52 weeks
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16.3. 6:45 Uhr ist Tagwache und wir laden alles ins Auto, da wir erst bei Tageslicht die Rucksäcke packen wollen.Die Fahrt zum Flughafen erweist sich als Geduldsprobe, da wir in der Rushhour sind. An einer Tankstelle beladen wir dann unsere Rucksäcke und schmeissen einige Dinge weg, die entweder kaputt sind oder wir nicht mehr brauchen. Die Autorückgabe ist super schnell und auch im Flughafen läuft es nach Plan. Der knapp dreistündige Flug vergeht mit Film schauen und wir landen um 14:20 in Panama City. Auch hier sind die Kontrollen schnell durchlaufen und wir schnappen uns ein Taxi zu unserem Hotel in der Innenstadt. Die Hochhäuser sind imposant und unser Containerhotel voll mittendrin. Das Nomada ist sehr zu empfehlen! Kurz darauf sitzen wir schon im Restaurant und schlemmen Lachstartar, Oktopus und Ceviche, hmm lecker!


17.3. Heute wollen wir mehr über die San Blas Islands erfahren und wenn möglich buchen und schauen, ob wir einen unserer Tramper als Ganzes heimschicken könnten, denn für unsere letzten 4 Monate brauchen wir vieles von unserem Material gar nicht mehr. Wir machen uns zu Fuss auf den Weg, da 2 Reisebüros ganz in der Nähe unseres Quartiers liegen sollen. Leider sind beide nicht mehr vorhanden. Wir vermuten, dass Corona da mitschuldig ist. Auch das 3. Reisebüro das wir ansteuern ist unauffindbar. Daneben besuchen wir eine Poststelle, die aber höchstens 2 kg Pakete versendet, und DHL die zwar auch 30 kg verschickt, jedoch alle Sendungen nur express anbietet und da kann man sich ja vorstellen was das kostet (ca. 450 Dollars!) – also eher nein… Nachdem unsere Erkundungen eher von Misserfolg gekrönt waren, beschliessen wir zu Fuss ins Casco Viejo, die Altstadt, zu spazieren. So bahnen wir unseren Weg durch Quartiere, die Touristen sonst eher vorenthalten werden und bekommen einen umfassenderen Einblick von Panama City. Die Altstadt von Panama wird gerade renoviert: all die schönen Fassaden mit den verschnörkelten Eisenbalkonen erzeugen ein französisches und spanisches Flair. Es erinnert uns in vielem auch an New Orleans, die nahe Karibik mit ihren Hafenstädtchen aus vergangenen Zeiten – einfach alles sehr pittoresk! Natürlich hat das auch seine Schattenseiten, vor allem für die Bewohner. Die Mieten gehen hoch und Casco Viejo ist schon jetzt DER Touristenmagnet schlechthin, das wird in den nächsten Monaten und Jahren sicher noch „hipsteriger“. Da wir schon jetzt etwas mehr als 11 km in der prallen Sonne gelaufen sind, wollen wir zurück irgendein Transportmittel verwenden. Bei der Metro ist die Warteschlange für das aufladbare Plastikkärtchen zu lang, bei den Bussen sind wir ob der schieren Fülle an Vehikels überfordert und so nehmen wir uns ein Taxi. José fährt ein sehr altes Modell, aber er bringt uns rasch und heil an unser Ziel. Natürlich preist er uns auch seine Dienste für weitere Fahrten an und wir nehmen dankend seine Nummer in Empfang. Nach einer kühlenden Dusche forschen wir auf dem Netz weiter. Jetzt prasselt auch gerade der Regen nieder – passend. Nach dem die Stadt frisch gewaschen und etwas abgekühlt ist vom Regen, gehen wir zum Essen in ein libanesisches Restaurant. Es ist fein, aber das Domino’s in Bern ist halt schon schwer zu toppen finden wir. ;)


18.3. Ausser organisieren geht heute nicht viel. Am Nachmittag gehen wir in eine nahegelegene Brewery und kosten das städtische Bier von Kleinbrauereien. Danach speisen wir in einem Restaurant und spatzieren dann gemütlich zurück ins Hotel, da gibt‘s - ganz profan - noch einen Film zum Tagesende. 
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