flangi-entdeckt-die-welt

Weiterhin möchten wir unsere freie Zeit nutzen und die Welt (soweit es geht) entdecken. Leider hat Mahangu seine Homepage aufgelöst, weshalb wir nun hier über unsere Abenteuer erzählen werden.

Sussousvlei

Die Tage, die wir dort verbringen, sind wirklich extrem heiß: immer zwischen 38 und 40 Grad hats - im Schatten! Die erste Nacht kühlt es auch nicht viel ab, sodass wir uns bei 30 Grad hin- und her wälzen. Trotzdem heißts um halb 6 Tagwache weil um 6 Uhr das Gate aufsperrt und wir Richtung Dünen fahren können 🏜️ Bis zum Parkplatz sind es knappe 70km und wir wollen möglichst zeitig dort sein, da wir die höchste Düne Namibias erklimmen wollen: Big Daddy (380 Höhenmeter). Das erste Drittel ist für mich mit Abstand der schwierigste Teil - Immer wieder rutscht man am Sand wieder runter 😅🙈 zwischendurch können wir unseren Augen gar nicht glauben, so spektakulär sieht alles aus!! Da es so viel geregnet hat, steht in einer der Pfannen Wasser, was es schon ca 20 Jahre nicht mehr gab - > auf einer Seite ist also die berühmte Salz-Pfanne Deadvlei, auf der anderen ist Wasser. Hammer! Da Ostersonntag ist pecken wir auf dem 'Gipfel' Eier und gönnen uns ein Zirberl - auf den Aufstieg 🍻 danach geht's sehr schnell abwärts: nur 5 Minuten brauchen wir um wieder ganz unten zu sein. Das dort liegende Deadvlei ist sehr beeindruckend, aber extrem heiß weil kein Lüftchen weht. Wir unterhalten uns bisschen mit einer Einheimischen, die uns erzählt, dass hier tlw bis zu 300 Leute unterwegs sind - wir sind soo froh, dass alles ohne diese Menschenmassen erleben zu dürfen!

Während unserer Zeit im Nationalpark haben wir immer wieder das Gefühl von Gewitter verfolgt zu sein da es die letzten Wochen dauernd rund um uns geblitzt und gedonnert hat. Jede Nacht gehen wir mit der Eventualität ins Bett, möglicherweise wieder ins Auto klettern zu müssen, sollte das Gewitter kommen 😅

Highlights: die unfassbare Weite der Dünenlandschaft, Aufstieg auf Big Daddy, wieder grandiose Sonnenauf- und -untergänge, Orxyantilopen und Springböcke entdecken, 'Kino' unter Sternenhimmel, Frühstück direkt bei Düne 45 - herrlich!!, baden im Canyon wo normalerweise kein Wasser ist, die unterschiedlichen gelb-orange-rot-Töne und generell die Stimmung in der Dünenlandschaft

Kommentare

Reiseberichte, die dich auch interessieren könnten:

Windhoek

Das Auto ist nach satten 5000km abgegeben, unsere letzte Unterkunft ist bezogen. Wir genießen eine e...

Letzter Camping-Stopp: Kalahari

Unsere letzten Camping-Tage sind angebrochen und wir sind wieder am Weg in den Norden, da wir unser ...

Fish River Canyon

Von Lüderitz geht's noch weiter Richtung Süden zu unserem letzten großen Stopp, dem Fish River Canyo...