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Hanoi-Tag 1: Kofferdrama, Stadtchaos und ein unermüdliches Einhorn

Veröffentlicht: 18.12.2024

Heute Morgen um 06:55 Uhr sind Ursula und ich endlich in Hanoi gelandet. Nach einer langen Nacht im Flugzeug freuten wir uns darauf, die Stadt zu erkunden – aber zuerst: die Immigration-Kontrolle. Eine Stunde lang standen wir in der Schlange, während ernst dreinblickende Beamte in perfekten Uniformen unsere Pässe und Visa prüften. Ursula war beeindruckt, ich eher weniger.

Am Gepäckband angekommen, herrschte das absolute Chaos: Koffer in allen Farben, Formen und Größen, aber vor allem – Kartons. Jede Menge davon! Offenbar packen Vietnamesen lieber in Kartons als in Koffer. Mein wild gemusterter Koffer war jedoch nirgends zu sehen. Während ich wartete, spielte Ursula Detektivin und hielt Ausschau – natürlich völlig erfolglos. Ich sah mich schon am Schalter verzweifeln weil ich dachte der käme nicht mehr an. Jedoch nach einer gefühlten Ewigkeit (es waren sicher 25 Minuten, aber hey, das fühlt sich wie Stunden an, wenn man müde ist!) tauchte mein einzigartiger Koffer dann doch auf. Immerhin: Sein schrilles Muster macht ihn unschlagbar leicht zu erkennen.

Mit Koffer in der Hand ging’s weiter: Grab-App auf, Fahrt bestellt, ab ins Hotel. Um 09:30 Uhr waren wir da, aber leider konnte ich mein Zimmer frühestens um 12:00 Uhr beziehen. Doha und Thommy, die superfreundlichen Mitarbeiter des Hotels, gaben mir erstmal einen Stadtplan. Der sah nach fünf Minuten aus wie ein Kunstwerk, weil sie ihn mit Tipps, Empfehlungen und Straßenverkehrsregeln vollkritzelten. Apropos Straßen: In Hanoi gibt es offenbar nur zwei Arten von Fußgängern – die wagemutigen Überlebenskünstler und die ganz neuen Touristen, die panisch stehenbleiben. Kleiner Spoiler: Ich bin Team „panisch stehenbleiben“.

Da ich noch so viel Zeit hatte, beschloss ich, eine Hop-on-Hop-off-Bustour zu machen, um die Stadt grob kennenzulernen. Klingt nach einer guten Idee, oder? Nicht, wenn der Jetlag plötzlich zuschlägt. Während Ursula fröhlich auf dem offenen Deck herumhüpfte und aufgeregt auf Tempel und bunte Märkte zeigte, kämpfte ich einen epischen Kampf gegen die Müdigkeit. Meine Augen wollten einfach nicht mehr offen bleiben, aber ich hielt durch – zumindest irgendwie.

Um 12:30 Uhr konnte ich endlich ins Hotelzimmer. Und glaubt mir, ich bin nicht einmal umgefallen – ich habe mich direkt ins Bett geworfen und ein wenig geschlafen. Nach diesem Powernap ging’s weiter: Ein Spaziergang um den Hoan-Kiem-See, mein erstes Banh Mi gegessen (eine Geschmacksexplosion, ehrlich!) und ein Streifzug durch die verwinkelten Gassen der Stadt. Hanoi lebt – und wie! Roller, Straßenstände und eine Atmosphäre, die gleichzeitig chaotisch und zauberhaft ist.

Jetzt um 21:50 liege ich wieder im Bett, während Ursula immer noch Energie für zehn hat. Morgen wartet ein neuer Tag voller Abenteuer, und ich kann es kaum erwarten – hoffentlich diesmal mit etwas weniger Jetlag!

Gute Nacht ihr lieben!

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Antworten (2)

Kerstinvor mehr als 1 Jahr
Hello Liebi Bin froh sind du und d Ursula guet acho🙏🥰 Und zum glück finally mit Gepäck🙏😅 Hoffe bisch jetzt de jetlag am uskuriere… Gnüsses und take care😘

Julie vor mehr als 1 Jahr
Morena mein Schatz! Hab eine unglaublich tolle Zeit ❤️Kuss aus Berlin

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