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Aix-en-Provence, Cassis, Marseille, 2 Nächte Winzer

Veröffentlicht: 11.07.2021

Nach dem Camp fuhren wir auf einen privaten Stellplatz nicht weit von Aix-en-Provence entfernt. Ein witziger älterer Herr zeigt uns einen von 5 Stellplätzen neben einen weiteren Deutschen. Wir fuhren dieses mal auf Anraten nicht mit dem Rad sondern liefen in die Stadt. Auf den ersten Eindruck waren wir etwas enttäuscht, doch etwas länger in der Stadt hatte es doch die ein oder andere interessante Ecke. Wir entdecken auch einen phänomenalen Laden, wo es Millionen Sachen gab. Von Ketten über Kompass. Alte Bücher, Ringe, Taschenuhren... es war alles dabei. Als Andenken kaufte ich mir einen Armreif und ein hohles Buch. In der Stadt gab es auch endlich selbstgemacht Madeleines. Eigentlich sehr berühmt für Frankreich, nur nirgendwo gab es Selbstgemachte. Saulecker waren diese. Abends sahsen wir dann spontan mit den Deutschen zusammen und tranken Wein und wir unterhielten uns über ihre Urlaubsreisen und viele weitere Themen. Nach über 4 Stunden Gequassel und viel Wein lagen wir glücklich im Bett. Tolle Kommunikation. Auch toll mal wieder mit „Fremden“ zu reden. 

Am nächsten Tag fuhren wir wieder Richtung Küste nach Cassis. Da es hier noch ein Camp weit und breit gab, nahmen wir das. Es war voll und Schatten gab es hier auch recht wenig. Wir liefen nach Cassis, vom Berg ins Tal. Eine touristische Stadt mit vielen vielen Restaurants. Die Steilküste und das Meer waren hier das Highlight. Am 1.Juli war hier „La fete des Terrasses“. Sozusagen ein kleines Fest für die Gastronomen zur Feier der überstanden(?) Pandemie. Es war übrigens die 2. Auflage dieses Festes. Also blieben wir bis abends. Da Chris Heißhunger auf Eis hatte, gönnten wir uns ein Riesen Eisbecher. Der war saulecker. Nicht zu vergleichen mit italienischen Eis aber nah dran.  Abends gab es dann Musik. Wir teilten uns dann noch eine Pizza im Restaurants und genossen die Abendstimmung. 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach mit dem Zug nach Marseille. Ca. 30min Fahrt für 6,30€ pro Person eine Fahrt. Auf dem Bahnhof raus bekam man sofort einen Eindruck von der Stadt. Große Gebäude, man sah die Burg auf dem Felsen. Wir liefen zuerst zur Kirche und dann etwas durch die Stadt. Für mich war es wieder viel zu heiss. Viele Menschen. Aber wirklich eine spannende Stadt mit vielen Eindrücken. Arm und Reich reichen sich hier die Hand. Gegen 17uhr fuhren wir kaputt wieder heim. 

Am nächsten Tag fuhren wir zu einem Winzer. Da wir uns das Buch/App „France Passion“ gekauft haben, haben wir die Möglichkeit in Frankreich bei über 2000 Winzern für eine Nacht kostenfrei zu stehen. Eine tolle Sache für uns, Geld zu sparen, weine zu kaufen und die Natur zu genießen. Die 2 Nächte, bei verschiedenen Winzern waren toll und sehr entspannend. 

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