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Inselhopping - Koh Tao

Veröffentlicht: 17.05.2018

Koh Samui - Koh Phangan - KOH TAO - Krabi - Koh Phi Phi



🎥 Video zum Beitrag: 

https://youtu.be/2-Xt53X4eT0


Um nach Koh Tao zu gelangen, mussten wir erneut nur auf die richtige Fähre hüpfen um in kurzer Zeit schon auf Insel Numero drei zu landen.

Dies taten wir nicht allein, sondern mit Wiebke und Sophie aus Münster. Die beiden haben wir auf Koh Phangan kennengelernt und haben mit Ihnen auch den ein oder anderen lustigen Abend in Koh Tao verbracht.

Auf Koh Tao, wie schon erwähnt, hatten wir etwas besonderes geplant. 😃

Nämlich einen Tauchschein (Open Water Dive) bis auf eine Tiefe von 18 Metern zu erwerben.

Unser ursprünglicher Plan war es diesen Tauchschein auf Bali zu machen, doch jetzt haben wir ihn vorgezogen. Zum einen, weil er auf Koh Tao günstiger ist als auf Bali und zum anderen können wir jetzt auf unserer Reise tauchen gehen, wo auch immer wir dazu Lust verspüren.

Ihr müsst euch vorstellen, dass wir voller Aufregung und auch etwas Angst in den Tauchkurs starteten. Der Gedanke sich in die Tiefen des Meeres zu begeben und allem unterlegen zu sein, was dort schwimmt machte mir (Emely) etwas Angst. Schließlich kann von allen Seiten etwas kommen und all zu weit kann man ja auch nicht schauen. Doch unsere Lust und Neugierde diese ander Welt entdecken zu wollen, siegte.

Nun erst einmal ein Einblick, wie so etwas von statten gehen kann: Man sucht sich eine von vielen Tauchschulen aus - wir haben uns eine deutschsprachige (Dive Point) ausgewählt. Danach hat man Theoriestunden. Wir schauten uns ein Video zum Beginn an und bekamen noch einiges von unserem Tauchlehrer Max gelehrt. Darauf folgen schon die ersten Tauchversuche im Flachwasser. D.h. würde man sich hinstellen wäre man mit dem Kopf über der Wasseroberfläche. Doch bevor wir mit dem ganzen Equipment ins Wasser durften, mussten wir zwei Runden mit dem Neoprenanzug ums Boot schwimmen. Das war sehr gut, denn so bekam man das erste Gefühl für das Wasser. Das nahm schon etwas die Angst und Aufregung vor dem Meer mit dem Equipment. Was aber noch mehr die Angst nahm, waren die Übungen im Flachwasser. Wir lernten zu kommunizieren, wie wir unser Equipment unter Wasser bedienen müssen und wie wir uns im Notfall verhalten sollten bzw. uns helfen können. Max machte das sehr gewissenhaft und ruhig, was sehr wichtig war und uns ein gutes Feeling gab. Obwohl wir über Wasser gar nicht viel über die Kommunikation Unterwasser gesprochen hatten, hat man Max erstaunlicherweise perfekt verstanden. Er hat das super gemacht und uns ein sehr gutes Gefühl für das Tauchen und die Abläufe und Kommunikation vermittelt. Nach den ersten erlernten Abläufen tauchten wir schon auf 6m Tiefe und konnten die ersten Fische und Korallen bestaunen.

Ordnung muss sein und deshalb gehört auch nach jedem Tauchgang das Waschen der Kleidung und der Geräte im Süßwasser dazu. Unsere Aufregung wurde nach den ersten beiden Tauchgängen genommen und die ganze Angst (vor allem bei mir /Emely) war verflogen, nur der nötige Respekt blieb. Doch einen Tauchschein bekommt man nicht geschenkt und deshalb gehört auch ein Theorietest dazu, denn Wissen schützt vor Angst und Fehlern im Wasser. Also blieb aktives lernen auch auf unserer Reise nicht aus. 😄

Am zweiten Tag ging es erneut mit dem Boot und erneuter Aufregung raus aufs Meer und diesmal war Wiederholung der erlernten Abläufe vom Vortag angesagt. Außerdem tauchten wir schon auf eine Tiefe von 13,5 m. Dies klappte erstaunlich gut und man entspannte sich sehr schnell. An dem Tag konnten wir schon den ein oder anderen besonderen Fisch entdecken. Der bekannteste, den ihr wohl kennt ist der Kugelfisch. Später hatten wir noch etwas Theorie und auch unseren Test.

Den haben wir mit Bravour bestanden. 👌😊

So das wir am dritten und letzten Tag mit einem Tauchcomputer auf unsere 18 m Tiefe ohne Probleme tauchen konnten. Das hätten wir beide nicht gedacht aber kommt man unter 10 Meter Tiefe ist es dann egal ob zwei Meter oder acht Meter mehr. Das hat etwas mit dem Druck zu tun. 😉 Um so tief zu tauchen, fuhren wir weiter als sonst von der Insel weg. Dies lohnte sich, denn schon beim Abstieg schwammen wir durch den ein oder anderen Fischschwarm hindurch. Die Fische werden alle etwas größer und die Riffs ebenso. Bei dem Tauchgang sahen wir sogar einen Blaupunktrochen und einen Emporerfisch. Der war schon ziemlich groß.

Insgesamt hatten wir sechs Tauchgänge, immer im Meer bei einer Wassertemperatur von ca. 30 Grad Celsius. Unser längster Tauchgang war 46 Minuten lang und unsere beste Sicht lag bei ca. 20 Meter. Unsere Gruppe bestand aus uns beiden und Tamara und unserem Tauchlehrer Max.

Nun gibt es zwei neue begeisterte Taucher, die bis auf 18 Meter tief auf der ganzen Welt tauchen dürfen. Finn fühlte sich manchmal schon selbst wie ein Fisch und am liebsten wären wir beide noch viel länger Unterwasser geblieben, wenn nicht die Luft so schnell verbraucht wäre. Es ist einfach eine ganz andere Welt und ein Wahnsinns Gefühl unter Wasser zu schweben und atmen zu können!


Wir sind schon gespannt wo wir das nächste mal in die andere Welt abtauchen dürfen.

Antworten (2)

Uwe
Heute beneide ich euch uneingeschränkt. Sçhöne weitere Erlebnisse wünschen euch Oma und Opa

Dirk
Was für eine tolle Landschaft, tolle Fotos und ein wunderbarer und wirklich super guter Film!!!! Tauchen lernen in dieser Gegend verlockt doch sehr ;-) Wir freuen uns auf die nächsten Filme von Euch!

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