Heute Morgen starteten wir außerhalb der Schweizer Grenze in Deutschland. Nach einem gemeinsamen Frühstück füllten wir unsere Wasservorräte an einem Trinkbrunnen auf und machten uns auf den Weg nach Zürich. Ein kleines Problem stellten jedoch unsere schwindenden Lebensmittelvorräte dar. Da in der Schweiz Sonntag war, waren die Geschäfte geschlossen. So mussten wir auf unseren üblichen Morgeneinkauf verzichten und setzten unsere Reise fort, ohne die Gewissheit, etwas zu Mittag und zu Abend zu essen. Ein Mitglied unserer Gruppe brachte es treffend auf den Punkt: „Ich würde den heutigen Tag als Hungertag bezeichnen.“
Die Fahrt nach Zürich wurde durch die Schweizer Polizei etwas abenteuerlich, die wohl stichprobenartig Ausländer kontrollierte. Die Beamten waren jedoch freundlich, sodass wir nach einer kurzen Kontrolle unsere Dokumente zurückbekamen und unsere Reise durch die Schweiz fortsetzen konnten. Ein Mitglied unserer Gruppe hatte allerdings große Schwierigkeiten, durch Zürich zu gehen, da er sich bei einem unerwarteten Kampf mit einer Fliege den Hals verrenkt hatte. In der Stadt besuchten wir die St.-Petri-Kirche, die mit dem größten Zifferblatt auf einem Kirchturm in Europa aufwarten kann – mit einem Durchmesser von über acht Metern. Anschließend ging es weiter zur Oper und zum Zürichsee. Beim Bummel durch die Stadt fiel uns auf, wie viele luxuriöse Geschäfte mit Markenartikeln wir passierten. Auch der Fahrzeugbestand in den Straßen Zürichs spiegelte dies wider: Hyundais oder Toyotas waren eher selten zu sehen.
Nach einem kurzen Stadtbummel ging es weiter nach Liechtenstein, genauer gesagt in die Hauptstadt Vaduz. Dort führten kurvenreiche Straßen durch die Berge, und wir vermissten die flachen Niederlande und Belgien ein wenig. Dafür wurden wir mit atemberaubenden Bergpanoramen belohnt, die uns bis Vaduz begleiteten. Wir blieben nicht lange und beschlossen, nur das Zentrum zu besichtigen, wo wir parkten. Wir gaben lediglich ein paar Franken für Souvenirs und lokale Spezialitäten für einige Crewmitglieder aus. Nach einem kurzen Aufenthalt in Liechtenstein führte uns unsere Reise durch Österreich, wo wir uns als Mittagessen-Ersatz bei McDonald's stärkten, und dann nach Deutschland. Hier zelteten wir in der Nähe von Füssen. Wer noch Energie hatte, ging joggen, und anschließend schwammen wir gemeinsam im See. Insgesamt besuchten wir an diesem Tag vier Länder: Deutschland, die Schweiz, Liechtenstein und Österreich. Zum Abendessen gab es Reste, also kochten wir Gulaschsuppe. Da wir ausnahmsweise keinen Fußball schauten, gingen wir etwas früher ins Bett.
Vojta
Auf einen Blick
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Wetter
Sommer
Begleitung
In der Gruppe
Stimmung
AbenteuerlichSparsam
Highlights
Procházka Curychem včetně kostela sv. Petra, opery a Curyšského jezera
Krátká zastávka ve Vaduzu
Táboření nedaleko Füssenu a koupání v jezeře
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