ERGOS-Neuseeland-Reise
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Freitag, 14.02., Ohakune und Tongariro Nationalpark - zu den Taranaki Falls

Nach einem leckeren Frühstück machen wir heute eine kleine Tour im Nationalpark. Der Tongariro National Park ist fast so groß wie das gesamte Stadtgebiet von Berlin und umfasst die Vulkane Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu. Er wurde von der UNESCO sowohl zum Weltkultur- als auch zum Weltnaturerbe ernannt. Smaragdgrüne Seen, blühende Bergwiesen und heiße Quellen umgeben die größten Vulkane der Nordinsel und bieten eine verblüffende landschaftliche Vielfalt. Die drei Vulkane sind noch aktiv, was aber niemanden davon abhält, ihre Hänge auf Skiern hinunterzufahren oder die Krater zu besteigen – ein Kontrollsystem warnt rechtzeitig vor einer Eruption.

Wir besuchen zunächst das sehr informative Nationalpark-Infocenter und machen uns dann auf den Rundweg zu den Taranaki-Falls. Über Stock und Stein, durch den Wald und immer wieder den Schneeberg im Blick kommen wir zu dem Wasserfall, der wirklich imposant ist - auch von hinten! Zeit fürs Vesper und dann gehts den Rundweg weiter. Besonders hier fällt uns das viele blühende Heidekraut auf. Im Infocenter haben wir gelesen, dass die Engländer das Heidekraut aus der Heimat mitgebracht haben, damit diese Landschaft hier englischer aussieht.

Und dann - in the middle of nowhere - ein Klohäuschen. Typisch für Neuseeland. Es gibt sie sehr oft, sie sind sehr sauber, es gibt immer!!! Klopapier, Waschbecken und Seife und oft sind sie auch noch angemalt. In der Wildniss Pipi machen ist verpönt und nur in dringenden Fällen gestattet. Deshalb liegen abseits der Wanderwege auch keine Temporeste rum. Sehr angenehm!!

Unterwegs finden wir noch ein Piraten Nest - extra für unsere vielen kleinen Piraten z.Zt. in der Familie.

Unterwegs machen wir noch Stop an einem alten Eisenbahnviadukt, das sich mit einer Länge von 262 m in einer Höhe von 79 m über die Makatote-Schlucht spannt.

Im Haus angekommen treffen wir gegen später bei Bier und Wein die Hardcor-Wanderer, die ziemlich kaputt sind, aber die Landschaft, den Blick in den Krater sehr toll fanden.

Für morgen haben wir uns eine kleine Wanderung unterhalb des Mount Ruapehu zum Lake Surprise vorgenommen.

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