Reisetag
Heute war Reisetag. Wir starteten von unserem Camp in Kroatien – na klar – und fuhren kurz durch Slowenien – oh! – bevor wir nach Italien einreisten, um zum Gardasee zu reisen –...

Veröffentlicht: 12.06.2026
Heute fuhren wir nach Sirmione, etwa 15 Autominuten westlich von unserem Standort, das am Ende einer langen Landzunge am Südufer des Gardasees liegt.
Es war sehr italienisch. Die Altstadt beginnt, sobald man über die Zugbrücke der Festung in die Stadt hineingeht, und wohin man auch blickt, eröffnet sich ein weiterer reizvoller Anblick, stets mit dem See im Hintergrund, der sich an drei Seiten erstreckt. An verschiedenen Stellen in den Straßen prangte ein Schild mit der Aufschrift „Hier beginnt der See“, 20 bis 50 Meter vom heutigen Ufer entfernt, wo die Bebauung über den See hinausreicht.
Es gab unzählige Souvenirläden, da es ein sehr beliebter Ort ist, sowie Cafés und kleinere Boutiquen. Zwischen unserer Ankunft um 9:30 Uhr und unserer Abreise um 11:30 Uhr war es brechend voll, daher waren wir froh, früh genug da zu sein, um dem größten Andrang zu entgehen. In der Hochsaison muss es dort brechend voll sein.
Wir fuhren nur kurz zurück zum Campingplatz, um Handtücher zu holen, bevor wir wieder ein paar Kilometer weiter östlich zu einem Hundestrand aufbrachen. Dort mieteten wir Liegen und verbrachten ein paar schöne Stunden mit Schwimmen und Entspannen. Winnie blamierte sich erneut (nach der Entenjagd gestern Abend), indem sie einem Schwan ein paar hundert Meter hinterherschwamm. Genau wie in dem viralen „Fenton“-Video hatte ich sie nicht unter Kontrolle. Der Schwan schien Winnie nur mit leichter Belustigung zu beobachten und hielt dabei immer ein paar Meter Abstand. Schließlich erkannte Winnie die Sinnlosigkeit ihrer Jagd und drehte um, um zurück ans Ufer zu schwimmen. Den Rest unseres Aufenthalts hatte sie die Führung.
Meine mangelnde Hundekontrolle war nichts im Vergleich zu der Frau mit den zwei kläffenden kleinen Ratten neben uns. Die beiden bellten minutenlang jeden Hund, Menschen und sogar Geist an, während die Frau vergeblich versuchte, sie zum Schweigen zu bringen. Eine ziemlich traurige Vorstellung, selbst für einen Hundestrand.
