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6 Wochen kreuz und quer durch Italien

21.10.2020-Nur Strand und Küstenorte

21.10.2020

Liebe Freunde,

heute bin ich einen Tag älter, aber immer noch nicht weiser.

Der Morgen begann mit einem entspannten Frühstück und einer riesigen Freude, als wir mitbekamen, dass die Mückenschwärme vom letzten Abend nicht mehr da waren, also wurde erstmal die Schiebetür aufgerissen und Sonne genossen. Danach ging es dann los immer die kleine Landstraße entlang bis wir wieder an der Küste ankamen und dann immer dem Meer folgten. Heute hatten wir es dann nicht mehr allzu weit bis zur südöstlichsten Spitze des Absatzes und was stach uns da als erstes ins Auge? Ein Leuchtturm. Mit aufwendiger Parkplatzsuche, da die Beschilderungen hier mit ihren Meterangaben, doch sehr freizügig ist und aus 500m gleich mal nur 100m macht, stellten wir uns etwas unterhalb auf einen kleinen Platz. Unser Spaziergang begeisterte mich mal wieder stark von den Eidechsen, die hier überall herumlaufen und von dem perfekt wie im Bilderbuch geformten Klee. Als wir dann oben waren, ließ sich der Leuchtturm als groß und die Basilica, als sehr sehenswert einstufen. Sie war schlicht gehalten mit weißem und rosafarbenem Marmor und einem wunderschönen Altar. Da die Sonne draußen, wie verrückt schien und keine einzige Wolke am Himmel zu sehen war, schlenderten wir noch ein bisschen auf dem Vorhof umher, um uns dann, weil ich drängelte, wieder auf den Rückweg zu machen.

Heute hatten wir mit der Straße leider nicht so viel Glück wie in den letzten Tagen, weil sie zweimal gesperrt waren, wir mussten einen großen Umweg durch die landwirtschaftliche Umgebung und ein verzweifeltes durch Gassen irren in einer kleinen Stadt hinnehmen und zweimal eine Promenade daraus gemacht wurde, auf der wir laut einer Vollsperrscheibe nicht fahren durften. Das Navi war in diesen Momenten auch nicht wirklich hilfreich, wenn es uns gebeten hat: Drehen Sie wenn möglich um. Aber angekommen sind wir und unsere Laune ist auch nicht wutischer (Zitat Papa) geworden. Wir sind noch durch einige Küstenorte durchgekommen, wobei Paps heute bei einem Obstverkäufer ganze zwei Säcke erstanden hat und haben eine wunderschöne Bucht entdeckt, aber leider nur von weiten sehen konnten, weil wir nicht richtig abgebogen waren und die Straße nun alles andere als geeignet dafür war, um zu wenden. Dann haben wir uns noch die Grotte der Poesie angeschaut, wirklich wunderschön, genau wie man es aus einem Märchenbuch kennt mit einem Zugang zum Meer. Das Wasser war kristallklar und durch den feinen Sand nahm es eine leicht türkise Farbe an, wirklich atemberaubend, auch wenn ständig Leute drin waren. Weil meine Motivation aber einem verbrannten Feuerwerk glich, suchten wir als nächstes nach einem Stellplatz für die Nacht. Nichts kompliziertes, nur Meer bitte; stand auf unserer Ausschreibung und nach langem Suchen, da alle offizielle Campingplätze hier schon zu hatten, stellten wir uns einfach auf ein Stück Sand. Nah genug am Meer damit man die Wellen laut rauschend hört, wenn sie am Strand brechen, auch wenn Paps behauptet es nicht hören zu können. Danach war wieder Entspannung angesagt, viel Buch lesen, essen und natürlich spielen.

Bis bald und seid froh, dass ihr kein Plumpsklo habt.

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