Tag 3 - Hanoi: Glitzereinhörner, Affen und die Kunst der Perlenzucht
Heute begann unser Abenteuer früh: Um 8:30 wurden wir vom Tourbus abgeholt, der uns in die legendäre Halong-Bucht brachte. Die Fahrt dauerte drei Stunden, aber unser Tourguide...


Veröffentlicht: 21.12.2024



















Ah, Reisetag. Der Tag, an dem man voller Vorfreude aufbricht – und am Ende trotzdem zu viel Zeit damit verbringt, auf irgendetwas oder irgendjemanden zu warten. Aber lasst mich von vorne beginnen.
Die Nacht war so kurz, dass selbst eine Eintagsfliege gesagt hätte: "Du solltest mehr schlafen." Um Punkt 9 Uhr kam mein Grab-Taxi und brachte mich zügig zum Flughafen. Gepäck? Abgegeben. Security? Ein Klacks. Frühstück? Reichlich Zeit und ausreichend Auswahl, um mich zumindest bis 11:10 Uhr, dem geplanten Abflug, bei Laune zu halten.
Doch beim Gate passierte... nichts. Absolut nichts. Nicht einmal eine Durchsage, die das Nichts erklärt hätte. Um 11:20 Uhr immer noch Schweigen. Ich hatte bereits angefangen, die Leute am Gate gedanklich in ein Katz-und-Maus-Spiel zu verwickeln, als es plötzlich um 11:50 Uhr hieß: Ab in den Bus! Dieser brachte uns auf das Rollfeld, wo wir irgendwo in der Steppe schließlich unser Flugzeug fanden. Da stand es – wie ein verlorener Schuh, der sich fragte, warum niemand ihn pünktlich getragen hatte. Mit über einer Stunde Verspätung hoben wir endlich ab.
Der Flug selbst? Ganz unspektakulär. Zum Glück – denn ehrlich gesagt, hatte ich mein Abenteuer-Kontingent für diesen Vormittag bereits ausgeschöpft. Nach etwas mehr als einer Stunde landete ich in Da Nang, wo ich wiedermal am Kofferband wartete. Mein Koffer scheint irgendwie immer der letzte sein zu wollen. Ich schnappte mir erneut ein Grab-Taxi. Ziel: Hoi An.
Hoi An – die Stadt der Lichter, Laternen und Instagram-Träume. Mein Homestay? Ein wahr gewordener Traum. Nach dem Einchecken konnte ich nicht anders, als direkt loszuziehen. Erst ein kleiner Streifzug bei Tageslicht, aber der wahre Zauber begann nach Einbruch der Dunkelheit.
Ihr müsst euch das vorstellen: Überall Laternen in allen erdenklichen Farben, die wie kleine Magiefunken in der Luft zu schweben schienen. Die Straßen und Kanäle leuchteten und glitzerten, und mein treues Einhorn Ursula? Komplett aus dem Häuschen. Oder eher: aus dem Sattel. Sie hopste von einer Laterne zur nächsten, quietschte vor Freude und erklärte mir mehrfach, dass diesjetzt schon "das absolute Highlight der Reise" sei.
Zum Abschluss dieses glanzvollen Abends gönnte ich mir ein köstliches Abendessen (keine Sorge, Ursula hat auch ein bisschen probiert) und zog mich schließlich in mein Zimmer zurück. Ein bisschen Entspannung, bevor morgen das nächste Abenteuer ruft. Wohin es geht? Das bleibt unser kleines Geheimnis – bis morgen.
Bleibt gespannt und folgt uns weiter auf unserem Reiseabenteuer!
