8. Die Reise nach Benelux
Nachdem wir die Nacht damit verbracht hatten, uns zu fragen, ob Ricardo zurückkommen würde – und glücklicherweise kam er nicht –, hatten wir uns jeder am Vortag unser Frühstück...

Veröffentlicht: 11.07.2026














Der Tag begann mit einem Ausflug nach Luxemburg, wo seit einiger Zeit alle Züge, Busse und öffentlichen Verkehrsmittel im ganzen Land sowohl für Einheimische als auch für Touristen völlig kostenlos sind.
Wie jeder echte Tscheche mussten wir diese Gelegenheit nutzen, also ließen wir das Auto ein Stück hinter der Grenze stehen und setzten die malerische Zugfahrt ins Zentrum der Hauptstadt fort.
Nachdem wir Luxemburg erkundet hatten, hatten wir noch reichlich Zeit übrig, also beschlossen wir, zum Bahnhof zu gehen, in einen beliebigen Zug einzusteigen und ein paar Stationen ins Ungewisse zu fahren, um das Potenzial des kostenlosen Zugfahrens noch besser auszuschöpfen.
Am Bahnhof beschlossen wir, Richtung Norden zu fahren und in der Stadt Marsch auszusteigen, wo wir uns zwei kleinere Schlösser als Ziel aussuchten.
Der Zug hatte eine ungeplante Verspätung von einer halben Stunde, was uns zwang, unser Programm an unserem Zielort zu überdenken. Anstatt die Schlösser zu besichtigen, fuhren wir mit dem Bus zu einer bekannten lokalen Bäckerei, wo uns eine ältere Dame mit einem Elektrofahrrad die ganze Fahrt über drängte.
Wir aßen schnell eine hausgemachte Pizza in der Bäckerei und machten uns auf den Rückweg zum Auto. Die Rückfahrt verzögerte sich um eine weitere halbe Stunde, und uns war klar: In Luxemburg bezahlt man Reisen nicht mit Geld, sondern mit Zeit. Am Abend ging es dann nur noch Richtung Süden zur Schweizer Grenze.
Steak
