Tag vierzehn
Aufwachen in Stolač, Mittagessen in Konjic, Erkundung des Igman Hotels, Erkundung der Hauptstadt Sarajevo, Schlafen

Veröffentlicht: 13.07.2025
Und es ist vorbei. 😢 Unser Roadtrip durch die Balkanhalbinsel ist am Ziel. Zuerst schien es, als würde er noch lange dauern, doch das Gegenteil ist der Fall: Wir sind am Ende unserer Reise angelangt. Dies verdient eine Zusammenfassung aus der Perspektive von jemandem, der die ganze Zeit, während ich den Blog geschrieben habe, im Hintergrund mitgewirkt hat. Das bin ich, der Fahrer Béďa.
Die ganze Reise über herrschte eine tolle Atmosphäre an Bord, die sich wirklich gelohnt hat. Als Fahrer habe ich die Fahrt sehr genossen. Einziger Wermutstropfen war der Zustand und das Profil der Balkanstraßen. Ein weiterer Wermutstropfen war der Balkanverkehr, der sich wirklich lohnt. Die Einhaltung der Regeln, das Überqueren der Straße durch Tiere, das Parken auf der Fahrspur und das ständige Hupen waren wohl die auffälligsten Dinge, die einen überraschen. Laut meinen Kollegen an Bord brauchte ich anderthalb Tage, um mich daran zu gewöhnen, und dann war ich vollständig integriert.
Jedes Bundesland hatte etwas zu bieten. Bergsteiger und Strandliebhaber kamen auf ihre Kosten. Einziger Nachteil in den Bergen: Die Markierungen sind nicht so gründlich wie in Tschechien und es kann verminte Gebiete geben. Das Meer war wunderschön und sauber, mit einer Ausnahme. Alle Städte, die wir besuchten, hatten etwas zu bieten, außer Podgorica, wo es wirklich nichts gibt. Ansonsten hatten alle Orte etwas zu bieten.
Die Crew sorgte die ganze Zeit für eine tolle Atmosphäre. Der Navigator auf dem Beifahrersitz war unverzichtbar. Die hinteren Reihen schliefen entweder, bewunderten die wunderschöne Aussicht auf die Landschaft oder genossen die Musik, die von anderen Genres und Parodien begleitet wurde. Die körperlichen Anforderungen waren einzigartig. Sechs Jungs werden 15 Tage lang etwas nass, daher entschuldigen wir uns bei unserem verheirateten Kollegen und allen Eltern und Partnern 😂.
Auch auf dieser Reise mangelte es nicht an Witzen. Ein Witz jagte den anderen und war oft lustiger als der letzte. Auch wenn die Witze oft sehr persönlich motiviert schienen, wurden sie mit Humor kombiniert.
Der einzige Stimmungsabfall war die Autopanne und anschließend einige Wehwehchen wie Hautausschläge und Verdauungsprobleme. Ansonsten lief alles nach Plan.
Und nun zum letzten Tag. Wir wurden von der Kälte in der Nähe von Trebevic geweckt. Das Auto zeigte frostige 8 Grad Celsius im Sommer an. Schnell gepackt, fuhren wir zum Frühstück in den Laden in Sarajevo, der am frühen Morgen noch geschlossen war, und setzten unsere Reise nach Zenica fort, wo wir bereits erfolgreich waren und ein paar Leckereien fürs Frühstück kauften. Nach einem schnellen Frühstück fuhren wir über Bosnien und Herzegowina zur Grenze nach Kroatien, wo wir planmäßig keinen Halt einlegten, obwohl es eine Zollkontrolle gab. Wir fuhren wie ein Messer durch Butter durch Kroatien und Ungarn, bis wir zum Mittagessen bei der KFC-Kette außerhalb von Budapest anhielten. Die Fahrt verlief reibungslos und gegen 18:00 Uhr überquerten wir die Grenze unseres geliebten Landes. Bevor wir unseren Bräutigam absetzten, tankten wir in Blučina. Anschließend wurden wir von den Gregors herzlich empfangen. Nach einem kurzen Snack machten wir einen kurzen Stopp bei Decathlon, wo Hanz eine Isomatte für seinen nächsten Urlaub kaufte. Danach blieb mir nichts anderes übrig, als alle Kollegen nach Hause zu schicken und ich bin dann auch sicher zu Hause angekommen.
Nun müssen wir bei der Rückgabe nur noch das Auto waschen und zum symbolischen Abschluss gönnen wir uns einen leckeren Burger bei LAburger.
Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die uns auf unserer Reise durch Europa unterstützt haben. Ihr seid so viele. Vielen Dank ❤️
Und zu guter Letzt danke ich meinen Kollegen an Bord. Ohne euch wäre es nicht dasselbe. Ich bin sehr froh, so eine tolle Gruppe unterwegs zu haben, ein großes DANKESCHÖN. Die Reise im nächsten Jahr scheint schon in greifbarer Nähe zu sein, also freue ich mich schon auf regelmäßige Erlebnisse im nächsten Jahr.
Für die gesamte Besatzung der Béďa
