Von Nuuk aus gen Süden
Auf dem Rückweg schauen wir wieder in Nuuk vorbei, diesmal aber nur drei Stunden, von 6:30 Uhr bis 9:30 Uhr. Schlecht für Museen, aber Zeit für ein ruhiges Frühstück, ohne Angst...


Veröffentlicht: 15.07.2026
Nun sind sieben wundervolle Tage auf der MS Sarfaq Ittuk vorbei. Atemberaubende Landschaften (Höhepunkt: Ilulissat und die Bucht der Eisberge!), Temperaturen von T-Shirt bis Eismantel, faszinierende Menschen und ihre Geschichten (wobei die spirituelle Heilerin mich wohl am meisten beeindruckt hat). Die Kilometer, die ich auf dem Schiff von Backbord nach Steuerbord und zurück gependelt bin (vielleicht ist gerade auf der anderen Seite ein noch schönerer Eisberg zu sehen?) und die, die ich hügelauf und -ab die Orte erkundet habe.
Der letzte Tag auf der Sarfaq Ittuk haut aber nochmal Überraschungen raus: beim Mann-über-Bord-Manöver dreht das Schiff fast auf dem Teller. Die Crew hatte sich extra die Mühe gemacht, die zu rettende Puppe zu bemalen, nicht nur eine Boje über Bord zu werfen. Obwohl das Ganze als Übung angekündigt war, stieg der Blutdruck... Ich befürchte nur, daß man bereits beim Sturz ins eiskalte Wasser einen tödlichen Herzinfarkt bekommt. Also besser: nicht über Bord gehen!
Im Hafen von Qaqortoq die nächste Überraschung: die Dagmar Aaen! Das Schiff von Arved Fuchs, dem bekannten Polarforscher. Sie sind unterwegs nach Kanada. Die Reise könnt Ihr verfolgen unter https://www.arved-fuchs.de/de/
Seltsam: mit dem Hintergrund des Tag und Nacht zu hörenden Dieselmotors der Sarfaq Ittuk hatte ich noch überlegt, wie schön es sein müsste, mit einem Segler lautlos durch die Eislandschaft zu gleiten. Arved Fuchs und seine Crew werden dieses Vergnügen neben harter Arbeit hoffentlich auch genießen können.
