Nationalpark Murchison Falls
Die Murchison Falls sind ein spektakulärer Wasserfall im Nordwesten Ugandas und Namensgeber des größten und ältesten Nationalparks des Landes.


Veröffentlicht: 07.12.2025




























Von den Nationalparks im Westen ist es eine längere Fahrt bis in den äußersten Osten Ugandas. Alleine diese Reise quer durchs Land ist etwas Besonderes: Grüne Hügel, endlose Felder und kleine Dörfer wechseln sich ab. Die Straße ist mal frisch erneuert und in top Zustand, dann wieder ist der Asphalt brüchig und mit tiefen Schlaglöchern durchzogen. Hier in Uganda gibt es keine Straßensicherung, keine orangefarbenen Pylonen. Wir müssen immer mit allem rechnen…
Am schlimmsten sind die großen LKWs, die von Zeit zu Zeit mit hoher Geschwindigkeit heran brettern! Meist kommen sie auf der Mitte der Straße direkt auf uns zu, so dass wir zur Seite ausweichen müssen.
Auch Pannen sind keine Seltenheit: Gerade größere Busse oder Lastwagen haben oft irgendwelche Defekte.
In den wenigen größeren Städten nimmt der Verkehr schlagartig zu. An der Hauptstraße liegen viele Shops und Verkaufsstände.
Abseits der Hauptstraßen gibt es keine befestigten Straßen, sondern Erdwege (sogenannte Dirt-Roads). Als Fortbewegungsmittel werden die Boda-Bodas (Motorrad-Taxis) genutzt, die an jeder Straßenecke zu finden sind!
Nach einem kurzen Stopp bei der Provinzhauptstadt Mbale fahren wir weiter in die bergige Landschaft rund um den Mount Elgon. Stufenförmig erhebt sich das weitläufige Bergmassiv über uns. Hier wollen wir an mehreren Tagen wandern und die Natur genießen!
Die Sisiyi Falls schauen wir uns zuerst an. Sie fallen an einer Bergkante in die Tiefe. Von Oben bietet sich ein schöner Rundumblick.
Als Nächstes bleiben wir mehrere Tage in der Nähe der Sipi Falls in den Bergen. Es hat zuletzt immer wieder geregnet und der Boden ist aufgeweicht. Vorsichtig erkunden wir die Umgebung. Die Wasserfälle sind wirklich eindrucksvoll!
Die Sipi Falls tauchen immer wieder in der grünen Natur auf und stürzen an Berghängen hinunter.
Zwischen Bananen- und Kaffeeplantagen führt uns unser Guide herum. Wir bekommen einen Eindruck davon, wie die Menschen hier leben. Haupterwerb ist die Landwirtschaft! Der Boden ist hier sehr ertragreich und das Klima feucht und kühler, als anderswo. Viele verschiedene Bohnen werden in der Gegend geerntet.
Ganz in der Nähe unserer Unterkunft gibt es einen einzigartigen Viewpoint, den wir zum Abend besuchen. Das Bergpanorama und der Blick hinunter in die Talebene ist atemberaubend 🤩
Am dritten Tag fahren wir mit Boda Bodas noch weiter in die Berge hinauf!
Dort besuchen wir einen Teil des Mount Elgon Nationalparks, das Kapkwai Forest Center. Zusammen mit einem Guide und einem bewaffneten Ranger starten wir von hier unsere Wanderung auf schmalen Pfaden in den Bergwald hinein.
Auf unserem Weg durch die dichte Natur kommen wir an großen Bäumen und einer Höhle vorbei.
Nach einer Runde kommen wir schließlich an einem schönen Wasserfall vorbei.
Auf dem anschließenden Rückweg zum Forest Center werden wir von einem heftigen Regenguss überrascht. Innerhalb von wenigen Sekunden steht uns schon das Wasser in den Schuhen.
Doch nach kurzer Pause kommt auch die Sonne wieder raus und wir trocknen schnell. Die Dirtroad ist so ausgewaschen vom Regen, dass wir ein Stück der Strecke besser zu Fuß gehen. Die Landschaft ist unglaublich idylisch hier!
