Ein weiterer fauler Tag
Heute gibt es nicht viel zu berichten. Wir sind aufgestanden und haben uns im Camp zusammengesetzt, sind mit den Hunden spazieren gegangen, bevor es zu heiß wurde, und haben zu...

Veröffentlicht: 11.06.2026
Heute war Reisetag. Wir starteten von unserem Camp in Kroatien – na klar – und fuhren kurz durch Slowenien – oh! – bevor wir nach Italien einreisten, um zum Gardasee zu fahren – herrlich! Wir erlebten etwas Neues: Wir wurden tatsächlich an der Grenze zu Italien angehalten. Es war auf der Autobahnausfahrt, mit einem Grenzbeamten und zwei Soldaten, die lässig mit automatischen Waffen über der Schulter herumliefen. „Bitte öffnen Sie diese Tür“, sagte er und meinte unsere Schiebetür auf der Fahrerseite. Wir öffneten sie, unser Brot fiel heraus, er hob es auf und legte es zurück in den Van, warf einen kurzen Blick hinein und winkte uns weiter. Das war ein himmelweiter Unterschied zu der Leibesvisitation, der ich bei der Einreise nach Ostberlin nur knapp entgangen bin.
Es war schön, wieder in Italien zu sein; uns bot sich ein typisches toskanisches Bild mit sanften Hügeln, Zypressen und staubiger Steinarchitektur. Oh, wie sehr wir diese Zypressen vermisst haben!
Wir kamen an unserem gewählten Campingplatz an, auf dem zwei Tage zuvor noch zahlreiche ACSI-Stellplätze frei gewesen waren. Doch nun waren alle ACSI-Plätze belegt, und es gab nur noch Premium-Stellplätze für 95 € pro Nacht. Wir lehnten ab und fuhren zum nächsten Campingplatz, wo wir 90 € für drei Nächte zahlten.
Wir schlugen unser Lager auf und schlenderten zum See. Er war wunderschön, aber die Ufer waren voller Schilf, Enten und Haubentaucher – und nirgends gab es etwas zum Schwimmen für Winnie und uns. Also ließen wir den See links liegen und gingen stattdessen zum Pool. Dort wechselten wir uns ab, um ein paar Bahnen zu schwimmen, während der andere auf die Hunde aufpasste und Bier trank. Zuvor hatten wir uns darüber unterhalten, wie wir unser Leben zu Hause gestalten sollten, und waren uns einig, dass tägliche Bewegung wichtig sei und wir am besten gleich damit anfangen sollten. Also entschieden wir uns heute fürs Schwimmen.
Morgen soll es bewölkt sein, deshalb fahren wir vielleicht nach Sirmione, um uns dort umzusehen.
