontakte, echte Begegnungen, kulturelle Brücken, berufliche Chancen.

Ein Tag, an dem Sprache kein Hindernis war –

weil gegenseitige Bereitschaft stärker ist als jede Barriere.

Und ein Tag, der mit einem seltenen Moment endete:

Einem Gespräch mit dem Gründer eines globalen Netzwerks – und einem Hinweis, wie der Weg weitergehen kann.

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