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Via Ferrada de la Cala del Moli - Sant Feliu de Guixols

Veröffentlicht: 18.08.2023

Hola mes amigos, 

ich schreibe euch aus meiner Unterkunft in Spanien - genauer aus Barcelona, nachdem ich gestern einen Halt in Loret de Mar gemacht habe. Hier sitze ich in einem ganz netten und durchaus seltsamen Hostel ca. 50 min mit den Öffis entfernt von der Innenstadt von Barcelona. 

Dazu berichte ich euch aber in dem dazugehörigen Post noch mehr.

Jetzt zunächst zu meiner ersten Station in Spanien: Feliu de Guixols und die Via Ferrada de la Cala del Moli. Eine super süße Kleinstadt (in der dennoch die Hölle los war) und ein etwas ruhigerer aber dennoch gut besuchter Klettersteig, der direkt an den Klippen zum Mittelmeer entlang führt und dem Kletternden eine wahnsinnig schöne Aussicht ermöglicht. Nachdem ich mir einen Parkplatz ca. 20 min entfernt (aber gratis) gesucht habe, bin ich die letzten Meter gelaufen und war froh über jeden einzelnen Schattenplatz, in dem ich Laufen konnte. Es war zwar noch nicht ganz halb 11 aber die Sonne hat dennoch ziemlich gebruzelt. Leider habe ich es an dem Tag nicht ganz so genau mit dem "Nicht trödeln" genommen und bin später als erwartet am Steig gewesen. Die Aussicht auf das baldige Abenteuer hat mich aber so sehr motiviert, dass ich auch einen Sonnenbrand in Kauf genommen habe!

Laterne mit Krone
Da unten muss ich irgendwohin.
Von da aus hätte ich den einstieg sicher leichter gefunden.

Nachdem ich 5 min vor dem Einstieg einen Tourguide gesehen habe, der mich fragte ob ich eine Tour gebucht habe, war ich kurz etwas verwirrt ob es bei den Klettersteigen in Spanien üblich ist Gebühren bzw. einen Tourguide für Klettersteige zu buchen / zu bezahlen. Nachdem ich auch für heute einen weiteren Steig recherchiert habe, scheint das in Spanien tatsächlich öfter vorzukommen, dass man sich für die Steige einen Guide bucht. Ähnlich wie ein Bergführer. 

Ich habe mich dann lächelnd bei ihm bedankt und meinte, dass ich keine Tour gebucht habe. Also bin ich weiter hinab in Richtung Küste gelaufen und habe dann nach kurzem Nachfragen auch den Einstieg zum Steig gefunden.

Los gehts!
Happy ME!
Ausblick am Anfang
An der Wand geht es entlang.
Über die Planke.
War nicht die Enizige!

Nach der ersten halben Stunde war ich begeistert, den Steig vor mir und auch hinter mir für mich allein zu haben. Als ich um die Ecke gebogen bin war das leider vorbei und ich habe eine ältere Gruppe vor mir gehabt, in der nicht alle Beteiligten so viel Spaß an den Höhenmetern und der Betätigung hatten. Diese sind dann beim nächsten Notausstieg aus dem Steig geklettert. Leider waren die Verbliebenen auch nicht die schnellsten, was allerdings dazu führt, dass ich euch mehr Fotos als gedacht zeigen kann. 

Im Wasser waren Taucher.
Liebe das Blau!
Weiter, Weiter, Weiter!
Ich kann fliegen!
Arielle lässt Grüßen.
Hallo Möwe!

Ich glaube ich habe die Nestbauende Möwe soweit verstört, dass sie sich gerächt hat, denn als ich später auf dem Campingplatz ankam, habe ich festgestellt, dass ich etwas Vogelkot auf meinem Helm und auch auf meiner Brille hatte. Naja, wird nicht behauptet, dass Möwenkot Glück bringt? 

Lust zu baden?

Auch Möwenkot hat aber die Aussicht am Ende des Steiges vollkommen Wert gemacht. 

Endausblick
WOW!

Nach dem 2h Steig ging es dann schnell schnell zum Campingplatz in Loret de Mar. Ich war dort zwar noch nie zum feiern, aber so, wie sich mir der Ort gezeigt hat und auch die Besucher dort trauere ich diesem Nicht-Besuch nicht wirklich nach.

Weiter nach Loret
Kurvig hier.

Ich habe am Strand versucht neben den ganzen Menschenmassen ein freies Fleckchen für meinen Beutel zu finden und auch das hat sich schon als ziemlich schwierig gestaltet. Als ich dann mit meiner Boje gute 40 Meter aufs Meer hinausgeschwommen bin wurde ich steig begleitet von ein paar Quallen und vor allem von Müll. Ja Müll, soviel und so unangenehm, dass ich mir danach noch Plastikteilchen aus meinem Bikini fischen musste. Fazit: Jooooooa, kann man machen, kann man aber auch lassen. & Weg mit dem Müll aus unseren Gewässern! Ich werden mich in den nächsten Tagen mal damit auseinandersetzen, welche innovativen Lösungen es dazu schon gibt. (Also außer dem Versuch so wenig Plastik zu verwenden wie möglich.)

Nachdem ich heute morgen von einer Crew von jungen Erwachsenen geweckt wurde, in der sich die jungen Herren derartig darüber beschwert haben, was denn eigentlich mit den Mädels "hier" los ist und, dass wohl keine Dame auf ihre Anmachversuche angesprungen und als zusätzliche Begleitung mit zum Zeltplatz gekommen ist, war ich kurz davor eine äußerst eloquente Antwort darauf zu geben - Habe es aufgrund der Uhrzeit (06:30) dann aber doch gut sein lassen, gegrinst und allen Frauen im Kopf ein High-Five dafür gegeben, dass die Truppe alleine ihre Zelte krabbeln musste. Echt toller Wecker - kann ich nur empfehlen!

Nachdem ich mich wenig später auf den Weg nach Barcelona gemacht habe (mich in der Stadt 3 mal verfahren habe), habe ich eingecheckt und mich auf Shopping-Tournach Barcelona gemacht. 

Dazu aber auch im nächsten Post mehr. 
Bis morgen also, 
Eure Britta

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