On the road!
O weh! Was einem alles an einem Tag schief gehen kann und nachher ist doch alles easy. Gestern war der große Aufbruch angesagt. Die Aufgabe: Vom Hotel in Brooklyn (ganz rechts...

Veröffentlicht: 26.05.2017
Die National Mall ist eine vier Kilometer lange Wiese, auf der alles an die Großen Momente der Nation erinnern soll. Alle gewonnenen Kriege und einige verlorene haben ein eigenes Mahnmal.
Dann sind noch einige große Präsidenten mit reichlich Marmor vertreten. George Washingten kommt ohne eigene Statue aus. Er hat den alles beherrschenden Obelisk in der Mitte.
Den meisten Besuch hat Abraham Lincoln. Zwei Schilder kämpfen vergeblich um Respekt vor dem großen Mann und um Ruhe. Die Halle um die Statue ist ein Rummelplatz, Geschrei und Selfie-Orgien. Nur wenige verweilen länger in den Räumen auf deren Wände zwei große Reden in die Wände eingemeißelt sind. Die Gettysburg-Adress und die Ansprache zur 2. Amtseinführung vier Wochen vor Ende des Bürgerkrieges, in der er schon seine Haltung zum Umgang mit den unterlegenen Südstaatlern klarmacht: Groll gegen niemanden! Tja hat sich einiges verändert.
Den wenigsten Besuch hat Thomas Jefferson, der dritte Präsident und Verfasser der Verfassung. Philosophen haben es offenbar schon immer schwer in den USA. Die Leute lieben griffige Slogans, wie die Jungs vor dem weißen Haus.